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	<title>Bike around the world - biketravel.net</title>
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		<title>NZ per Fahrrad: Fazit</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 03:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltreise mit Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland 2012/13]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun sind die gut 4 Monate, die ich schlussendlich in Neuseeland verbracht habe, auch vorbei und ich bin bereits in Australien. Ich möchte aber auch nochmals zurück blicken und die eine oder andere Erfahrung weiter geben. Speziell auch für die, &#8230; <a href="http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/nz-by-bicycle-summary/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a class="shutterset_" title="On the way out of the Tongariro Nationalpark" href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/mg_6129.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" title="Stefan und Mt Ruapehu" alt="Stefan und Mt Ruapehu" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_mg_6129.jpg" width="150" height="100" /></a>Nun sind die gut 4 Monate, die ich schlussendlich in Neuseeland verbracht habe, auch vorbei und ich bin bereits in Australien. Ich möchte aber auch nochmals zurück blicken und die eine oder andere Erfahrung weiter geben. Speziell auch für die, die gerne selbst mal Neuseeland mit dem Fahrrad entdecken wollen. Schlussendlich sind aber alle Schlussfolgerungen wie immer natürlich rein subjektiv.</p>
<p><strong>Eindrücke und Fazit</strong><br />
Neuseeland ist ja bekannt als Destination für Fahrradtouren. Das Reisen ist dann auch ziemlich einfach und wenn man des Englisch mächtig ist auch sprachlich problemlos. Ausser man erwische jemanden mit einem sehr starken Kiwi Akzent… Ich hatte eine sehr gute Zeit in Neuseeland und habe nicht viel Grund zum Klagen. Das einzig Negative war, wie an vielen anderen Orten auch, der Verkehr. Man merkt leider immer mal wieder, dass die Kiwis nur selten selbst mit dem Fahrrad unterwegs sind (sie nennen es ja auch Pushbike) und deshalb auch nicht soviel Erfahrung damit im Verkehr haben. Aber auch die Touristen mit ihren Vans und Camper sind leider häufig nicht viel besser. Deshalb heisst es auf der Strasse schlicht und einfach aufpassen. Und eine Leuchtweste ist definitiv auch empfehlenswert um gut sichtbar zu sein.<br />
Ich möchte mein weiteres Fazit wiederum nicht in positiv und negativ aufteilen sondern in wichtige Themen gliedern und dazu meine Erfahrungen weitergeben. Ich glaube, dass dies für andere schlussendlich nützlicher ist.</p>
<p><strong>Menschen:</strong> Die Kiwis (die Einwohner von Neuseeland und nicht die Frucht oder der Vogel) sind sehr freundliche und auch hilfsbereite Menschen. Ich wurde doch einige Male auf dieser Reise zu Kaffee, Glace etc. eingeladen. Und dies fast ausschliesslich von älteren Kiwis. Viele Touristen scheinen irgendwie zu beschäftigt mit sich selbst zu sein um auch noch mit anderen Reisenden in Kontakt zu treten, was eigentlich doch sehr schade ist. Ich habe mir jedenfalls vorgenommen dies besser zu machen, wenn ich selbst wieder einmal in dieser Situation sein werde.</p>
<p><strong>Sicherheit/Kriminalität:</strong> Ich hatte keinerlei Probleme diesbezüglich. Aber wie überall sollte man seine Wertsachen nicht herumliegen lassen und auch sein Fahrrad abschliessen.</p>
<p><strong>Transport:</strong> Die <a title="http://www.kiwirail.co.nz/" href="http://www.kiwirail.co.nz/" target="_blank">Bahnverbindungen</a> in Neuseeland sind etwas limitiert und z.T. auch ziemlich teuer. Dafür ist die Mitnahme von Fahrrädern unkompliziert. Die meisten Orte sind per Bus (<a title="http://www.intercity.co.nz/" href="http://www.intercity.co.nz/" target="_blank">InterCity</a>, <a title="http://nakedbus.com/" href="http://nakedbus.com/" target="_blank">Naked Bus</a>, <a title="http://www.atomictravel.co.nz/" href="http://www.atomictravel.co.nz/" target="_blank">AtomicShuttle</a>) erreichbar und dies ist im Allgemeinen auch günstiger. Der Platz für&#8217;s Fahrrad sollte reserviert werden und z.T. ist es nötig, dass die Räder und Pedale entfernt und die Kette abgedeckt wird. Das ist aber immer wieder etwas anders. Am Besten fragt man bei der Buchung und ist rechtzeitig an der Haltestelle. Auch auf diversen Schiffsverbindungen ist es möglich das Fahrrad mit zu nehmen. Dies z.B. zwischen der Nord- und Südinsel (<a title="http://www.interislander.co.nz" href="http://www.interislander.co.nz" target="_blank">InterIslander</a>, <a title="http://www.bluebridge.co.nz/" href="http://www.bluebridge.co.nz/" target="_blank">BlueBridge</a>).</p>
<p><strong>Verkehr:</strong> Den Verkehr habe ich persönlich etwas unterschätzt. Ausserhalb der Zentren hält er sich zwar meist in Grenzen aber die Strassen sind häufig eng und haben keinen Ra(n)dstreifen. Zudem ist die Geschwindigkeitslimite typischerweise 100km/h. Mann muss deshalb doch meist sehr aufpassen und gegebenenfalls auch anhalten um gefährliche Situationen zu vermeiden. Von dem her empfiehlt es sich die Transitrouten zu meiden und wo möglich auf Nebenstrassen auszuweichen. Die sind meist auch interessanter. Nicht alle Strassen sind asphaltiert. Dies sollte man bedenken, wenn man sein Material zusammen stellt. Im Aufbau Begriffen ist der <a title="http://www.nzcycletrail.com/" href="http://www.nzcycletrail.com/" target="_blank">New Zealand Cycle Trail</a>. Der Fokus scheint mehr Richtung Mountainbiking zu sein und weniger darauf, dass Neuseeland als solches Fahrrad freundlicher wird. Es ist deshalb ein wenig ein Flickwerk, aber es lohnt sich trotzdem dort mal rein zu schauen.</p>
<p><strong>Essen:</strong> Essen gibt es fast überall zu kaufen und man muss grundsätzlich nicht grosse Mengen transportieren, ausser man ist in abgelegeneren Orten unterwegs. Das Hahnenwassser ist praktisch immer trinkbar, ausser auf den einfacheren DOC Zeltplätzen. Wasser aus Flüssen und Seen sollte man nur trinken, wenn man es entsprechend behandelt hat, da in Neuseeland <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Giardien" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giardien" target="_blank">Giardia</a> vorkommt und viele Gebiete zudem landwirtschaftlich genutzt werden. Auf vielen Zeltplätzen (ausser den DOC Zeltplätzen) hat es eine Küche mit Kochgelegenheit, bei denen aber z.T. keine Pfannen etc. vorhanden sind. Ein eigener Kocher ist aber nur notwendig, wenn man in abgelegeneren Orten unterwegs ist.</p>
<p><strong>Unterkünfte:</strong> Neuseeland bietet das ganze Spektrum von kostenlosen Zeltplätzen bis zu teuren Hotels. Bei den Zeltplätzen bieten sich speziell die Plätze des <a title="http://www.doc.govt.nz" href="http://www.doc.govt.nz" target="_blank">Department Of Conservation DOC</a> an, da sie häufig an schönen Orten liegen und zu dem günstig sind. Eine etwas teurere Alternative sind die diversen Motorcamps, z.B. <a title="http://www.kiwiholidayparks.com/" href="http://www.kiwiholidayparks.com/" target="_blank">Kiwi Holiday Parks</a> und <a title="http://www.top10.co.nz/" href="http://www.top10.co.nz/" target="_blank">Top10</a>. Eine Möglichkeit sind natürlich auch die vielen Hostels (z.B. von <a title="http://bbh.co.nz/" href="http://bbh.co.nz/" target="_blank">BBH</a> und <a title="http://www.yha.co.nz/" href="http://www.yha.co.nz/" target="_blank">YHA/HI</a>). Bei einigen kann man auch zelten, was dann etwas günstiger ist und einem den schnarchenden Nachbar erspart. Zudem kann man so auch die Infrastruktur des Hostels nutzen. Wild zelten ist eher etwas schwierig, da praktisch alles Land landwirtschaftlich genutzt wird. Aber auch das ist grundsätzlich möglich. Eine gute Übersicht zu den verschiedenen Camping Möglichkeiten bietet <a title="http://www.rankers.co.nz/respect" href="http://www.rankers.co.nz/respect" target="_blank">Rankerz.NZ</a>. Eine andere Variante ist natürlich noch <a title="http://warmshowers.org/" href="http://warmshowers.org/" target="_blank">Warmshowers</a> und <a title="http://couchsurfing.org/" href="http://couchsurfing.org/" target="_blank">Couchsurfing</a>.</p>
<p><strong>Geld/Kreditkarten:</strong> Kreditkarten sind in Neuseeland recht weit verbreitet. An abgelegenen Orten kann es aber sein, dass man nur mit Bargeld zahlen kann. Zudem werden ausländische Karten nicht von allen Bankomaten (ATMs) unterstützt. Es empfiehlt sich deshalb immer genug Bargeld dabei zu haben, speziell z.B. an der Westküste der Südinsel.</p>
<p><strong>Karten/GPS/Bücher:</strong> Es empfiehlt sich eine eine Strassenkarte dabei zu haben. Solche bekommt man z.B. in Buchläden. Ebenfalls sehr empfehlenswert sind die zwei Bände des <a title="http://www.paradise-press.co.nz/" href="http://www.paradise-press.co.nz/" target="_blank">Pedallers&#8217; Paradise</a> (je ein Buch für die Nord- und die Südinsel). Diese enthalten zu den meisten Strecken eine Beschreibung und auch ob es unterwegs Einkaufsmöglichkeiten und Unterkünfte gibt. Diese Bücher sind ebenfalls im Buchhandel erhältlich oder direkt beim Autor. Ich persönlich nutzte zudem diverse Apps auf meinem Smartphone. Dazu gehörten: <a title="http://www.google.com/mobile/maps/" href="http://www.google.com/mobile/maps/" target="_blank">Google Maps</a>, <a title="http://www.nestfinder.co.nz/" href="http://www.nestfinder.co.nz/" target="_blank">Nestfinder</a>, <a title="http://www.campermate.co.nz/" href="http://www.campermate.co.nz/" target="_blank">CamperMate</a>, <a title="http://www.locusmap.eu/" href="http://www.locusmap.eu/" target="_blank">Locus Map</a>, etc. Speziell bei den Apps ändert sich vieles sehr schnell und es lohnt sich immer mal wieder nach was Neuem zu suchen. Bei den <a title="http://www.nztopomaps.com/offline" href="http://www.nztopomaps.com/offline">online Karten</a> lohnt es sich diese bereits zu Hause auf sein Smartphone zu laden, da diese recht gross sind und dies in Neuseeland deshalb ziemlich teuer werden kann.</p>
<p><strong>Internet/Telefon:</strong> Die meisten Hostel und auch diverse Motorcamps und Holiday Parks bieten WLAN an, wobei es häufig nicht kostenlos is (z.T. auch ziemlich teuer) eine Alternative ist der Internetzugang über das Mobilnetz. In diesem Fall sollte man sich aber eine lokale Prepaid SIM Karte organisieren und ein Datenpaket kaufen. Dabei ist zu beachten, dass das eigene Smartphone die vom jeweiligen Anbieter genutzten Frequenzen auch unterstützt. Eine Liste von Anbietern ist <a title="http://prepaidwithdata.wikia.com/wiki/New_Zealand" href="http://prepaidwithdata.wikia.com/wiki/New_Zealand" target="_blank">hier</a> zu finden.</p>
<p><strong>Aktivitäten:</strong> Neuseeland ist das Land mit den unbegrenzten Outdoor-Aktivitäten. JedeR findet da etwas nach dem eigenen Geschmack, sei es Wandern (trampen heisst das hier), Kajaken, Riverrafting, … Schlussendlich ist es nur eine Frage der vorhanden Zeit und der finanziellen Möglichkeiten. Etwas ist Neuseeland aber nicht: günstig. Zum Teil gibt es Rabatte z.B. für HI Mitglieder. Die einzelnen Anbieter weisen einem aber nicht darauf hin&#8230;</p>
<p><strong>Wetter:</strong> Das ist ein Thema für sich. Schlussendlich muss man in Neuseeland mit allem rechnen. Es kann sehr schön und trocken sein (wie im Sommer 2012/2013) oder auch sehr regnerisch und kalt. Auch mit Wind muss man leben können. Typischerweise blässt er von West/Südwest aber er kann auch mal drehen, speziell wenn sich das Wetter ändert. Der <a title="http://www.metservice.com/" href="http://www.metservice.com/" target="_blank">Wetterbericht</a> ist so eine Sache und man sollte ihn nur als eine Tendenz ansehen. Schlussendlich kann es auch anders kommen. Oder so wie es viele andere schon gesagt haben: Der Wetterbericht ist eigentlich meist korrekt; nur mit dem Tag stimmt es nicht immer. Schnee gibt es praktisch nur in den Bergen. Dafür kann es den auch mal im Sommer geben.</p>
<p><strong>Beste Reisezeit:</strong> Grundsätzlich kann man in Neuseeland das ganze Jahr mit dem Fahrrad unterwegs sein. Die Hauptreisezeit ist aber wohl zwischen Oktober und Mai. Speziell um Weihnachten und Neujahr bis Ende Januar kann es etwas eng werden, da dann auch die Kiwis in den Sommerferien sind. Es empfiehlt sich dann speziell die Fähren frühzeitig zu reservieren (auch für Fahrradfahrer!).</p>
<p><strong>Fazit  </strong><br />
Neuseeland ist definitiv eine Reise wert und die sollte besser nicht zu kurz sein. Es wäre sehr schade, wenn man durch das Land hetzen müsste. Weniger wäre dann mehr. Ob man all das mit dem Velo machen will ist eine andere Frage. Neuseeland ist nicht flach und es bläst einem auch immer mal wieder der Wind entgegen.  Aber ein gutes Training ist es alle mal <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Neuseeland wäre somit abgeschlossen. Als nächstes steht Tasmanien auf dem Programm, bevor es dann langsam aber sicher nach Europa geht.</p>
<p>Viele Grüsse aus Sydney,</p>
<p>Stefan</p>
<p>PS: Alle Bilder von Neuseeland und Vanuatu sind in der <a title="http://pictures.biketravel.net/index.php/Traveling/New-Zealand-2012-13/" href="http://pictures.biketravel.net/index.php/Traveling/New-Zealand-2012-13/" target="_blank">Galerie</a> zu finden.</p>
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		<title>Cape Reinga und zurück</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 11:37:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach 4&#8217;700km ist es so weit: Die Radreise in Neuseeland ist zu Ende. Aber die letzten paar hundert Kilometer waren einen würdigen Abschluss mit Sonne, Sturm und Regen; Strand, Bootsfahrten und Seehunden. Neuseeland halt. Weiter geht es schon bald im &#8230; <a href="http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/cape-reinga-and-back/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a class="myfancybox" title="At Cape Reinga" href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/img_00801.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" title="Cape Reinga: Wohin als nächstes?" alt="Cape Reinga: Wohin als nächstes?" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_img_00801.jpg" width="150" height="112" /></a>Nach 4&#8217;700km ist es so weit: Die Radreise in Neuseeland ist zu Ende. Aber die letzten paar hundert Kilometer waren einen würdigen Abschluss mit Sonne, Sturm und Regen; Strand, Bootsfahrten und Seehunden. Neuseeland halt. Weiter geht es schon bald im Süden von Australien. Wie genau, wird sich noch zeigen.</p>
<p><strong>Auckland</strong><br />
Nachdem mein Smartphone und meine Kamera ausgefallen waren, hiess es Ersatz zu organisieren. Das Smartphone war relativ einfach. Die Kamera etwas schwieriger. Nach langem hin und her entschied ich mich einen Canon 7D Body (ohne Objektive) zu kaufen. Solche Dinge sind in Neuseeland sehr teuer, aber ich fand im Norden von Auckland einen Laden, der sie zu einem vernünftigen Preis anbot. Ich wollte deshalb mit meinem Velo dorthin fahren, um sie abzuholen. Guten Mutes machte ich mich auf den Weg Richtung Norden. Schlussendlich stand ich vor der Auffahrt zur Harbour Bridge und sah mich überall mit Verbotsschildern für Fahrradfahrer konfrontiert. Schlussendlich fragte ich einen Einheimischen, wie Velofahrer hier auf die andere Seite kommen würden. Er überlegte lange und meinte schlussendlich: Es sei schon nicht wirklich einer Grossstadt würdig aber er kenne auch keinen Weg. Ausser man nehme die Fähre von Downtown. Dafür war es leider schon zu spät. Etwas frustriert fuhr ich zurück ins Hostel. Als ich am nächsten Tag nochmals in dieses Geschäft anrief, meinten sie, dass sie leider nun keine Kamera mehr hätten. Dann würde es halt erst in Australien eine Neue geben&#8230;</p>
<p><strong>Auckland &#8211; Kaitaia &#8211; 90 Mile Beach</strong><br />
Am nächsten Tag ging es mit dem Bus Richtung Norden. Es war mir zu gefährlich mit dem Velo aus Auckland raus zu fahren. Zudem würde mir die Zeit eh nicht reichen. Wie verlangt stand ich rechtzeitig bereit und entfernte auch Pedale und Räder. Der Fahrer meinte dann aber, dass dies für die Strecken von Auckland Richtung Norden nicht nötig sei&#8230; Ich war sehr schnell sehr froh, dass ich mit dem Bus unterwegs war: Es ging ständig hoch und runter und auch der Verkehr war ziemlich stark. Nach mehreren Stunden erreichten wir schlussendlich Kerikeri. Ursprünglich wollte ich am gleichen Nachmittag noch losfahren, aber ich entschied in Kerikeri zu übernachten, da es doch schon späterer Nachmittag war. Und kurz nach 18h ist es hier in der Zwischenzeit dunkel. Ja, Herbst halt.<br />
Am nächsten Morgen ging es dann aber weiter. Es sollte wieder einmal ein hügeliger Tag werden. Und mein Tagesziel Kaitaia schien schlussendlich nicht mehr vor Sonnenuntergang erreichbar. Und so campierte ich auf einem einfachen aber dafür kostenlosen DOC Zeltplatz. Der Platz hätte sich gut für einen Nachtzeitraffer geeignet aber ohne Kamera war das leider nichts… Nach einer nassen Nacht trocknete ich erstmal mein Zelt und fuhr dann weiter nach Kaitaia. Eigentlich wollte ich nur kurz anhalten und mich etwas stärken. Aber dann musste ich leider feststellen, dass jemand in mein Emailkonto eingedrungen war und Spamnachrichten von dort aus verschickt hatte. Da ich nicht wusste, was diese Person sonst noch angestellt hatte, musste ich erstmal all meine verschiedenen Passwörter ändern; und das dauerte seine Zeit. Dazwischen gesellte sich noch ein Franzose dazu. Er war auch mit dem Velo unterwegs aber machte gerade Pause. Er erzählte mir von einem Zeltplatz am 90 Mile Beach und das ich unbedingt dort vorbei schauen sollte.<br />
Nachdem ich die technischen Probleme erledigt hatte, fuhr ich weiter, bzw. ich fuhr zur i-Site (Touristeninfo) um die aktuellen Ebe- und Flutzeiten zu bekommen. Diese waren nicht optimal mit Niedrigwasser um 7 Uhr morgens und abends. Aber vielleicht würde es trotzdem klappen. Ich fuhr deshalb bei Waipapakauri an den Strand. Und es sah ganz ok aus. 20km würden es sein bis zum Zeltplatz. Ich wollte es einfach probieren und fuhr los. Es war doch etwas anstrengend. Obwohl komplett flach war der Rollwiderstand auf dem Sand so, als ob man einen Berg hochfahren würde. Aber das Licht und die Stimmung waren fantastisch und ich fuhr überglücklich weiter und genoss es. Nach mehr als ein einhalb Stunden erreichte ich schliesslich mein Ziel. Wobei ich den erwähnten Zeltplatz auf Anhieb nicht fand. Deshalb folgte ich einem Schild zur <a title="http://www.hukatere.com/" href="http://www.hukatere.com/" target="_blank">Hukatere Lodge</a>. Und das war ein guter Entscheid, hatte ich doch mit der Besitzerin und den anderen Gästen einen wunderbaren Abend. Zelten konnte man hier auch, aber es hatte auch ein Backpacker Zimmer, was ich vorzog. Und ja, der Sternenhimmel war wieder einmal fantastisch…</p>
<p><strong>90 Mile Beach &#8211; Cape Reinga &#8211; Kaitaia &#8211; Paihia</strong><br />
Ursprünglich wollte ich weiter den Strand hochfahren. Aber die nächste Ausfahrt war erst nach 50km. Zudem war der Strand von den vorhergehenden Fluten (es war Vollmond) ziemlich weich und Niedrigwasser war eben um 7 Uhr morgens… Deshalb fuhr ich ins Landesinnere und von dort auf der Hauptstrasse SH1 Richtung Norden. Mein nächstes Ziel war Cape Reinga, eine der nördlichsten Punkte Neuseelands. Bis dorthin war es ziemlich weit. Deshalb entschied ich mich 20km vorher mein Zelt aufzustellen und dann weiter mit minimalem Gepäck ans Cape zu fahren. Die letzten Kilometer waren wieder einmal äusserst hügelig und ich war froh mit weniger Gepäck unterwegs zu sein. Als ich schliesslich Cape Reinga erreichte, war dies doch ein ziemlich gutes Gefühl. Und auch für ein paar Erinnerungsbilder reichte es. Aber dann musste ich mich beeilen, um noch vor Sonnenuntergang zurück beim Zelt zu sein. Es war dann auch schon dunkel, als ich schliesslich wieder dort eintraf. Dies nach 110km und 1&#8217;200 Höhenmeter <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .<br />
Am nächsten Tag ging es zurück zur Hukatere Lodge. Leider war diesmal aber fast niemand dort (auch die Besitzerin nicht) und es wurde deshalb ein etwas einsamer Abend. Am nächsten Morgen nochmals für 20km auf den 90 Mile Beach. Zwar war das Licht nicht mehr so gut wie zwei Tage zuvor aber auch so hat es Spass gemacht. Am Nachmittag erreichte ich schliesslich Kaitaia. Und da der Wetterbericht für die nächsten Tage sehr schlecht war, entschied ich mich von Kaitaia nach Paihia den Bus zu nehmen. Und es regnete dann auch tatsächlich. Ich war froh im Bus zu sein, da es mir dort doch etwas sicherer schien als auf der Strasse mit dem Velo&#8230;</p>
<p><strong>Paihia &#8211; Tutukaka &#8211; Whangarei</strong><br />
Von Paihia aus wollte ich der Küste entlang Richtung Süden fahren. Und so fuhr ich bei Sonnenschein mit der Fähre über die Bay nach Russel. Als wir dort nach kurzer Zeit ankamen, hatte das Wetter gedreht. Es begann zu winden und auch zu regnen. Ich konsultierte deshalb nochmals den Wetterbericht. Und nun warnten sie von Sturmböen bis 130km/h. Mir war nicht wirklich wohl bei der Vorstellung, bei solchen Winden zu zelten. Nach längerem hin und her entschied ich mich schlussendlich deshalb wieder zurück nach Paihia zu fahren…<br />
Am nächsten Tag fuhr ich weiter. Aber dieses Mal nicht der Küste entlang. Gleich zu Beginn begrüsste mich ein Regenbogen. Was das bedeutete war auch klar. Aber erst schien mal die Sonne die Oberhand zu haben. Leider nicht für lange. Erst sporadisch und dann konstant begleitete mich der Regen. Am Mittag flüchtete ich mich komplett durchnässt in ein Kaffee, um mich erstmal wieder etwas aufzuwärmen. Danach ging es weiter. Und zwar nach Afrika. Oder man könnte es dem Ortsnamen nach meinen: Tutukaka.<br />
Ich war nicht zufällig in diesem Ort. Helen meinte, dass dies der beste Ort in Neuseeland sei, um zu tauchen. Und Alexa, meine Instruktorin in Vanuatu, bestätigte dies. Und so buchte ich für den nächsten Tag zwei Tauchgänge, auch wenn dies mit 250 NZD ein Vermögen kostete. Dafür war das Wetter perfekt. Mit ein paar wenigen anderen ging es raus zu den Poor Knights Islands. Das Wasser hier war einiges kühler. als in Vanuatu Dem entsprechend mehr wurden wir eingepackt. Aber auch so merkte man die Kälte. Beim zweiten Tauchgang gesellten sich noch <a title="http://pictures.biketravel.net/index.php/Traveling/New-Zealand-2012-13/8-Auckland---Cape-Reinga---Auckland?page=2" href="http://pictures.biketravel.net/index.php/Traveling/New-Zealand-2012-13/8-Auckland---Cape-Reinga---Auckland?page=2" target="_blank">zwei Seehunde</a> zu uns. Und das machte es für mich absolut lohnenswert. Schlicht fantastisch! Müde aber glücklich ging es zurück an Land.</p>
<p><strong>Whangarei &#8211; Auckland</strong><br />
Am nächsten Tag regnete es wieder in Strömen und ich entschied noch eine Nacht länger zu bleiben. Am nächsten Morgen ging dann fast die Welt unter, aber nachdem sich der Himmel so richtig ausgeregnet hatte, schien wieder die Sonne und ich konnte losfahren. Meine letzter richtiger Velofahrtag in Neuseeland. Wobei es lediglich gut 30km bis Whangarei waren. Und von dort ging es mit dem Bus zurück nach Auckland.</p>
<p>Das war es dann also mit Velo fahren in Neuseeland. Und das ist es auch für den Moment. Wenn ich dazu komme, gibt es noch einen Fazitbericht zu Neuseeland. Aber erstmal geht es nun nach Australien bzw. nach Melbourne. Was ich dort genau machen werde, ist im Moment noch offen. Sehr wahrscheinlich aber Velo fahren <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Viele Grüsse aus Auckland,</p>
<p>Stefan</p>
<p>PS: Bilder gibt es wie immer in der <a title="http://pictures.biketravel.net/index.php/Traveling/New-Zealand-2012-13/8-Auckland---Cape-Reinga---Auckland" href="http://pictures.biketravel.net/index.php/Traveling/New-Zealand-2012-13/8-Auckland---Cape-Reinga---Auckland" target="_blank">Gallerie</a>.</p>
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		<title>Auf und Abs: Wellington &#8211; Taranaki &#8211; Auckland</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 23:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltreise mit Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland 2012/13]]></category>
		<category><![CDATA[raglan]]></category>
		<category><![CDATA[taranaki]]></category>
		<category><![CDATA[waitomo]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach der Wärme in Vanuatu ging es zurück nach Neuseeland, wo der Herbst langsam aber sicher Einzug gehalten hat. In der Zwischenzeit habe ich schon Auckland erreicht. Der Weg hierhin war aber nicht so direkt wie gedacht und es gab &#8230; <a href="http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/ups-and-downs-wellington-taranaki-auckland/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a class="shutterset_" title="On the way towards north on the west coast of the North Island of NZ." href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/mg_7351.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" title="Der Herbst kommt" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_mg_7351.jpg" alt="Der Herbst kommt" width="150" height="100" /></a>Nach der Wärme in Vanuatu ging es zurück nach Neuseeland, wo der Herbst langsam aber sicher Einzug gehalten hat. In der Zwischenzeit habe ich schon Auckland erreicht. Der Weg hierhin war aber nicht so direkt wie gedacht und es gab auch einige Auf und Abs. Mehr dazu in den folgenden Zeilen.</p>
<p><strong>Auckland &#8211; Wellington</strong><br />
Nach meiner Rückkehr nach Auckland, ging es mit dem Bus (kein Nachtbus dieses Mal&#8230;) zurück nach Wellington. Ich hätte gerne den Zug genommen,  aber der mehr als vier Mal so teuer wie der Bus bei gleicher Geschwindigkeit. Und so war ich am Abend zurück in Wellington und hatte am nächsten Tag auch wieder mein Velo und mein Gepäck, welches ich bei Helen einlagern durfte. Vielen Dank dafür!<br />
Mein Velo brauchte dringendst einen neuen Hinterreifen und auch eine neue Kette. Dank einem Fahrradladen gleich um die Ecke klappte das wunderbar, auch wenn mich mein Schwalbe Marathon Reifen ein ziemliches Vermögen kostete&#8230; Aber schlussendlich ist es es einfach wert, wenn man dafür nicht am unmöglichsten Ort einen defekten Schlauch flicken muss. Nach einer kurzen Tour in und um Wellington waren wir beide bereit für den Teil zwei des Velo-Abenteuers Neuseeland.</p>
<p><strong>Wellington &#8211; Wanganui</strong><br />
Es gibt praktisch nur eine Strasse, die aus Wellington heraus an die Westküste führt. Und diese ist ziemlich stark befahren. Wie mir der Fahrradführer <a title="http://www.paradise-press.co.nz/" href="http://www.paradise-press.co.nz/" target="_blank">Pedallers&#8217; Paradise</a> empfahl, nahm ich deshalb den Vorortszug. Das war ausgesprochen praktisch, da ich einfach hinein fahren konnte und das Velo kostete nicht mal extra. In Waikanae wurde ich schliesslich wieder selber aktiv und fuhr los. Es war schon etwas ungewohnt nach der langen Pause. Ich fuhr den an diesem Tag auch nicht mal 50km weit bis nach Levin. An dem Tag sah ich auch von weitem einen anderen Tourenfahrer vorbei fahren. Ich wusste dabei noch nicht, dass es der einzige für die ganze Strecke bis nach Auckland sein sollte&#8230;<br />
Nach einer ziemlich kühlen Nacht (um die 6C im Zelt) ging es weiter. Ich kam nur langsam in die Gänge und fuhr an diesem Tag etwas mehr als 60km weit. Vor meiner Pause lief das definitiv lockerer, aber das würde schon wieder kommen. Am nächsten Tag ging es weiter und auch mein alter Freund der Wind fuhr mit; nur leider in die falsche Richtung. Dafür war er auch nicht super fit, was es mir etwas erleichterte. Und so erreichte ich am Abend Wanganui. Eigentlich wollte ich wiederum im Zelt übernachten, aber da der Herr beim Motel für einen einfachen Rasenplatz 30 NZD wollte, entschied ich mich schlussendlich für ein Bett im Hostel für 25 NZD.</p>
<p><strong>Wanganui &#8211; Taranaki &#8211; Waitara</strong><br />
Nach einer geruhsamen Nacht wollte ich eigentlich weiter. Leider musste ich am Morgen aber feststellen, dass mein Smartphone über Nacht den Geist aufgegeben hatte. Zusammen mit Alessio, einem jungen italienischen IT-Fachmann, der im selben Hostel übernachtete, versuchte ich den ganzen Tag lang das Telefon wieder zum Leben zu erwecken. Leider ohne Erfolg. Nun kann man natürlich sagen, dass dies ja nur ein Telefon sei. Aber für mich ist dieses Ding doch ziemlich zentral für die Kommunikation und auch Organisation z.B. GPS, Liste der Hostels und Campingplätze, Wetterbericht etc. Ich war dem entsprechend frustriert, aber konnte es auch nicht ändern. So musste ich wohl oder übel ohne diese Unterstützung weiter und dann in Auckland für einen Ersatz schauen.<br />
Ursprünglich wollte ich auf dem Wanganui Fluss eine längere Flusstour machen, aber dafür fehlte mir die Begleitung. Deshalb ging es am nächsten Tag weiter Richtung Mt. Taranaki, einem schlafenden Vulkan. Die Strecke war ziemlich hügelig aber ich machte bis zum Ort Hawera fast 100km. Es ging also doch noch. Unterwegs zeigte sich in der Ferne der Vulkan Ruapehu und das rauchende Tongariro Massiv.<br />
Von Hawera aus konnte man weiter an der Küste entlang fahren, oder die Halbinsel queren. Ich entschied mich für&#8217;s Queren, da es so etwas weniger hügelig sein sollte. Es war denn auch etwas flacher und der Mt Taranaki zeigte sich auch schön am Anfang, bevor er sich hinter den Wolken versteckte. Eigentlich hatte ich geplant den Vulkan zu besteigen. Aber mir fehlte wiederum eine Begleitung und so alleine macht es halt doch bedeutend weniger Spass. Deshalb fuhr ich weiter bis ans Meer und übernachtete in Waitiara auf dem Motorcamp, wo ich wohl fast der einzige nicht ständig dort wohnende Gast war. Jedenfalls ganz sicher der einzige in einem Zelt. Die Zeltsaison scheint definitiv vorbei zu sein&#8230;</p>
<p><strong>Waitara &#8211; Te Kuiti</strong><br />
Weiter ging es der Küste entlang Richtung Norden. Das Tagesziel hiess Mokau (sic!) aber dazwischen lagen noch einige Hügel, speziell der Mt Messanger. Und der hatte für mich dann die Nachricht, dass es mit der Fitness doch noch etwas happert. Aber auch so erreichte ich den Ort und stellte mein Zelt bei einem Motorpark auf. Ich war wieder mal der einzige Gast&#8230;<br />
Von Mokau bzw. Awakino führt eine Seitenstrasse weg vom Highway. Ich wollte eigentlich diese nehmen um etwas weg vom Verkehr zu kommen. Aber die Aussicht auf weitere zwei Tage Einsamkeit hielten mich davon ab. Ich wollte in ein Hostel um Leute zu treffen und es etwas geselliger zu haben. Deshalb war mein nächstes Ziel Te Kuiti. Der Weg dorthin war ziemlich hügelig und auch das Hostel selbst war dann etwas ausserhalb des Ortes auf einem Hügel. Aber meine Hoffnung war gross, dass es es wert sein würde. Meine Enttäuschung war dann entsprechend riesig, als dann niemand im<a title="BBH Casara Mesa" href="http://www.bbh.co.nz/bbh_HostelSearch.aspx?bbh=detail&amp;HostelID=95" target="_blank"> Casara Mesa</a> Hostel war; nicht einmal die Besitzer. Aber deren Nachbarn hiessen mich willkommen. Schlussendlich entschloss ich mich trotzdem zu bleiben, da ich wohl auf dem Camping im Ort ebenfalls alleine sein würde. Zudem wurde es in der Zwischenzeit dunkel. Herbst halt. Am späteren Abend traf dann noch ein deutsches Paar mit dem Auto ein. Diese verzogen sich aber sogleich in ihr Zimmer und zeigten sich nicht mehr. Naja. Ich genoss stattdessen den Sternenhimmel und machte ein paar Bilder. Und wenigstens hatte es wieder einmal Internet, wenn auch mit schlechtem Empfang <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong> Te Kuiti &#8211; Waitomo</strong><br />
Die bekannteste Sehenswürdigkeit in der Region sind die Höhlen von Waitomo. Diese waren ebenfalls auf meiner Liste und ich wollte sie auf keinen Fall verpassen, da sie mir wärmstens von Femke (der Holländerin mit der ich in der Region Kaikoura unterwegs war) empfohlen wurden. Es war eine kurze Fahrt an diesem Tag. Dafür hätte sie spektakulär enden können. Einige Kilometer nachdem ich die Hauptstrasse verlassen hatte, wurde ich ich von einem Auto überholt. Kurz vor erreichen einer Kuppe bremste dieses abrupt und kurz darauf war auch klar wieso: Auf der gleichen Spur kam ein anderes Fahrzeug entgegen. Ein Falschfahrer! Glücklicherweise sah der andere Fahrer ihn rechtzeitig und der Falschfahrer wechselte in letzter Sekunde zurück auf die richtige Spur. Danach griff er sich, zu recht, an den Kopf. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn beide etwas schneller unterwegs gewesen wären bzw. einander wegen der Kuppe zu spät gesehen hätten&#8230; So schnell kann sich das ändern! Mit etwas mehr Adrenalin im Blut erreichte ich kurze Zeit später das nächste <a title="http://www.junowaitomo.co.nz/" href="http://www.junowaitomo.co.nz/" target="_blank">Hostel</a>, welches praktischerweise gleich gegenüber der <a title="http://www.waitomo.com/" href="http://www.waitomo.com/" target="_blank">Blackwater Rafting Company</a> liegt, die Touren in die Höhle anbietet.<br />
Man kann zwischen verschiedensten Varianten wählen, auch abhängig davon wie viel Geld man dafür ausgeben will. Ich entschied mich für die günstige Labyrinth Variante für 119 NZD fällig wurden. Bei dieser ist man im Wasser unterwegs und das war mir wichtiger als mich irgendwo abseilen zu lassen. Als erstes wurden wir mit einem Neoprenanzug, Gummischuhen und Helm ausgestattet. Es sollte also richtig nass werden. Danach ging es mit dem Bus zur eigentlichen Höhle. Der Fahrer meinte, dass wir uns alle anschnallen sollten, da sie hier viele Falschfahrer hätten. Wie recht er doch hatte&#8230; Bei der Höhle angekommen, bekam jedeR einen aufgeblasenen Lastwagenschlauch als Boot und dann ging es hinein in ein Loch. Neuseeland ist dieses Jahr von einer Dürre betroffen (ja, das schöne Wetter hat auch seine Schattenseiten&#8230;) und ich war deshalb gespannt, wie viel Wasser es wirklich in der Höhle haben würde. Aber es war definitiv genug um mit dem Schlauch unterwegs zu sein. Und so glitten wir über einen unterirdischen Fluss/See und bestaunten, dank den ausgeschalteten Lampen, die Glühwürmer an der Decke. Für mich ein sehr magischer Moment. Nachdem ich einmal vom Ring fiel (das Wasser war echt kalt!) und mich wieder darauf zurück kämpfte, erreichten wir schlussendlich das Ende der Höhle und auch der Tour. Mit dem Bus ging es zurück zur Basis, wo wir uns nach einer Dusche mit einer Suppe wieder etwas aufwärmen konnten. Diese Tour war für mich einer der Höhepunkte in Neuseeland und definitiv wert jeden Dollar, sofern man kein Problem hat auch mal nass zu werden <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong>Waitomo &#8211; Hamilton &#8211; Raglan</strong><br />
Ursprünglich wollte ich von Waitomo aus Richtung Küste fahren. Aber die Wetteraussichten waren sehr schlecht und ich hatte keine Lust durch den Regen und Sturm zu fahren und die Nacht in der Nässe draussen alleine im Zelt zu verbringen. Deshalb entschied ich mich nach langem hin und her nach Hamilton zu fahren. Leider vergass ich aber, dass dies auch Gegenwind bedeuten würde. Es wurde dann auch etwas anstrengend und für die letzten 20km auch ziemlich nass&#8230; Aber auch so erreichte ich Hamilton und blieb zwei Nächte dort, da es weiter regnete und stürmte. Am dritten Tag entschloss ich mich trotzdem weiter zu fahren. Es wurde aber ziemlich nass. Und so fuhr ich schlussendlich doch nach Raglan, obwohl ich das am Morgen noch nicht so geplant hatte. Als ich dort ankam, war ich völlig durchnässt und genoss erst Mal eine warme Dusche&#8230;<br />
Raglan ist unter anderem bekannt um zu surfen. Ich hatte das noch nie gemacht aber hatte es seit Anfang meiner Reise auf der Liste der möglichen Aktivitäten unterwegs. Und so ging es am nächsten Tag an einen Einführungskurs. Es machte sehr viel Spass, auch wenn ich meine Aktivität nicht wirklich als surfen bezeichnen würde <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Und wenn ich schon dort war, probierte ich es am nächsten Tag gleich nochmals. Dieses Mal aber ohne Kurs.</p>
<p><strong>Raglan &#8211; Auckland</strong><br />
Und dann war es Zeit wieder weiter zu fahren, auch wenn der Wetterbericht nicht wirklich viel Gutes erahnen liess. Aber es sollte an diesem Tag auch nicht weit sein. Mein Ziel war der Zeltplatz bei den Waingaro Hot Springs und bis dorthin waren es nur etwa 33km. Ich war dann auch schon am frühen Nachmittag dort und stellte gleich mein Zelt auf. Ich wurde gerade rechtzeitig fertig, weil danach setzte der grosse Regen mit diversen Gewittern ein. Ich genoss während dem das warme Wasser (heiss war es nicht mehr wirklich) im Bad <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Am nächsten Tag wollte ich weiter, da ich auch bereits ein Hostel in Auckland reserviert hatte (es ist wieder einmal Schulferienzeit hier). Es zeigte sich am Morgen sogar etwas die Sonne und ich konnte mein Zelt einigermassen trocknen. Gerade als ich losfahren wollte, öffnete der Himmel aber wieder seine Schleusen und ein heftiges Gewitter zog über den Platz. Da konnte ich dem Angebot meines Platznachbars Simon auf ein Kaffee nicht widerstehen. Während draussen die Welt unterging, genossen wir das warme Getränk in seinem Campervan. In einer Regenpause wollte ich mal nach meinem Velo schauen und musste feststellen, dass dieses auf den Boden gestürzt war. Das alleine war noch kein Problem aber es stürzte so unglücklich, dass der Inhalt meiner Lenkertasche nicht mehr richtig geschützt war. Und dieser Inhalt war unter anderem meine Spiegelreflexkamera, welche sich nun leider nicht mehr einschalten liess (wieso auch immer genau). Weil die starken Gewitter anhielten, verschob ich meine Abreise auf den nächsten Tag und versuchte meine Kamera wieder zu beleben. Wenigstens hatte ich mit Simon einen guten Gesprächspartner&#8230; Er bot mir an mich am nächsten Tag mit seinem Campervan mit nach Auckland mit zu nehmen. Ich nahm dieses Angebot an, da ich sonst nicht mehr rechtzeitig dorthin kommen würde. Zudem war es mir zu nass für die sehr hügelige Strecke <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Und so bin ich nun in Auckland und versuche sowohl mein Telefon als auch meine Kamera wieder zu beleben bzw. Ersatz zu finden. So war das natürlich nicht geplant, aber es kommt halt häufig anders als gedacht. Ich hoffe nur, dass meine Pechsträhne mit der Technik langsam aber sicher zu Ende geht. Muss sie auch fast, da nicht mehr viel da ist, was kaputt gehen kann&#8230; Eigentlich möchte ich noch ganz ans Ende der Nordinsel zum Cape Reinga. Mal schauen, ob das noch klappt. Mitte Mai geht es für mich schliesslich schon nach Australien und die Zeit wird langsam etwas knapp. Aber ja, ein Luxusproblem <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Viele Grüsse aus Auckland,</p>
<p>Stefan</p>
<p>PS: Bilder gibt es in der <a title="http://pictures.biketravel.net/index.php/Traveling/New-Zealand-2012-13/7-Wellington---Taranaki---Auckland" href="http://pictures.biketravel.net/index.php/Traveling/New-Zealand-2012-13/7-Wellington---Taranaki---Auckland" target="_blank">Galerie</a>.</p>
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<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/20130405_145724.jpg" title="Wellington" class="shutterset_verwandte-bilder-von-auf-und-abs-wellington-taranaki-auckland" ><img title="Wellington" alt="Wellington" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_20130405_145724.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/20130405_145217.jpg" title="Wellington is a windy place. Seen at Mt. Victoria" class="shutterset_verwandte-bilder-von-auf-und-abs-wellington-taranaki-auckland" ><img title="Wellington is a windy place" alt="Wellington is a windy place" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_20130405_145217.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/20130407_122425.jpg" title="Nothing better than  a carrot cake and cappuchino to get fresh energy" class="shutterset_verwandte-bilder-von-auf-und-abs-wellington-taranaki-auckland" ><img title="Nothing better than  a carrot cake and cappuchino to get fresh energy" alt="Nothing better than  a carrot cake and cappuchino to get fresh energy" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_20130407_122425.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/20130406_124430.jpg" title="Lunch break under trees. It's getting fall" class="shutterset_verwandte-bilder-von-auf-und-abs-wellington-taranaki-auckland" ><img title="Lunch break under trees. It's getting fall" alt="Lunch break under trees. It's getting fall" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_20130406_124430.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2518.jpg" title="Boat of the SeaSheperd in Wellington" class="shutterset_verwandte-bilder-von-auf-und-abs-wellington-taranaki-auckland" ><img title="Boat of the SeaSheperd in Wellington" alt="Boat of the SeaSheperd in Wellington" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2518.jpg" /></a>
</div>
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		<item>
		<title>Wie überholt man einen Fahrradfahrer</title>
		<link>http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/how-to-pass-a-cyclist/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 07:46:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltreise mit Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland 2012/13]]></category>
		<category><![CDATA[how to pass cyclist]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Moment zieht gerade ein tropisches Tief über Neuseeland, welches stärkere Winde und Niederschlag bringt. Gut für die arg von der Trockenheit gebeutelten Landwirtschaft; weniger gut für Tourenfahrer wie mich. Aber nach einer monatelangen Schönwetterperiode darf man sich nicht beklagen. &#8230; <a href="http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/how-to-pass-a-cyclist/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a class="shutterset_" title="Bitte Abstand halten" href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn23321.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" title="That's the way to pass a cyclst" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn23321.jpg" alt="That's the way to pass a cyclist" width="150" height="112" /></a>Im Moment zieht gerade ein tropisches Tief über Neuseeland, welches stärkere Winde und Niederschlag bringt. Gut für die arg von der Trockenheit gebeutelten Landwirtschaft; weniger gut für Tourenfahrer wie mich. Aber nach einer monatelangen Schönwetterperiode darf man sich nicht beklagen. Und es gibt mir die Zeit einen Artikel zu schreiben, den ich schon lange auf der Liste hatte.</p>
<p><strong> Die Strasse teilen</strong><br />
Es ist für VelofahrerInnen (und dazu gehören eben auch TourenfahrerInnen) nicht ungefährlich auf der Strasse. Nach bald 14&#8217;000km mit dem Velo kann ich leider doch auf die eine oder andere gefährliche Situation zurück blicken, die mir den Angstschweiss auf die Stirn trieb. Speziell unangenehm sind die Momente, in denen man überholt wird. Aber das müsste nicht sein, wenn ein paar grundlegende Regeln eingehalten würden. Es ist schlussendlich besser für alle: niemand muss ins Spital oder noch schlimmer an ein Begräbnis und niemand muss ins Gefängnis bzw. mit einer solchen Schuld leben.<br />
Ziemlich sicher ist das Folgende schon bekannt aber eine Wiederholung schadet wahrscheinlich nicht. Deshalb hier die wichtigsten Punkte:</p>
<p><strong>Was man tun sollte</strong></p>
<ul>
<li><strong>Vorrausschauend und angepasst fahren</strong><br />
Ein Hindernis (und das muss kein Velofahrer sein) kann jederzeit auftauchen. Deshalb die Geschwindigkeit den Verhältnissen anpassen. Maximalgeschwindigkeiten sind keine Minimalgeschwindigkeiten.</li>
<li><strong>Abbremsen<br />
</strong>Mir ist klar, dass es etwas lästig sein kann, wenn man wegen Velofahrer abbremsen muss. Aber es ist für Velofahrer äusserst unangenehm mit 100km/h überholt zu werden und für Autofahrer bleibt mehr Zeit um reagieren zu können.</li>
<li><strong>Abstand halten</strong><br />
Häufig wird sehr knapp überholt, was äusserst gefährlich sein kann. Auch wenn man als Velofahrer versucht möglichst gerade zu fahren, ist ein kleiner Schwenker leider jederzeit möglich. Dies kann z.B. sein, weil die Strasse schlecht ist, die Windrichtung plötzlich ändert oder man vom Fahrzeug überrascht wurde. Deshalb bitte immer einen Abstand von 1 bis 1.5 Meter einhalten. Wenn zwei Fahrspuren zur Verfügung stehen, dann auf die zweite Fahrspur wechseln.</li>
<li><strong>Wieder beschleunigen</strong><br />
Nachdem man den Velofahrer überholt hat, kann man selbstverständlich wieder beschleunigen. Man sollte aber nicht vergessen, dass weitere Velofahrer folgen könnten. Deshalb wieder zurück zum ersten Punkt.</li>
</ul>
<p><strong>Was man bitte unterlassen sollte</strong><br />
Es gibt auch einige Dinge, die unnötig sind:</p>
<ul>
<li><strong>Hupen<br />
</strong>Es kann gut gemeint sein, wenn man die Hupe betätigt, bevor man die Velofahrer überholt. Es ist für Velofahrer aber äusserst unangenehm da laut und es kann auch gefährlich sein, wenn der Velofahrer erschrickt und deshalb einen Schwenker macht.</li>
<li><strong>Schreien</strong><br />
Auch Schreien und andere verbale und non-verbale Kommunikation sind nicht nötig.</li>
<li><strong>Machtspiele</strong><br />
Die Kraftverhältnisse sind jedem Velofahrer klar. Es ist deshalb nicht nötig, möglichst nahe vorbei zu fahren um das zu demonstrieren&#8230;</li>
<li><strong>Im Gegenverkehr zu überholen, wenn man Fahrradfahrer kreuzt</strong><br />
Es ist äusserst unangenehm und auch gefährlich, wenn einem auf einmal zwei Fahrzeuge auf beiden Spuren entgegen kommen&#8230;</li>
</ul>
<p>Schlussendlich profitieren alle davon, wenn es ein Miteinander ist und nicht ein Gegeneinander. Dies gilt selbstverständlich für alle, also auch für die Velofahrer <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Wenn man den Tourenfahrern was gutes tun will</strong><br />
Als Tourenfahrer ist man auch nur ein Mensch und freut sich an den kleinen Dingen. Das ist z.B.</p>
<ul>
<li>Wenn man unterwegs z.B. an einem Rastplatz angesprochen wird</li>
<li>Wenn man zu einem Kaffee oder einem kühlen Getränk eingeladen wird</li>
<li>Oder man sonst wie positiv überrascht wird.</li>
</ul>
<p>Das wäre es für den Moment. Danke für&#8217;s Lesen und vorsichtig fahren! Der nächste Blogeintrag wird wieder ein ganz normaler sein <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Viele Grüsse aus Hamilton,</p>
<p>Stefan</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tauchen in Santo &amp; Efate &#8211; Vanuatu Teil 3</title>
		<link>http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/santo-efate-vanuatu-part-3/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 05:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltreise mit Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland 2012/13]]></category>
		<category><![CDATA[Vanuatu 2013]]></category>
		<category><![CDATA[coolidge]]></category>
		<category><![CDATA[efate]]></category>
		<category><![CDATA[port vila]]></category>
		<category><![CDATA[santo]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin bereits wieder zurück in Neuseeland, wo der zweite Teil meiner Radtour auf mich wartet. Aber die letzten paar Wochen verbrachte ich noch auf den Inseln von Vanuatu und zwar in Santo und Efate. Eigentlich war auch noch ein &#8230; <a href="http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/santo-efate-vanuatu-part-3/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a class="shutterset_" title="Cathedral, Port Vila in Vanuatu" href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/gopr0146.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" title="Cathedral, Port Vila in Vanuatu" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/thumbs/thumbs_gopr0146.jpg" alt="Cathedral, Port Vila in Vanuatu" width="150" height="112" /></a>Ich bin bereits wieder zurück in Neuseeland, wo der zweite Teil meiner Radtour auf mich wartet. Aber die letzten paar Wochen verbrachte ich noch auf den Inseln von Vanuatu und zwar in Santo und Efate. Eigentlich war auch noch ein Besuch bei den Vulkanen von Ambrym geplant, aber es kam wieder einmal anders.</p>
<p><strong>Santo &#8211; Ein nasser Anfang</strong><br />
Nach den spannenden Tagen in Tanna ging es mit dem Flugzeug zuerst nach Port Vila auf Efate und gleich weiter nach Santo im Norden der Inselgruppe. Wir hatten lediglich 35 Minuten Zeit zum Umsteigen und ich dachte, dass dies wohl eher nicht reichen würde. Schlussendlich war es aber das gleiche Flugzeug, was es doch einiges einfacher machte <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Als wir in Santo ankamen, regnete es in Strömen und der Regen sollte uns auch die nächsten Tage noch begleiten. Der Zyklon Sandra zog westlich von Vanuatu Richtung Süden und brachte intensiven Regen. Wir hatten sechs Tage auf Santo, aber die ersten drei Tage ertranken buchstäblich. An Tauchen war nicht zu denken, da die Flüsse massenhaft Schlamm und anderes Geschiebe ins Meer transportierten. Die Sichtweite war dem entsprechend schlecht. Eine andere Sehenswürdigkeit, die Millenium Cave, war überschwemmt. Und so hiess es halt abwarten und Tee drinken. Unsere Unterkunft <a title="http://vanuatu.travel/places-to-stay/budget/le-motel-hibiscus-attraction-center.html" href="http://vanuatu.travel/places-to-stay/budget/le-motel-hibiscus-attraction-center.html" target="_blank">Hibiscus Motel</a> war dafür sehr gut und die Besitzerin ersetzte die fehlende Sonne <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong>Tauchen an einem riesigen Wrack: SS President Coolidge</strong><br />
Schlussendlich wagten wir es aber doch ins Meer, auch wenn niemand sagen konnte, wie gut die Sicht wirklich sein würde. Das Haupttauchziel in Santo ist das Wrack der <a title="http://en.wikipedia.org/wiki/SS_President_Coolidge" href="http://en.wikipedia.org/wiki/SS_President_Coolidge" target="_blank">SS President Coolidge</a>. Dieses 199 Meter lange Schiff war ursprünglich ein luxuriöses Kreuzfahrtschiff, bevor es die Amerikaner im zweiten Weltkrieg als Truppentransporter einsetzten. Am 26. Oktober 1942 kollidierte sie kurz vor Erreichen ihres Zieles mit zwei Amerikanischen Minen (die Militärs hatten den Kapitän nicht informiert) und sank innerhalb von 90 Minuten. Zum Glück starben bei diesem Unglück &#8220;nur&#8221; zwei Personen (es waren mehr als 5&#8217;000 Menschen an Bord&#8230;). Viele Taucher gehen nur wegen der Coolidge nach Vanuatu. Ich wusste gar nicht, dass die Coolidge existierte, bis ich schon entschieden hatte nach Vanuatu zu gehen <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Wir machten zwei Tauchgänge an der Coolidge. Einer am Morgen ausserhalb und einer am Nachmittag in die Coolidge hinein. Das Wrack liegt so nahe am Ufer, dass man den Tauchgang direkt von Land aus starten kann. Es ist irgendwie schon noch speziell, wenn man am Ufer steht und weiss, dass da draussen ein fast 200m langes Wrack liegt, man aber vom Ufer aus überhaupt nichts sieht. Leider war die Sicht dann unter Wasser nicht speziell gut. So sahen wir das Wrack erst kurz vor dem Erreichen. Und die Dimensionen sind dann so gewaltig, dass man gar nicht richtig merkt, dass es ein Schiff ist. Wir tauchten dem Schiff entlang und Ian, unser Tauchmaster von <a title="http://www.allan-power-santo.com/" href="http://www.allan-power-santo.com/" target="_blank">Allan Power Dive Tours</a>, zeigte uns verschiedene Teile des Schiffes. Auch Munition ist immer noch zu finden&#8230; Am Nachmittag tauchten wir auch etwas im Innern des Schiffes. Leider war dieses Mal die Sicht noch viel schlechter und im Schiff selbst war es auch dem entsprechend Dunkel. Ich musste feststellen, dass mir Riffe und kleinere Wracks doch lieber sind. Aber wahrscheinlich fehlte mir auch schlicht noch etwas die Erfahrung.</p>
<p><strong>Tauchen an einer Müllkippe und schnorcheln am Moyyan Beach</strong><br />
Eigentlich hätten wir noch gerne einen Nachttauchgang an der Coolidge gemacht. Aber da unser nächster Flug bereits am frühen Abend sein würde, verzichteten wir darauf und machten stattdessen einen Tauchgang am Morgen beim <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Million_Dollar_Point" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Million_Dollar_Point" target="_blank">Million Dollar Point</a>. An diesem Ort entsorgten die Amerikaner nach dem zweiten Weltkrieg gewaltige Mengen ihres Materials ins Meer. Dies nach dem die lokale Verwaltung nicht soviel dafür bezahlen wollte, wie die Amerikaner gerne gehabt hätten. Da es für sie zu teuer gewesen wäre es in die USA zurück zu transportieren, kippten die Amerikaner es kurzerhand ins Meer&#8230; Man taucht da entlang riesiger Bagger, Transporter etc. Aus meiner Sicht war es ziemlich irre das einfach ins Wasser zu werfen. Speziell auch, wenn man z.B. die Qualität der Strasse dorthin sieht. Da bräuchte es dringend eine der schweren Baumaschinen, die da unten liegen&#8230;<br />
Zum Abschluss machten wir noch einen Ausflug zum <a title="http://www.moyyan.com/" href="http://www.moyyan.com/" target="_blank">Moyyan Beac</a>h bzw. zum Ressort dort. Eine Nacht lag mit 220 USD definitiv ausserhalb unseres Budgets, aber das schöne hier in Vanuatu ist, dass man die meisten Ressorts auch als nicht-Gäste besuchen kann, sofern man etwas konsumiert. Und so liessen wir uns für total 20 USD mit einem Taxi dorthin fahren, konsumierten Mittagessen etc. für etwa 40 USD und genossen schnorchelnd die Korallenriffe am Moyyan Beach. Wunderbar <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .<br />
Am Abend ging es dann mit AirVanuatu zurück nach Port Vila auf Efate.</p>
<p><strong>Magenprobleme Nummer zwei</strong><br />
Von Port Vila aus sollte Helen einen Rückflug nach Auckland haben. Aber AirVanuatu kämpfte schon länger mit technischen Problemen an ihrem einzigen Langstreckenflugzeug. Deshalb fielen in dieser Woche schon diverse Flüge aus. Auch der Flug von Helen wurde kurzfristig um einen Tag verschoben, wie sie am frühen Morgen am Flughafen erfuhr. Ihr Pech war aber auch mein Glück, da ich in der Zwischenzeit mit ziemlich massiven Magenproblemen kämpfte (zum Glück erst das zweite Mal auf dieser Reise). Keine Ahnung, wo ich es dieses Mal aufgelesen hatte, da ich ausgesprochen vorsichtig mit Wasser und Essen war. Ich war vom Durchfall so geschwächt, dass ich praktisch nur noch herumlag und war deshalb sehr froh, dass mir Helen das Wichtigste wie Bananen organisieren konnte. Vielen Dank nochmals!<br />
Schlussendlich klappte es für Helen mit einem Rückflug mit AirNewZealand. Ich lag weiter herum und versuchte meinen Körper zu stabilisieren. Das war gar nicht so einfach in einem tropischen Gebiet, wo man schon mit Schwitzen ziemlich viel Flüssigkeit verliert&#8230; Schlussendlich beruhigte sich die Lage aber wieder&#8230;<br />
Ich hatte kurz vor meinem Rückflug nach Port Vila meinen Flug zurück nach Auckland um zwei Wochen nach hinten geschoben, da ich eigentlich noch die Vulkane auf der Insel Ambrym besuchen wollte. Leider kamen mir dann aber die Magenprobleme dazwischen. Ich war zu geschwächt und wollte auch kein Risiko eingehen (Ambrym schein noch wilder als Tanna zu sein; sprich die Infrastruktur ist noch schwächer&#8230;). So verzichtete ich schweren Herzens auf den Besuch bei den Vulkanen.</p>
<p><strong>Letzte Tauchgänge in Port Vila</strong><br />
Nach dem ich wieder einigermassen bei Kräften war, leistete ich mir dafür noch vier letzte Tauchgänge mit <a title="http://www.nautilus.com.vu/" href="http://www.nautilus.com.vu/" target="_blank">Nautilus</a>. Einer davon wollte ich schon lange machen, da er zu einer kleinen Höhle führte, die sogenannte Cathedral. Als wir mit dem Boot los fuhren, zeigte sich die Sonne und es schien ein wunderbarer Tag zu werden. Als wir nach etwa 20 Minuten an unserem Ziel ankamen, hatte das Wetter aber komplett gedreht. Es regnete stark und es hatte ziemlich massive Wellen. Das war mal ein anderer Anfang. Unter Wasser war es dann aber wieder ruhig <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Zwar fehlte etwas die Sonne, aber es war auch so sehr schön. Zusammen mit den drei anderen Tauchgängen ein würdiger Abschluss des Tauchabenteuers Vanuatu <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .<br />
Für die letzte Woche wechselte ich nochmals die Unterkunft und genoss das Nichtstun im <a title="http://www.thetravellersmotel.com/" href="http://www.thetravellersmotel.com/" target="_blank">Travellers Budget Motel.</a> Wobei so wirklich nichts getan habe ich auch nicht, sondern etwas die nächsten Tage in Neuseeland und meine Weiterreise danach organisiert.</p>
<p><strong>Flug nach Auckland</strong><br />
Und ja, dann hiess es sich von Alexa und Damo (meinen beiden Tauchinstruktoren) zu verabschieden und den Bus an den Flughafen zu nehmen. Irgendwie ging es am Schluss auf einmal schnell und ich war rascher im Flugzeug als gedacht.<br />
Leider hätte ich dieses Mal für Lord of Rings noch 10 Dollar zahlen müssen und weiss deshalb immer noch nicht, ob ich das letzte Mal den zweiten oder schon dritten Teil gesehen hatte <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Dafür genoss ich eine interessante <a title="http://www.channel4.com/programmes/jimmy-and-the-whale-whisperer/" href="http://www.channel4.com/programmes/jimmy-and-the-whale-whisperer/" target="_blank">Dokumentation</a> über Pottwale und ihre wichtige Funktion im Ökosystem Meer und dann noch den Film &#8220;<a title="http://www.onedayonearth.org/" href="http://www.onedayonearth.org/" target="_blank">One Day On Earth, 10.10.10</a>&#8220;. Beide Filme waren sehr interessant und speziell letzterer hat mich auch wieder daran erinnert, wieso ich reise bzw. was so spannend ist auf dieser Erde.</p>
<p>Und nun bin ich eben wieder in Neuseeland. Es gäbe noch so viel über Vanuatu zu erzählen aber ich lasse es für den Moment bei dem: Wenn Ihr in der Region seid, dann besucht doch dieses Land. Aber am Besten bleibt Ihr nicht in den Ressorts, sondern nutzt die anderen Unterkünfte z.B. auch draussen bei den Leuten in Tanna. Es ist eine andere Welt, aber ihr werdet sicher noch lange daran zurück denken <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Für mich geht es nun erst Mal mit dem Bus zurück nach Wellington, wo mein Velo bei Helen wartet. Und dann fahren mein Velo und ich gemeinsam die Westküste hoch. Darauf freue ich mich sehr <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Viele Grüsse aus Auckland,</p>
<p>Stefan</p>
<p>PS: Bilder gibt es wiederum in der <a title="http://pictures.biketravel.net/index.php/Traveling/New-Zealand-2012-13/6-Vanuatu" href="http://pictures.biketravel.net/index.php/Traveling/New-Zealand-2012-13/6-Vanuatu" target="_blank">Galerie</a>. Leider ist meine kleine Kamera seit Tanna immer noch verschwunden und damit auch die Bilder, die ich damit gemacht habe. Und ich gehe auch davon aus, dass sie nicht wieder auftaucht.</p>
<p>PS: PS: Meine Reisepläne nach Neuseeland sind noch nicht fix aber es schaut danach aus, dass ich mich langsam Richtung Europa auf den Weg mache <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/20130314_181536.jpg" title="Getting ready to fly back from Santo to Port Vila, Efate" class="shutterset_verwandte-bilder-von-tauchen-in-santo-efate-vanuatu-teil-3" ><img title="Getting ready to fly back from Santo to Port Vila, Efate" alt="Getting ready to fly back from Santo to Port Vila, Efate" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/thumbs/thumbs_20130314_181536.jpg" /></a>
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<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/vlcsnap-2013-03-13-17h35m00s143.jpg" title="Ian and Helen on the Coolidge" class="shutterset_verwandte-bilder-von-tauchen-in-santo-efate-vanuatu-teil-3" ><img title="Coolidge" alt="Coolidge" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/thumbs/thumbs_vlcsnap-2013-03-13-17h35m00s143.jpg" /></a>
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<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/gopr0146.jpg" title="Cathedral, Port Vila in Vanuatu" class="shutterset_verwandte-bilder-von-tauchen-in-santo-efate-vanuatu-teil-3" ><img title="Cathedral, Port Vila in Vanuatu" alt="Cathedral, Port Vila in Vanuatu" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/thumbs/thumbs_gopr0146.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/gopr0113.jpg" title="Big Dipper, Port Vila in Vanuatu" class="shutterset_verwandte-bilder-von-tauchen-in-santo-efate-vanuatu-teil-3" ><img title="Clown Fish and others" alt="Clown Fish and others" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/thumbs/thumbs_gopr0113.jpg" /></a>
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		<title>Tanna und Yasur &#8211; Vanuatu Teil 2</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 02:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltreise mit Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland 2012/13]]></category>
		<category><![CDATA[Vanuatu 2013]]></category>
		<category><![CDATA[port resolution]]></category>
		<category><![CDATA[tanna]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem mir nahe gelegt wurde, doch wieder einmal einen Blogartikel zu schreiben, mache ich dies doch gerne. Noch immer habe ich Ferien vom Velo fahren in Vanuatu. Nur herum gesessen bin ich aber nicht, wenn doch ziemlich viel&#8230; Hier mal &#8230; <a href="http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/tanna-yasur-vanuatu-part-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a class="shutterset_" title="Yasur volcano, Tanna, Vanuatu" href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/mg_7314.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" title="Helen und der Vulkan Yasur" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/thumbs/thumbs_mg_7314.jpg" alt="Helen und der Vulkan Yasur" width="150" height="100" /></a>Nachdem mir nahe gelegt wurde, doch wieder einmal einen Blogartikel zu schreiben, mache ich dies doch gerne. Noch immer habe ich Ferien vom Velo fahren in Vanuatu. Nur herum gesessen bin ich aber nicht, wenn doch ziemlich viel&#8230; Hier mal der Teil zwei über die Vulkaninsel Tanna.</p>
<p><strong>Eine spezielle Erfahrung unter Wasser</strong><br />
Nach erfolgreichem Abschluss der zwei Tauchkurse, absolvierte ich noch drei ganz normale Tauchgänge. Wobei so ganz normal waren diese natürlich wieder einmal nicht. Beim ersten Tauchgang reduzierte ich das Gewicht meines Bleigürtels (den braucht man um überhaupt abzusinken, ansonsten bleibt man an der Oberfläche…). Beim vorhergehenden Tauchgang war das so gut. Aber mit dem Material etc. bei diesem Tauchgang, hatte ich massiven Auftrieb und kämpfte die ganze Zeit um überhaupt in der Tiefe zu bleiben… Das brauchte enorm viel Energie und als Folge davon auch viel Luft. Meine Flasche war entsprechend schnell leer… Beim nächsten Tauchgang ging ich wieder zurück zum alten Gewicht und das war dann wieder tip top.</p>
<p>Auch der dritte Tauchgang verlief ganz normal. Als wir aber am Schluss in gut 5m Tiefe einen sogenannten Safety Stop (eine Pause für den Druckausgleich) einlegten, bemerkten wir auf einmal einen Lärm. Zuerst dachten wir, es sei der Motor unseres oder eines anderen Bootes. Unser Boot bewegte sich aber nicht und von einem anderen Boot war nichts zu sehen. Zum Lärm kam noch eine Vibration, die man deutlich am ganzen Körper spüren konnte. Nach etwa 20 Sekunden war der Spuk vorbei. Als wir wieder an Bord waren, meinte Jim, der Kapitän unseres Bootes, das es evtl. ein Erdbeben gewesen sei. Er habe aber an der Oberfläche nichts bemerkt. Auf dem Weg zurück zur Tauchbasis bekam dann meine Mittaucherin einen Anruf von ihrem Chef in Australien (sie leitet ein Ressort in Port Vila). Dieser wollte wissen, ob nach dem Erdbeben alles ok sei. So bekamen wir die Bestätigung für unsere Vermutung aus mehreren Tausend Kilometer Entfernung. Tatsächlich war es ein Erdbeben der Stärke 6 in gut 100km Entfernung. Auch wieder mal eine neue Erfahrung <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong>Tanna &#8211; Ein Besuch in einer anderen Welt</strong><br />
Am zweiten März ging es dann mit AirVanuatu nach Tanna. Dieser Flug dauerte lediglich gut 40 Minuten. Dafür war er 30 Minuten verspätet. Bis wir unser Gepäck bekamen, dauerte es nochmals gut 20 Minuten. Island Time halt. Tanna ist die südlichste der grösseren Inseln von Vanuatu. Und ihre Hauptattraktion ist der aktive Vulkan Yasur. Dieser liegt im Süden der Insel. Ich wollte möglichst viel Zeit in der Region des Vulkans verbringen und entschied mich deshalb für eine Unterkunft am Fusse des Vulkans. Und zwar für das <a title="http://www.banyancastle.info/" href="http://www.banyancastle.info/" target="_blank">Banyan Castle</a>, welches unter anderem ein Baumhaus anbietet. Ich hatte im Vorfeld per Email Kontakt mit John, dem Besitzer dieser Unterkunft. Er meinte auch, dass am Flughafen ein Andre auf mich warten würde, um mich dorthin zu transportieren. Ich wurde am Flughafen dann auch tatsächlich angesprochen. Der Fahrer hiess zwar nicht Andre, aber er sollte mich zu meiner Unterkunft bringen.</p>
<p>Zusammen mit drei weiteren Touristen in der Kabine und weiteren Einheimischen auf der Ladefläche ging es durch den Regen Richtung Süden. Geteerte Strassen gibt es in Tanna keine, aber ein Teil der Strasse durch die Berge war seit neuestem betoniert. Das war auch gut so, regnete es doch in Strömen. Schlaglöcher gab es auch so noch genug. Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt erreichten wir die Ascheflächen des Vulkans. In der Zwischenzeit hatte aber schon die Nacht das Zepter übernommen und man sah so ziemlich nichts vom Vulkan. Ich persönlich hätte auch die &#8220;Strasse&#8221; nicht mehr wirklich gesehen, aber für den Fahrer schien die Dunkelheit kein Problem zu sein.</p>
<p>Nach weiteren gut 30 Minuten erreichten wir schliesslich unsere Unterkünfte. Ich wurde von John und seiner Familie herzlich empfangen. Ich war der einzige Gast (was mich nicht wirklich erfreute, da ich schon ziemlich viel Zeit alleine in der Unterkunft in Port Vila verbracht hatte) und bekam deshalb das Baumhaus. Kurze Zeit später wurde das Nachtessen serviert, welches ausgezeichnet schmeckte. Was es ausser Reis und Nudeln genau gab, weiss ich aber nicht und will es auch gar nicht wissen…</p>
<p>Strom und Licht gibt es in dieser Region nur vom Benzingenerator. Und dieser wurde kurze Zeit nach dem Essen wieder abgestellt. Und so legte ich mich halt schlafen. Es regnete ziemlich die ganze Nacht durch und dazu gesellte sich auch noch starker Wind, was dazu führte, dass mir das Moskitonetz im Baumhaus in der Nacht ziemlich um die Ohren flog… Auch das ein Erlebnis <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong>Vulkan Yasur</strong><br />
Der Regen hörte am nächsten Tag auf und ich konnte den <a title="http://www.geohazards.gov.vu/" href="http://www.geohazards.gov.vu/" target="_blank">Vulkan Yasur</a> von meinem Baumhaus aus bestaunen. Man hörte deutlich seine Explosionen und die Druckwellen bewegten jeweils die Vorhänge an den Fenstern. Ziemlich eindrücklich und dies mehrere Kilometer vom Vulkan entfernt. Eigentlich wollte ich an diesem Abend schon das erste Mal zum Vulkan wandern, aber am Nachmittag setzte wiederum starker Regen ein. Dann halt am nächsten Tag. Ich hatte ja Zeit. In der Nacht zeigte sich der Wiederschein der glühenden Lava in den Wolken über dem Vulkan. Was für ein Spektakel, welche ich natürlich fotografisch festhalten musste <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Am nächsten Tag klappte es schliesslich mit einem Besuch beim Yasur. Josephine und Felma, zwei der Töchter von John zeigten mir als Führerinnen den Weg. Dieser führte uns gemächlich ansteigend Richtung Vulkan. Unterwegs musste man einen Eintritt entrichten, der mit gut 37 USD doch ziemlich hoch ist. Anscheinend bleibt das Geld aber in der Region und wird unter anderem für den Kauf von Nahrungsmittel für die lokale Bevölkerung im Falle eines stärkeren Ausbruchs verwendet. Dies hat mir jedenfalls John erklärt. Nach gut 45 Minuten zu Fuss erreichten wir schliesslich den aktiven Krater. Ich war überglücklich wieder am Rande eines aktiven Vulkans zu stehen. So nahe war ich das letzte Mal 2002 beim Stromboli in Italien. Heftige Explosionen schleuderten immer wieder Lavafetzen in die Höhe. Es war eindrücklich die dazugehörigen Druckwellen am eigenen Körper zu spüren. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und machte unzählige Video- und Fotoaufnahmen.</p>
<p>Kurz nach Einbruch der Dämmerung verliessen die ersten Besucher den Vulkan bereits wieder, was für mich doch ziemlich unverständlich war, da das wirklich Spektakel erst begann. Eine gute halbe Stunde später wollten auch meine Begleiterinnen zurück, aber ich konnte sie überreden noch etwas zu bleiben. Schlussendlich gab ich aber nach und wir machten uns wieder auf den Weg nach unten. Zum Glück hatte ich eine Taschenlampe dabei. Meine Begleiterinnen hätten den Weg wohl auch ohne Lampe gefunden. Ich aber sicher nicht <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Glücklich genoss ich nach unserer Rückkehr das Nachtessen und ging schlafen. Aber natürlich nicht ohne nochmals den Vulkan von meinem Bett aus zu bestaunen, bevor sich die Wolken schlossen und der Regen wieder einsetzte.</p>
<p>Am nächsten Tag regnete es vom Morgen bis am Abend. Das war mir aber ziemlich egal, da ich den Vulkan ja schon mal gesehen hatte. Dieser Tag war aber trotzdem speziell, da es in ganz Vanuatu der Chief Day war. An diesem Tag danken die Menschen dem Chief (Chef im Dorf/Clan etc.) für seine Arbeit. Zusammen mit einer weiteren Besucherin von einer anderen Unterkunft wurde ich dazu eingeladen, was ich sehr schön fand, da es so was wie ein Familienfest war. Zuerst wurde dem Chief gedankt, dann hielt dieser eine Rede, danach gab es Geschenke für ihn und seine Frau und schlussendlich wurde gemeinsam gegessen. Am Nachmittag war ich dann zurück in meinem Baumhaus und verbrachte meine Zeit mit Nichtstun (war für einmal auch ein gutes Training, wenn auch ziemlich anstrengend…).</p>
<p><strong>Leben am Fusse des Vulkans</strong><br />
Das <a title="http://www.banyancastle.info/" href="http://www.banyancastle.info/" target="_blank">Banyan Castle</a> ist ein reiner Familienbetrieb. Die Bungalows wurden von John (und evtl. anderen Helfern) in Handarbeit mit lokalen Materialien gebaut. Das einzige wirkliche Hilfsmittel war eine Kettensäge, mit der auch die Bretter zugeschnitten wurden. Um diese Maschine zu kaufen, hatte John ein Darlehen aufgenommen, dass er über mehrere Jahre wieder abzahlte. Nun spart er auf ein Auto um auch Transporte anbieten zu können. Die Leute hier leben im und mit dem Dschungel. Viele der Nahrungsmittel bauen sie selbst an und halten zudem Hühner, einige Schweine und wenige Kühe. Einkommensquellen gibt es nicht viele, ausser eben dem Tourismus. Mehr und mehr Familien fangen deshalb auch an einfache Unterkünfte anzubieten. Wobei ich sagen muss, dass ich ziemlich beeindruckt war, was sie hier praktisch aus dem nichts hervor zaubern. So war meine Baumhütte ein Bijou, abgesehen von den Ameisen. Aber an diese gewöhnt man sich eh am Besten, da man diese hier überall findet.. Und auch das Essen war sehr gut. Man darf nicht vergessen, dass wir hier mitten im Dschungel sind.</p>
<p>Ich war ziemlich überrascht, als ich hörte, dass die Eltern in Vanuatu dafür zahlen müssen, damit die Kinder an die Schule gehen können. Dann wird es aber auch nachvollziehbar, dass man hier für vieles (z.B. eben den Besuch des Vulkans, eines Strandes, ein paar heissen Quellen etc.) zahlen muss. Wie viele der Kinder schlussendlich wirklich zur Schule gehen, weiss ich aber nicht und ich getraute mich auch nicht recht so direkt zu fragen. Die Menschen leben also in ziemlich einfachen Verhältnissen aber sie sind ausgesprochen freundlich und sie lachen viel, speziell die Kinder. Das ist mir doch immer wieder positiv aufgefallen. Sie scheinen doch recht glücklich zu sein.</p>
<p><strong>Port Resolution</strong><br />
Nach ein paar Tagen am Fusse des Vulkans zog ich etwas weiter nach Port Resolution. Der Ort ist eigentlich weniger als 10km entfernt. Die Strasse dorthin ist aber so schlecht (und durch die starken Regenfälle der vorhergehenden Tagen wurde sie auch nicht besser), dass dies mit dem Auto zwischen 20 und 30 Minuten dauerte. Meine neue Unterkunft war der <a title="http://www.portresolution.com.vu/" href="http://www.portresolution.com.vu/" target="_blank">Yacht Club</a>, wobei man darunter nicht zuviel erwarten sollte. Anscheinend hatte der Yacht Club die ersten Bungalows im Ort. Die Sicht über die Meeresbucht hinüber zum Vulkan ist auch wirklich wunderbar. Am Abend traf dann auch Helen (bei ihr habe ich mein Fahrrad deponiert) hier ein. Sie startete am Morgen in Wellington in Neuseeland und war nun am Abend in Port Resolution in Tanna. Ein ziemlicher Kulturschock. Aber wahrscheinlich war sie zu müde um das überhaupt richtig zu merken <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Am nächsten Morgen erkundeten wir zu Fuss etwas die Region und besuchten das lokale Dorf. Danach ging es weiter an den Strand in der Bucht. An dem warteten schon viele Einheimische, weil heute lag ein kleines Kreuzfahrtschiff in der Bucht und die Passagiere besuchten den Vulkan. Das ist immer auch die Gelegenheit etwas zu verkaufen oder sonst wie etwas Geld zu verdienen. Wieso die Leute aber den Vulkan nur am Tag besuchen gehen, kann ich noch immer nicht nachvollziehen… Wir besuchten die lokalen heissen Quellen (was uns pro Kopf gut 12 USD kostete). Den Guide dazu kostete nochmals etwa 6 USD. Die Tour war ziemlich interessant, auch wenn es von Ameisen nur so wimmelte. Am Abend ging es dann (für mich nochmals) zum Vulkan. Dieses Mal war er etwas weniger aktiv, aber es war immer noch ein Spektakel. Auch konnten wir etwas länger bleiben. Aber um 19.30 Uhr war wiederum Schluss und es ging zurück nach Port Resolution.</p>
<p>Der nächste Tag sollte auch schon der letzte Tag in Port Resolution sein und wir gingen deshalb noch etwas Schnorcheln. Dies zusammen mit den einheimischen Kindern, die das warme Nass ebenfalls genossen. Am Nachmittag ging es dann mit dem Auto zurück in den Norden der Insel. Diese Transporte sind ziemlich teuer (für gute zwei Stunden gut 80 USD für zwei Personen), aber sie sind gleichzeitig auch der öffentliche Verkehr der Insel. Die Einheimischen zahlen nichts oder nur verhältnismässig wenig. Also Tourist finanziert man das System also mit, was ich durchaus ok finde. Mit grosser Wahrscheinlichkeit in diesem Auto vergass ich dann aber leider meine kleine schwarze Nikon AW100 Kamera und ich konnte sie bis heute auch nicht wieder auftreiben. Das ist auch der Grund, wieso ich nicht allzu viele Bilder von Tanna habe. Wenn jemand eine solche Kamera gefunden hat, dann soll er/sie sich doch bitte bei mir melden. Merci!</p>
<p>Da unser Flug bereits um 8.50 am nächsten Morgen die Insel wieder verlassen würde, blieben wir über Nacht im <a title="http://www.tevergreenresort-tours.vu/" href="http://www.tevergreenresort-tours.vu/" target="_blank">Evergreen Ressort</a> in der Nähe des Flughafens. Nach dem doch eher einfachen Leben der letzten Tage, war dies doch wieder ein Kulturschock. Dieses Mal in die andere Richtung. Ich bin jedenfalls froh, dass ich einige Tage in den einfacheren Unterkünfte in der Nähe des Vulkans verbracht hatte. Wenn man nur in den Ressorts im Norden der Insel bleibt und Ausflüge von dort aus macht, dann verpasst man doch einiges. Aber man muss sich auch im Klaren sein, auf was man sich einlässt. Jeden Tag neue Leintücher etc. liegen nicht drin&#8230;</p>
<p>Soviel zu Tanna. Mehr zu Santo und der restlichen Zeit in Vanuatu gibt es im nächsten Blogeintrag.</p>
<p>Viele Grüsse aus Vanuatu,</p>
<p>Stefan</p>
<p>PS: Bilder zu Tanna sind in der <a title="http://pictures.biketravel.net/index.php/Traveling/New-Zealand-2012-13/6-Vanuatu/2-Tanna-and-diving-in-Santo" href="http://pictures.biketravel.net/index.php/Traveling/New-Zealand-2012-13/6-Vanuatu/2-Tanna-and-diving-in-Santo" target="_blank">Galerie</a> zu finden.</p>
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		<title>Urlaub vom Fahrrad: Vanuatu Teil 1</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 10:01:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltreise mit Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland 2012/13]]></category>
		<category><![CDATA[diving]]></category>
		<category><![CDATA[efate]]></category>
		<category><![CDATA[vanuatu]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach vielen Tausend Kilometern auf dem Velo ging es mal ohne weiter. Von Wellington mit dem Bus nach Auckland und von dort mit dem Flugzeug weiter nach Vanuatu. Alles ziemlich umspektakulär, sollte man meinen. War es aber doch nicht so &#8230; <a href="http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/holidays-from-cycling-vanuatu-part-1/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a class="shutterset_" title="Open Water Tauchtraining 12m unter Wasser" href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/GOPR0079.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" title="Open Water Tauchtraining 12m unter Wasser" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/thumbs/thumbs_gopr0079.jpg" alt="Open Water Tauchtraining 12m unter Wasser" width="150" height="112" /></a>Nach vielen Tausend Kilometern auf dem Velo ging es mal ohne weiter. Von Wellington mit dem Bus nach Auckland und von dort mit dem Flugzeug weiter nach Vanuatu. Alles ziemlich umspektakulär, sollte man meinen. War es aber doch nicht so ganz… Und dann folgte eine spannende Zeit unter Wasser in den Tropen.</p>
<p><strong>Wellington &#8211; Auckland: Die etwas andere Busreise</strong><br />
Nach ein paar Tagen in Wellington ging es mit dem Nachtbus nach Auckland. Eine Alternative wäre ein Flug gewesen, aber da ich auf meiner Reise eh schon genug fliege, wechselte ich für diese Strecke auf den umweltfreundlicheren Bus. Der war mit etwa 30 NZD (etwa 23 USD) auch ziemlich günstig. Mir wurde auch gesagt, dass die Stühle ziemlich komfortabel seien. Naja, als ich einstieg merkte ich, dass es ganz normale Stühle waren, die sich etwas zurück klappen liessen (kein Vergleich mit der Cama-Klasse in Chile…). Der Bus war zudem ziemlich stark belegt aber ich hatte am Anfang noch niemand neben mir. Los ging es kurz nach 20h. Die ersten zwei Stunden waren noch einigermassen ruhig. Dann wurde aber der Bus komplett voll und ich bekam auch einen Sitznachbarn. Und was für einen. Er roch ziemlich stark, hatte in einer Pet-Flasche seinen Fussel dabei und quatschte mich in einem fast unverständlichen Dialekt voll. Ich bin eigentlich ziemlich geduldig aber das war dann doch etwas viel. Er bot mir auch von seinem Getränk an und meinte, dass er noch mehr dabei hätte. Und ja, nach Amsterdam wollte er auch mal. Wieso? Wegen dem Marihuana, natürlich. Nach einer der Pausen kam er nicht mehr zu seinem Platz neben mir zurück, sondern fand sonst einen irgendwo im Bus. Ich hatte ihn mit meinem Desinteresse wohl vergrault. Wirklich traurig darüber war ich aber nicht <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Weiter ging es durch die Nacht Richtung Auckland. Wir hielten immer mal wieder an, das Licht ging an, die Leute rein und raus; an Schlafen war nicht wirklich zu denken. Kurz nach 1 Uhr früh rumpelte es ziemlich stark und es roch nach Verbranntem. Kein wirklich gutes Zeichen. Der Bus hielt in der Dunkelheit an. Brennt der Bus? Erstmal hörte man nichts. Das hiess wohl, dass der Bus noch nicht brennen würde… Nach einer guten halben Stunde kam die Durchsage, dass wir darauf warteten bis jemand den defekten Reifen reparieren würde. Aha! Wir hatten eine platten Reifen. Weitere Informationen gab es nicht. Um viertel vor 4 (also nach gut 2.5 Stunden) fuhr der Bus wieder weiter. Anscheinend war der Reifen nun repariert… Weiter ging es Richtung Norden.</p>
<p>Nach diversen Stops erreichten wir mit gut drei Stunden Verspätung Auckland. Eine Entschuldigung oder so gab es nicht. Wäre ich in Südamerika unterwegs gewesen, so hätte mich das ganze nicht überrascht (die Busfahrten in Chile waren aber 1A!). In Neuseeland überraschte es mich aber doch. Ich kann den Intercity Nachtbus jedenfalls nicht wirklich empfehlen, ausser man will sparen. Man muss sich aber auch im Klaren sein, dass das Publikum entsprechend ist (was ich vergass…). Ich verbuchte das ganze wieder mal im Kapitel Reiseerlebnisse und Erfahrungen ab und machte mich auf den Weg Richtung Hostel, wo ich mich eigentlich etwas auf&#8217;s Ohr legen wollte. Aber zum Schlafen kam ich erst am späteren Abend, da es doch noch ein paar Dinge zu erledigen gab, bevor es am nächsten Morgen nach Vanuatu gehen würde.</p>
<p><strong>Auckland &#8211; Port Vila (Vanuatu)</strong><br />
Der Shuttle Bus holte mich bereits um 6 Uhr früh im Hostel ab. Also nichts mit Ausschlafen und mein Schlafmangel wurde deshalb auch nicht kleiner. Das Check-in war schmerzlos und schon bald ging es mit AirNewZealand in die Luft Richtung Norden. Das Flugzeug war ziemlich leer und deshalb hatten praktisch alle jeweils eine Sitzreihe für sich. Wie beim Flug nach Neuseeland genehmigte ich mir wieder mal eine Lord of the Rings Folge. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das nun schon der dritte Teil war anstelle des zweiten. Für den Schluss hat es leider nicht mehr gereicht, da wir bereits wieder in Vanuatu landeten. Aber es gibt ja noch einen Rückflug in ein paar Wochen <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Bei der Ankunft in Vanuatu regnete es in Strömen. Ich war nicht wirklich überrascht, da im Moment hier gerade Regenzeit herrscht. Ich hoffte aber, dass es nicht immer so sein würde, denn an diesem Tag regnete es nur einmal… Dafür praktisch bis am Abend. Die Einreise war auch hier problemlos und ich bekam mein Touristenvisum für einen Monat. Nachdem mein Zelt nach irgendwelchen fremden Viechern untersucht war, ging es mit dem Shuttle in meine Unterkunft im Tauchzentrum. Ich hatte dort ein Bett im Mehrbettzimmer, war aber der einzige Gast… Erstmal ging ich durch den Dauerregen einkaufen, aber der erste Supermarkt war irgendwie zu. Jedenfalls durfte niemand rein (es war auch Sonntag). Eine sehr nette Frau vor dem Supermarkt bot mir aber an, mich bis zum nächsten Supermarkt mitzunehmen, was ich natürlich sehr gerne annahm, obwohl ich eh schon komplett nass war. Der zweite Supermarkt hatte dann auch tatsächlich offen und ich deckte mich mal mit dem Wichtigsten ein. Dazu gehörte auch eine Prepaid SIM-Karte von Digicel für mein Mobiltelefon. Ich wollte unbedingt wieder Internetzugang (unter anderem um mein e-learning für den Tauchkurs zu beenden) und das gab es leider in meiner Unterkunft nicht. Und Internet über das Mobiltelefon war einigermassen bezahlbar.</p>
<p>Noch immer im Regen ging es zurück zu meine Unterkunft. Voller Vorfreude wollte ich gleich mal schauen, ob der Internetzugang funktionieren würde; aber da war leider nichts. Ich schaute alle Einstellungen an (selbst ist der Mann/Ingenieur) aber da half Alles nichts. So rief ich nach längerem die Hotline an und die halfen mir etwas weiter. Anscheinend muss man hier den Zugangspunkt (APN) von Hand konfigurieren. Ich machte dies, aber noch immer ging nichts. Ich gab (für den Moment) auf und ging erstmal schlafen. Für den ersten Kurstag sollte ich fit sein.</p>
<p><strong>Die ersten Tauchgänge und ein Kampf um den Internetzugang</strong><br />
Momentan ist nicht viel los hier und so kam ich in den Genuss einer Privatlektion mit zwei Instruktoren bzw. einer Instruktorin (Alexa) und einem Instruktor (Damon) für mein PADI Open Water Training. Erstmal ging es in den Swimming Pool für die Grundfertigkeiten. Dazu gehören so Dinge wie das Wasser aus der Maske entfernen unter Wasser und den Regulator (das Ding im Mund zum Atmen) entfernen und wieder in den Mund zu nehmen. Alles noch relativ relaxed, wenn man noch knapp stehen kann und nur minimal unter Wasser ist. Um das etwas spannender zu machen, ging bei meiner Luftflasche ein Dichtungsring (O-Ring) kaputt und die Luft entwich ziemlich unkontrolliert innert kürzester Zeit. Wiederum halb so schlimm, wenn man noch nicht wirklich unter Wasser ist. Am Mittag war dieser Teil abgeschlossen und es ging mit dem Boot auf&#8217;s Meer hinaus.</p>
<p>Und dann ins Wasser für meinen ersten Tauchgang. Ich war etwas nervös, aber wusste ja von meinem Trial-Dive in Cairns, wie sich das etwa anfühlt. Es kamen wieder die gleichen Übungen wie im Pool, nur dieses Mal im Wasser in vielleicht etwa 9 Meter Tiefe. Das war schon etwas Anderes. Zum Beispiel, wenn man seinen Regulator aus dem Mund nehmen muss um zu einem seines Dive Buddys zu wechseln. Alles eine Übungssache, aber am Anfang nicht so angenehm. Auch das abnehmen und wieder aufsetzen der Tauchbrille machte nicht wirklich Spass, aber man muss es halt auch im Notfall können. Nach dem Übungsteil ging es auf den ersten &#8220;Rundgang&#8221; und wir hatten das Glück dabei schon Clown Fische und einen Dugong zu sehen. Ein Dugong ist ein mehrere Meter langes,  Seegras fressendes Säugetier, welches vom Aussterben bedroht ist. Ich war leider noch etwas zu stark mit meinen Grundfertigkeiten beschäftigt, als dass ich das Tier wirklich geniessen konnte. Der Freediver James Sandford, der ebenfalls am gleichen Ort im Wasser war, hat aber ein paar schöne Aufnahmen gemacht und ich durfte diese kopieren <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Nach einer Pause folgte der zweite Tauchgang mit weiteren Übungen. Danach ging es zurück zur Basis.</p>
<p>Und ich wollte nun meinen Internetzugang zum Funktionieren bringen und ging deshalb in den örtlichen Digicel Shop. Es dauerte etwas, aber schlussendlich fanden sie heraus, dass mit meiner Nummer etwas in ihrem System nicht ok ist. Bis am nächsten Morgen sollte dies repariert sein. Wir würden sehen&#8230;</p>
<p><strong>Eine endlose Geschichte und weitere Tauchgänge</strong><br />
Am nächsten Morgen bekam ich tatsächlich einen Anruf von der Hotline und es wurde mir mitgeteilt, dass es nun funktionieren sollte. Ich bedankte mich artig und probierte es danach gleich aus. Aber es funktionierte immer noch nicht. Also ging es nochmals in den Digicel Shop. Meine Kontaktperson vom Vortag war nicht dort und so durfte ich die ganze Geschichte nochmals erzählen. Sie glaubten mir aber nicht wirklich und suchten den Fehler in der Konfiguration meines Telefons. Es war etwas anstrengend da zu zu schauen. Nach einer guten Stunde akzeptierten sie aber doch noch meinen Vorschlag und probierten es mit einer anderen SIM-Karte. Und siehe da, es funktionierte einwandfrei. Das Problem lag also definitiv nicht bei meinem Telefon sondern an ihrem System. Das Problem war nun nur, wie ich zu einer anderen SIM-Karte kommen würde. Da ich die Karte nicht im Digicel Shop gekauft hatte, musste ich zurück zum Supermarkt um sie dort gegen eine andere Digicel-Karte einzutauschen und dann wieder zurück zum Digicel Shop um das Guthaben umschreiben zu lassen. Und die beiden Geschäfte lagen doch gut 20 Minuten Fusszeit auseinander… So blieb ich wenigstens fit <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Und was habe ich gelernt: Kauft die SIM-Karte nicht bei einem Vertriebspartner sondern bei Digicel direkt im Laden… Jedenfalls funktionierte der Internetzugang nun und ich konnte auch mein e-Learning noch beenden.</p>
<p>Am nächsten Tag ging es wiederum auf&#8217;s Meer hinaus für meine Tauchgänge 3 und 4 des OpenWater Kurses (welcher somit abgeschlossen war) und den ersten Tauchgang des Advanced Kurses. Mir wurde von meinem Ex-Arbeitskollegen Urs nahegelegt, diesen Kurs auch noch zu machen, da man so fast alles tauchen könne. Und wenn ich schon dran war, dann machte ich dies doch gleich <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Ich war an diesem Tag der einzige Gast und hatte deshalb ein Schiff, einen Kapitän und drei Instruktoren für mich alleine. Neben diversen Fischen, sahen wir eine Wasserschlange und ein Flugzeugwrack. Nach diesen drei Tauchgängen an einem Tag, war ich doch ziemlich müde und war entsprechend früh im Bett.</p>
<p><strong>Ein spezieller Nacht-Tauchgang und Abschluss des Kurses</strong><br />
Am nächsten Abend stand der zweite Tauchgang dieses Kurses auf dem Programm: Ein Nachttauchgang. Mit dabei ein Taucher aus Luxemburg und eine Familie. Schon alleine die Fahrt Richtung Sonnenuntergang war es wert da draussen zu sein. Und dann ging es mit der Taschenlampe in die Tiefe zum Konanda Wrack. Am Anfang verlief alles wie es sollte und wir tauchten bis etwa 26 Meter hinab. Doch dann sprudelte es auf einem ziemlich heftig am Luftzylinder von Alexa. Dieses Mal hatte es einen Dichtungsring bei ihrer Flasche erwischt. Der Druck in der Flasche sank rapide und sie machte sich auf den Weg Richtung Oberfläche. Das ist alles gar nicht so einfach, da man aus dieser Tiefe nicht einfach direkt aufsteigen, sondern in gut 5 Meter Tiefe noch einen Stop einlegen sollte. Für Notfälle hat es dort zudem eine Flasche mit Regulator… Alexa machte die nötige Pause, ging auf&#8217;s Boot, holte eine neue Flasche und kam zurück ins Wasser. Ich weiss nicht, ob ich an ihrer Stelle die Nerven gehabt hätte gleich wieder weiter zu tauchen. Wir setzten jedenfalls den Tauchgang fort und absolvierten das Programm. Definitiv ein sehr spezieller Nachttauchgang war dies…</p>
<p>Am nächsten Tag folgten noch die restlichen drei Tauchgänge meines Advanced Kurses. Einer davon war ein Tieftauchgang bei dem es bis auf 33 Meter hinab ging. Je tiefer man taucht, desto schneller verbraucht man auch die Luft. Wie schnell hat mich dann aber doch überrascht. Als ich auf den Druckmesser schaute, hatte ich immer noch um die 100 bar in der Flasche, also immer noch gut die Hälfte. Als ich das nächste Mal darauf schaute, waren es nur noch 50 bar. Und wir waren immer noch in gut 30 Meter Tiefe. Es war höchste Zeit wieder nach oben zu gehen. Aber auch hier brauchte es auf 5 Meter eine längeren Sicherheitsstop. Ich war froh um die dortige Reserve-Flasche. Nur mit meiner Flasche hätte es wohl nicht gereicht. Als ich aus dem Wasser stieg, waren noch gut 18 bar in der Flasche. Weniger als 10%…</p>
<p>Ich habe während diesem Kurs doch ein paar Male gesehen, wieso man nicht alleine tauchen soll und auch wieso es die Sicherheitsmassnahmen wie Reserveflaschen gibt. Eine sehr Praxis nahe Ausbildung <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Und nun bin ich ein zertifizierter Advanced Open Water Taucher. Wobei mir das Wichtigste noch fehlt: Die Erfahrung.</p>
<p>Nun bin ich am Schauen, was ich die restlichen drei Wochen hier in Vanuatu noch machen soll. Ein Teil davon ist sicher noch ein Besuch auf der Vulkaninsel Tanna. Der Rest wird sich zeigen.</p>
<p>Viele Grüsse aus Port Vila,</p>
<p>Stefan</p>
<p>PS: Vor ein paar Tagen habe ich eine weniger schöne Nachricht erhalten: Das Englische Tourenfahrerpaar <a title="http://travellingtwo.com/13373" href="http://travellingtwo.com/13373" target="_blank">Pete and Mary</a>, welche mit dem Fahrrad von England unterwegs nach Neuseeland waren, wurden in Thailand von einem Lastwagen überfahren und getötet. Ich habe sie nie persönlich angetroffen aber Tourenfahrer sind irgendwie im Geiste verbunden. Sehr, sehr traurig. RIP Pete and Mary. Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass sie das liebten was sie taten. Und die Strasse ist leider nicht ungefährlich.</p>
<p>PS: PS: Und noch etwas Positiveres zum Schluss: Ich habe schon das eine oder andere Bild aus Vanuatu aber es dauert noch etwas bis diese online sein werden. Wie immer findet Ihr die Bilder in der <a title="http://pictures.biketravel.net/index.php/Traveling/New-Zealand-2012-13/" href="http://pictures.biketravel.net/index.php/Traveling/New-Zealand-2012-13/" target="_blank">Galerie</a>.</p>
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<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/20130329_103643.jpg" title="Market in Port Vila" class="shutterset_verwandte-bilder-von-urlaub-vom-fahrrad-vanuatu-teil-1" ><img title="Market in Port Vila" alt="Market in Port Vila" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/thumbs/thumbs_20130329_103643.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/mg_7314.jpg" title="Yasur volcano, Tanna, Vanuatu" class="shutterset_verwandte-bilder-von-urlaub-vom-fahrrad-vanuatu-teil-1" ><img title="Helen watching the volcano" alt="Helen watching the volcano" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/thumbs/thumbs_mg_7314.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/gopr0146.jpg" title="Cathedral, Port Vila in Vanuatu" class="shutterset_verwandte-bilder-von-urlaub-vom-fahrrad-vanuatu-teil-1" ><img title="Cathedral, Port Vila in Vanuatu" alt="Cathedral, Port Vila in Vanuatu" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/thumbs/thumbs_gopr0146.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/gopr0030.jpg" title="A lot of fun!" class="shutterset_verwandte-bilder-von-urlaub-vom-fahrrad-vanuatu-teil-1" ><img title="Seals at Poor Knights Islands" alt="Seals at Poor Knights Islands" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_gopr0030.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/20130329_104017.jpg" title="If you need a property in Vanuatu..." class="shutterset_verwandte-bilder-von-urlaub-vom-fahrrad-vanuatu-teil-1" ><img title="If you need a property in Vanuatu..." alt="If you need a property in Vanuatu..." src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/thumbs/thumbs_20130329_104017.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/vlcsnap-2013-03-13-17h52m34s188.jpg" title="Visibility got even worse." class="shutterset_verwandte-bilder-von-urlaub-vom-fahrrad-vanuatu-teil-1" ><img title="Inside the Coolidge" alt="Inside the Coolidge" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/vanuatu_13/thumbs/thumbs_vlcsnap-2013-03-13-17h52m34s188.jpg" /></a>
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		<title>Nicht so nasse Westküste</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Feb 2013 02:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Neuseeland 2012/13]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Südinsel ist schon fast Vergangenheit (für den Moment jedenfalls) und ich bin bald auf dem Weg zu einem neuen Abenteuer, bevor Neuseeland Teil zwei folgend wird. Aber mehr dazu später. Zuerst mal ein Rückblick über die letzten paar Wochen. &#8230; <a href="http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/not-so-wet-west-coast/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a class="shutterset_" title="Leftover of the stormy weeks before." href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2864.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" title="Baustelle an der Westküste nach den Stürmen im Dezember und Januar" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2864.jpg" alt="Baustelle an der Westküste nach den Stürmen im Dezember und Januar" width="150" height="112" /></a>Die Südinsel ist schon fast Vergangenheit (für den Moment jedenfalls) und ich bin bald auf dem Weg zu einem neuen Abenteuer, bevor Neuseeland Teil zwei folgend wird. Aber mehr dazu später. Zuerst mal ein Rückblick über die letzten paar Wochen. Die brachten auch wieder ein paar hundert Kilometer Fahrstrecke und einige Abenteuer.</p>
<p><strong>Rückenwind und Adrenalin: Te Anau &#8211; Wanaka</strong><br />
Nachdem Heinz und ich gemeinsam in Te Anau angekommen waren, fuhren wir getrennt wieder ab. Wir waren doch schon recht lange zusammen unterwegs und so war es gut, jedem wieder mal seine Freiheit zu geben. Heinz ist am Morgen jeweils bedeutend früher bereit als ich und so musste er jeweils etwas warten. Aber anscheinend war dies nicht zu schlimm <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Auch an diesem Morgen war er wieder früher bereit und fuhr schon einmal los. Ich folgte mit grossem Abstand. Die Strasse führte nach Nordosten und ich erhoffte mir deshalb Rückenwind, da hier Westwinde vorherrschen. Am Anfang war davon nicht viel zu spüren, aber im Verlaufe des Tages setzten sie doch noch ein. So wurden es nach einem langen Tag tatsächlich fast 130km bis Kingston. Und siehe da, Heinz war auf dem gleichen Zeltplatz gelandet. Schön war auch noch, dass ich unterwegs von einem älteren Kiwi Paar mit einer Icecream beschenkt wurde. Genau das richtige bei diesen Temperaturen und Vorbildhaft <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Am nächsten Tag wiederholte sich das gleiche Spiel. Heinz war wiederum früher unterwegs und ich folgte etwas später. Es war aber eher unwahrscheinlich, dass wir uns wiederum treffen würden, da er den direkten Weg über den Crown Range Pass nehmen wollte. Aber zuerst ging es mal dem Lake Wakatipu entlang; mit wunderbarer Aussicht aber immer mal wieder hoch und runter. Zudem war heute nichts mit Rückenwind. Dafür war es umso wärmer. Ich war schon ziemlich geschlaucht als ich gegen Mittag an der Kreuzung nahe Queenstown ankam. Hier ging es hoch zur Crown Range; ein klares no-go für mich. Ich fuhr deshalb im Tal unten weiter und bestaunte die Bungy Jumper unterwegs. Wäre definitiv nichts für mich. Dass man auch auf der Strasse viel Adrenalin bekommt wurde mir etwas später wieder gezeigt.</p>
<p>Die Strecke hier im Tal war sehr kurvig und eng. Das hindert die Leute aber nicht daran trotzdem schnell zu fahren. Ich war dem entsprechend auf der Hut. Nachdem ich eine dieser engen Kurven fast passiert hatte, hörte ich von hinten ein Lastwagen heran brausen. Ich tat das einzige was ich tun konnte: ganz links fahren (einen Randstreifen hatte es praktisch keinen und danach kam gleich die Felswand). Der Lastwagen verlangsamte vor der Kurve nicht wirklich, sah mich deshalb erst im letzten Moment, wich in den Gegenverkehr aus, hupte heftig und sein Beifahrer zeigte mir auch noch den Mittelfinger. Super! Da überfährt einer fast einen Fahrradfahrer, weil er zu schnell unterwegs war und beleidigt sein Opfer auch noch. Ich bin sonst eigentlich nicht wirklich impulsiv, aber da platzte mir den Kragen und es riss mir ebenfalls den Finger hoch… Dies ist natürlich nicht eine sehr erwachsene Reaktion und auch nicht ungefährlich, da man nie weiss, wie der andere reagiert. Aber es war schlicht zu eng, als dieser überhaupt hätte anhalten können… Auch so waren die restlichen Kilometer des Tages nicht sehr angenehm, da mir der Schrecken doch ziemlich in den Knochen steckte. Dies war wahrscheinlich die gefährlichste Situation meiner bisherigen Reise… Etwas später erreichte ich den Zeltplatz in Cromwell. Von Heinz war nichts zu sehen. Er fuhr wohl tatsächslich über die Crown Range…</p>
<p>Als ich am nächsten Tag erwachte, stürmte es. Ich hatte aber auf dem Camping etwas die Orientierung verloren und wusste nicht recht, ob dies nun Rücken- oder Gegenwind sein würde. Als ich losfuhr war es aber klar: Gegenwind; und dies nicht zu knapp. Die knapp 40 Kilometer am Lake Cromwell entlang waren dann auch ein ziemlicher Kampf. Zum Glück drehte die Strasse danach aber nach Westen und der Wind wurde so etwas angenehmer. Schliesslich erreichte ich den Zeltplatz in Wanaka schon am früheren Nachmittag. Und wer war schon da? Heinz. Er fuhr am Tag zuvor tatsächlich über die Crown Range und gleich weiter bis Wanaka. Und dies bei ziemlich hohen Temperaturen. Nur soviel: Für mich wäre dies definitiv nichts gewesen <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Aber er hatte dafür so einen Ruhetag. Für mich sollte es keinen geben&#8230;</p>
<p><strong>We(s)t Coast: Wanaka &#8211; Haast &#8211; Greymouth &#8211; Motueka</strong><br />
Eigentlich hatte ich nicht genug Energie um am nächsten Tag gleich weiter zu fahren. Aber am Morgen war klar, dass es Rückenwind geben sollte. Und da dies auf der Strecke Wanaka &#8211; Hast eher selten ist, musste ich weiter. Gegenwind wäre noch viel schlimmer… Heinz fuhr wiederum etwas früher los. Ich folgte etwas später. Erst ging es am Lake Hawea entlang. Von Rückenwind war nicht viel zu spüren, dafür hatte es ein paar knackige Steigungen. Aber auch die Landschaft hatte einiges zu bieten. Als ich am Lake Wanaka eintraf, setzte auch der Rückenwind ein. Dies erleichterte die Sache doch merklich. In Makarora stärkte ich mich mit einem Cappuccino und etwas Süssem. Danach ging es weiter Richtung Haast Pass. Nach ein paar eher leichten Steigungen ging es steil aufwärts. Und danach war ich überraschenderweise schon oben. Ich hatte noch ein paar weitere Steigungen erwartet aber so war es mir auch recht. Rasant ging es wieder abwärts. Die Sonne verschwand langsam hinter den Bergen und ich beschloss deshalb auf einem einfachen DOC (Department of Conservation) Zeltplatz mein Nachtlager aufzustellen. Auch an diesem Tag waren es wieder 100km. Mit auf diesem Zeltplatz waren auch zwei französische Radfahrer, die ich unterwegs angetroffen hatten. Wir wurden ans Feuer von zwei älteren Kiwis eingeladen und hatten einen guten Abend, bis uns die Sandflies ins Zelt jagten… Leider waren diese auch am nächsten Morgen noch da und das Zelt wurde dem entsprechend schnell abgebaut, bevor es weiter ging. Ich war von den vorhergehenden Tagen doch ziemlich müde und fuhr deshalb nur 50km bis Haast. Um mich etwas erholen zu können legte ich gleich noch einen Ruhetag ein. Haast eignet sich sehr gut dazu, da es hier nicht viel zu tun gibt…</p>
<p>Danach ging es aber weiter die Westküste hoch. An dieser Küste herrscht Westwind vor, welcher die feuchten Luftmassen der Tasman Sea an die Berge drückt. Deshalb regnet es hier häufig und es bildete sich so etwas wie ein Regenwald. Die Westküste hat deshalb auch den Übernamen Wet coast… Aber von Regen war im Moment nichts zu sehen. Dafür kämpfte ich mit den Hügeln auf der Strecke. In Haast gab es keine essbaren Bananen (waren alle total grün) und die fehlten mir nun klar. Ich kam deshalb an diesem Tag nicht so weit wie gedacht. Aber ich hatte ja Zeit. Am nächsten Mittag erreichte ich den Ort Fox Glacier. Hier wollte ich ursprünglich noch etwas wandern gehen. Da ich aber doch schon einige Gletscher gesehen hatte auf meiner Reise und auch zu Hause in der Schweiz, fuhr ich weiter. Bevor ich mein Tagesziel Franz Josef Glacier erreichte, ging es noch über drei Hügel zwischen denen es jeweils wieder 200 Höhenmeter runter ging. Und dann natürlich auch wieder hoch. Dies ist nicht wirklich motivierend aber mit der richtigen Einstellung geht auch das <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Weiter ging es der Westküste entlang Richtung Norden. Die Landschaft war etwas eintönig, aber ich war schon froh, dass es immer noch nicht regnete. Die nächste Nacht verbrachte ich auf dem DOC Zeltplatz am Lake Ianthe Matahi. Dort waren: drei Campervans und ein Zelt. Weiter ging es Richtung Greymouth. Dort wollte Heinz auf mich warten. Und wir fanden uns tatsächlich und fuhren zusammen weiter bis Punakaiki. Die Strasse führte auf dem letzten Stück an der Küste entlang und die Landschaft war wieder um einiges spannender. Wir mussten unzählige Fotostops einlegen…</p>
<p>In Punakaiki campierten wir beim Beach Hostel. Dieses wird von zwei Deutschen und einem Schweizer geführt. Das alleine rechtfertigt eine Übernachtung noch nicht. Sie backen aber auch ihr eigenes Brot und feine Muffins und verkaufen diese zu einem fairen Preis. Wir kauften soviel Brot, dass wir die nächsten Tage unglaublich viel davon essen mussten <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . In Punakaiki traf ich zudem wieder meinen alten Bekannten Jocke &#8220;Thomas&#8221; Eriksson (ich war mit ihm auf der Nordinsel unterwegs). Der Finnische Radfahrer ist die obere Hälfte der Südinsel in die umgekehrte Richtung gefahren und war nun auf dem Weg zurück nach Christchurch. Von dort wird er einen Abstecher nach Tonga machen, bevor es für ihn zurück nach Europa geht.</p>
<p>Für Heinz und mich ging es am nächsten Tag weiter. Zuerst nach Westport und danach weiter nach Murchison durch die Buller Schlucht. Die war noch ganz ok. Für den nächsten Tag war Regen angekündigt (der erste Regen seit Wochen für mich) und wir übernachteten deshalb der Einfachheit halber in einer Hütte auf dem Camping. Der Regen wartete aber schön bis wir losfuhren. Zuerst war er nur leicht, legte dann aber einen Zacken zu. Nach knapp 50km waren wir so nass, dass wir nicht einfach am <a title="http://www.paradise-press.co.nz/accom.html" href="http://www.paradise-press.co.nz/accom.html" target="_blank">Hu Ha Bikepacker</a> Hostel in Glenhope vorbei fahren konnten. Zudem hatten die Eigner gerade den Ofen eingeheizt. Wir trockneten den Nachmittag lang unsere Kleider und wurden den am Abend von der jungen Deutschen Katja auch noch zum Bier eingeladen. Was will man mehr <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Herzlichen Dank nochmals!</p>
<p>In der Nacht hörte es auf zu regnen und wir fuhren deshalb weiter. Zudem setzte ein schöner Rückenwind ein. So erreichten wir schon am früheren Nachmittag den gut 94km entfernten Ort Motueka und trafen dort auf eine weiteres bekanntes Gesicht: Biggi. Dies wurde ausgiebig mit einem BBQ gefeiert. Zudem war ich nun seit mehr als einem Jahr mit dem Velo unterwegs. Wie die Zeit vergeht. Hier in Motueka würden sich auch die Wege von Heinz und mir wieder einmal trennen. Er fuhr weiter nach Takaka und ich wollte den Abel Tasman National Park besuchen.</p>
<p><strong>Kajak fahren und wandern: Abel Tasman National Park</strong><br />
Den Abel Tasman National Park hatte ich schon länger auf der Liste. Mein Glück war, dass Biggi ebenfalls in der Region war und noch niemanden zum Kajaken hatte (alleine bekommt man kein Kajak). Und so sollten wir einen Tag mit dem Kajak unterwegs sein und danach zwei Tage zu Fuss. Zwar klappte es am Schluss nicht, dass Biggi und ich in der gleichen Gruppe am Kajaken waren aber es machte auch so sehr Spass. Ich war mit dem Dänen Hans im Boot und der hatte schon viel Erfahrung mit diesem Sportgerät. Und konzentrierte ich mich mehr auf&#8217;s Fotografieren; paddelte aber auch immer wieder. Wir waren eh viel schneller als der Rest der Gruppe… Ich wäre gerne noch etwas weiter gepaddelt aber kurz nach Mittag war schon fertig und ich durfte noch etwas auf die Gruppe von Biggi warten. Diese waren einiges später gestartet.</p>
<p>Am nächsten Tag ging es zu Fuss weiter. Ich hatte wiederum das Problem, dass mein Rucksack zu klein war. Dieses Mal musste aber auch noch der Kocher mit. Biggi trug zum Glück das Zelt (Herzlichen Dank!). Der Pfad war doch nicht so flach wie gedacht und auch nicht nur der Küste entlang. Aber man kam immer mal wieder an einer Bucht vorbei oder aber übernachtete an einer. Deshalb gab es jeden Tag mindestens einmal Baden im Meer <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Auch das Wetter spielte mit.</p>
<p>Am vierten Tag ging es dann wieder mit dem Wassertaxi zurück an den Startpunkt. Die ganze Tour hat Spass gemacht, speziell auch dank den guten Leuten, mit denen ich unterwegs war. Meine Füsse sind aber definitiv mehr vom Velo fahren begeistert als vom Wandern&#8230;</p>
<p><strong>Motueka &#8211; Nelson &#8211; Wellington</strong><br />
In Motueka traf ich dann (den modernen Kommunikationsmitteln sei dank) wieder Heinz. Zusammen fuhren wir nach Nelson, wobei das ein richtiger Geniessertag wurde. Es war für beide von uns der letzte richtige Fahrtag, da er von Nelson den Bus nach Christchurch nehmen und danach nach Hause fliegen würde. Und ich den Bus nach Picton. Aber zum Abschluss hatte er noch den ersten und hoffentlich letzten Platten auf der Reise. Kurz darauf stoppten wir in einem Café und genossen deren Kreationen. Weiter ging es mit der Fähre auf die kleine Rabbit Island und danach zurück auf&#8217;s Festland. Aber auch so erreichten wir am späteren Nachmittag Nelson und quartierten uns im Hostel ein. Es war praktisch ausgebucht und so leisteten wir uns mit knapp 80 NZD das teuerste Zimmer seit langem.</p>
<p>Und dann ging es mit dem Bus nach Blenheim, wo Heinz auf einen anderen Bus wechselte. Wir hatten uns in den letzten Tagen und Wochen schon so oft verabschiedet, dass es fast etwas komisch war das nun wieder zu tun. Wobei es dieses Mal endgültig war. Für den Moment jedenfalls <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Mein Bus fuhr weiter nach Picton. Ich wollte die Strecke ursprünglich mit dem Fahrrad fahren. Aber ich fuhr diese schon am Anfang in die umgequerte Richtung. Zudem gab mein Hinterreifen nach mehr als gut 5&#8217;000km langsam aber sicher den Geist auf. Schlussendlich genug Gründe um den Bus zu nehmen.. Von Picton ging es dann weiter nach Wellington.</p>
<p>Und hier darf ich mein Velo und ein Teil meines Gepäcks für ein paar Wochen bei Helen, die ich auch schon mehrfach auf dieser Reise traf, einstellen. Denn für die nächsten paar Wochen geht es nach Vanuatu. Ja genau: Vanuatu. Das ist eine Inselgruppe westlich von Fiji. Dort wollte ich schon seit langem mal hin. Wieso? Naja, was wohl. Vulkane natürlich <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Die erste Woche oder so werde ich aber erstmal mit einem Tauchkurs verbringen. Das Fahrrad nehme ich nicht mit. Nach mehr als 13&#8217;000km brauchen wir beide mal eine Pause.</p>
<p>Danach geht es nochmals zurück nach Neuseeland. Es gibt da auf der Nordinsel noch einige Dinge, die ich nicht gesehen habe. Und ja, so zögere ich auch meinen Entscheid, was ich danach mache, noch etwas hinaus <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Das wäre es für den Moment. Das nächste Update kommt wohl aus Vanuatu, sofern ich bei 30 Grad Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit schreiben kann <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Viele Grüsse aus Wellington,</p>
<p>Stefan</p>
<p>PS: Bilder zu den letzten paar Wochen gibt es etwas später in der <a title="http://pictures.biketravel.net/index.php/Traveling/New-Zealand-2012-13/" href="http://pictures.biketravel.net/index.php/Traveling/New-Zealand-2012-13/" target="_blank">Galerie</a>.</p>
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<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2967.jpg" title="Biggi on the Abel Tasman Coast Track" class="shutterset_verwandte-bilder-von-nicht-so-nasse-westkuste" ><img title="Biggi on the Abel Tasman Coast Track" alt="Biggi on the Abel Tasman Coast Track" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2967.jpg" /></a>
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<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2956.jpg" title="Biggi on the Abel Tasman Coast Track" class="shutterset_verwandte-bilder-von-nicht-so-nasse-westkuste" ><img title="Biggi on the Abel Tasman Coast Track" alt="Biggi on the Abel Tasman Coast Track" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2956.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2913.jpg" title="Wekas, or Kiwi number 2" class="shutterset_verwandte-bilder-von-nicht-so-nasse-westkuste" ><img title="Wekas, or Kiwi number 2" alt="Wekas, or Kiwi number 2" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2913.jpg" /></a>
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<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2938.jpg" title="Kayaking in the Abel Tasman National Park with Hans from Denmark" class="shutterset_verwandte-bilder-von-nicht-so-nasse-westkuste" ><img title="Kayaking in the Abel Tasman National Park with Hans from Denmark" alt="Kayaking in the Abel Tasman National Park with Hans from Denmark" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2938.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn3019.jpg" title="The NZ Bentley Club on the ferry" class="shutterset_verwandte-bilder-von-nicht-so-nasse-westkuste" ><img title="The NZ Bentley Club on the ferry" alt="The NZ Bentley Club on the ferry" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn3019.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2998.jpg" title="Heinz first and hopefully last puncture during this journey" class="shutterset_verwandte-bilder-von-nicht-so-nasse-westkuste" ><img title="Heinz first and hopefully last puncture during this journey" alt="Heinz first and hopefully last puncture during this journey" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2998.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2907.jpg" title="Not even the dog is going outside in this wet weather..." class="shutterset_verwandte-bilder-von-nicht-so-nasse-westkuste" ><img title="Not even the dog is going outside in this wet weather..." alt="Not even the dog is going outside in this wet weather..." src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2907.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2909.jpg" title="Wonderful place to stay" class="shutterset_verwandte-bilder-von-nicht-so-nasse-westkuste" ><img title="Wonderful place to stay" alt="Wonderful place to stay" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2909.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn3010.jpg" title="Bike transport to Picton by bus" class="shutterset_verwandte-bilder-von-nicht-so-nasse-westkuste" ><img title="Bike transport to Picton by bus" alt="Bike transport to Picton by bus" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn3010.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2883.jpg" title="Heinz and the penguin" class="shutterset_verwandte-bilder-von-nicht-so-nasse-westkuste" ><img title="Heinz and the penguin" alt="Heinz and the penguin" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2883.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2995.jpg" title="Driving with the boat through the village" class="shutterset_verwandte-bilder-von-nicht-so-nasse-westkuste" ><img title="Driving with the boat through the village" alt="Driving with the boat through the village" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2995.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2868.jpg" title="Repaired bridge on the west coast" class="shutterset_verwandte-bilder-von-nicht-so-nasse-westkuste" ><img title="Repaired bridge on the west coast" alt="Repaired bridge on the west coast" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2868.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2991.jpg" title="Free banana cake at the Marahau water taxi" class="shutterset_verwandte-bilder-von-nicht-so-nasse-westkuste" ><img title="Free banana cake at the Marahau water taxi" alt="Free banana cake at the Marahau water taxi" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2991.jpg" /></a>
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		<title>Windig: Christchurch &#8211; Cook &#8211; Te Anau</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2013 09:39:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltreise mit Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland 2012/13]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Zeit vergeht unglaublich schnell im Moment und ich kam gar nicht dazu noch einen Blogbeitrag zu schreiben. Aber hier ist er und er handelt über die windigen Tage von Christchurch entlang den Neuseeländischen Alpen bis hinunter in den Süden &#8230; <a href="http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/stormy-christchurch-mt-cook-te-anau/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a class="shutterset_" href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/mg_6366.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" title="Unterwegs Richtung Lake Tekapo" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_mg_6366.jpg" alt="Unterwegs Richtung Lake Tekapo" width="150" height="100" /></a>Die Zeit vergeht unglaublich schnell im Moment und ich kam gar nicht dazu noch einen Blogbeitrag zu schreiben. Aber hier ist er und er handelt über die windigen Tage von Christchurch entlang den Neuseeländischen Alpen bis hinunter in den Süden nach Te Anau.</p>
<p><strong>Christchurch &#8211; Lake Tekapo</strong><br />
Nachdem ich einige Tage mit der Holländerin Femke unterwegs war, sie aber von Christchurch nach Auckland flog um mit einer Freundin die Nordinsel per Auto zu erkunden, fuhr ich in Christchurch wieder mal alleine los. Und dies mit einem etwas schweren Kopf (ich hatte den Abend mit Helen, ich traf sie auf der Fähre auf die Südinsel, und ein paar Kiwis verbracht) und bei fast 30 Grad Celsius. Die Strecke war etwas langweilig aber gegen Abend erreichte ich den Zeltplatz in der Rakaia Schlucht. Und da waren schon zwei weitere Radfahrer: Heinz und Stephan aus Deutschland. Sie haben einander auf dem Flug nach Christchurch getroffen und fuhren heute den ersten Tag zusammen. Und ab sofort hatten sie noch einen dritten Mitfahrer <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Heinz war schon mehrfach mit dem Fahrrad in Neuseeland und kennt sich deshalb mit den Strecken sehr gut aus.</p>
<p>Zusammen fuhren wir bei wechselhaftem Wetter nach Geraldine, wo wir uns zum Apero erstmal Fish &amp; Chips mit Bier gönnten. Das reichte aber noch nicht und so assen wir noch was anderes (es ist immer noch unglaublich, wie viel man als Velofahrer so isst; ich jedenfalls…). Am nächsten Tag ging es weiter nach Lake Tekapo. Speziell das letzte Teilstück war landschaftlich sehr schön. Dafür kämpften wir mit dem Gegenwind. Der Camping im Ort war bereits voll besetzt und so stellten wir die Zelte beim Hostel auf. Das ist immer eine gute Lösung, sofern sie es erlauben. Zudem war es dort auch schön windgeschützt, was sich noch als Vorteil erweisen sollte. Die Landschaft am Lake Tekapo war zu schön um einfach weiter zu fahren. Zudem war für die nächsten Tage ein Sturm angekündigt. Und so blieben wir etwas länger. Wir nutzten die Ruhe vor dem Sturm um auf den nahe liegenden Mount John zu wandern, von dort ein wunderbares Panorama zu bestaunen und Kaffee und Kuchen zu verspeisen. Man muss das Leben ja auch ein wenig geniessen <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Am nächsten Tag traf schliesslich der Sturm ein und er produzierte auf dem Lake Tekapo Wellen, als wenn dieser ein Meer wäre. Der schon besuchte Mount John ist in solchen Momenten ein sehr windiger Platz (hier wurden schon Winde bis zu 250km/h gemessen) und so ging es nochmals dort hinauf. Etwas enttäuscht waren wir dann schon, als das Café geschlossen war. Auf der anderen Seite geht auch kein normaler Mensch bei solchem Wetter dort hoch… Wir waren aber nicht die einzigen. In der Nacht tobte sich der Sturm so richtig aus (es wurden auf dem Mount John Spitzen von 140km/h gemessen) und es Blitzte und Donnerte intensiv.</p>
<p><strong>Lake Tekapo &#8211; Mount Cook &#8211; Wanaka</strong><br />
Zwar windete es auch am nächsten Tag noch, aber wir beschlossen trotzdem weiter zu fahren. Dazu wollten wir die Abkürzung entlang dem Kraftwerkskanal nehmen. Das ging auch so weit gut bis uns ein Auto der Betreibergesellschaft entgegen kam und uns der Fahrer mitteilte, dass die Strasse geschlossen sei. So mussten wir wohl oder übel umkehren; nun natürlich mit Gegenwind… Der Gegenwind begleitete uns noch den ganzen Tag, aber auch so erreichten wir den nächsten See: Lake Pukaki. Und auch dieser war vom Sturm aufgewühlt, was uns auch am Abend auf unserem fast wilden Campingplatz am See ein ziemliches Spektakel bot. Man wurde vom Wind an einigen Stellen fast weggetragen. Zum Glück hatten wir unsere Zelte im Windschatten eines kleinen Hügels aufgebaut.</p>
<p>Die grösste Sehenswürdigkeit in dieser Region ist der Mount Cook, Neuseelands höchster Berg. Die Strasse dorthin führt dem Lake Pukaki entlang und zwar genau in Windrichtung. Aber zum Glück hatte der Wind etwas nachgelassen und wir wollten es probieren. Heinz war topfit und fuhr voraus. Stephan und ich im Windschatten hinterher… Nach einiger Zeit besserte es mit dem Wind und wir konnten die Fahrt bei perfektem Wetter voll geniessen. Und auch der Mount Cook zeigte sich. Wir kamen nicht mehr aus dem Fotografieren heraus… Gegen Abend erreichten wir schliesslich das Mount Cook Village und die Jugendherberge hatte gerade noch drei Betten für uns frei. Und so genossen wir die hauseigene Sauna und eine Fertig-Pizza.</p>
<p>Nach Besichtigung der Sir Edmund Hillary Statue ging es wieder aus dem Tal hinaus. Der Wind hatte wieder etwas zugelegt aber für einmal hatten wir nun Rückenwind. So schnell waren wir schon lange nicht mehr unterwegs. Bis zur Mittagspause hatten wir schon mehr als 60 Kilometer zurück gelegt… Den Abend verbrachten wir auf einer Farm in der Nähe von Omarama. Der Besitzer betreibt sein eigenes Haus als Hostel, sprich es hat überall Bilder der Familie etc. Ist etwas gewöhnungsbedürftig. Wir zelteten dort im sehr schönen Garten und genossen mit Biggi (einer jungen Deutschen die wir am Lake Tekapo und am Mount Cook getroffen hatten) ein sehr gutes BBQ.</p>
<p>Wir wussten am nächsten Tag nicht so recht, ob wir weiterfahren sollten oder nicht, da es am Morgen gewitterte. Es war dann auch schon Mittag, bis wir richtig losfuhren. Und dies erstmal mit starkem Gegenwind. Zum Glück drehte nach einiger Zeit die Strasse und der Wind war erstmal Geschichte. Langsam ging es hoch Richtung Lindis Pass; speziell das letzte Teilstück war steil. Umso rasanter ging es dann hinunter. Stephan und ich setzten beide unsere GoPro Videokameras in Gang und wir alle genossen eine lange Abfahrt. Der Frage war nur noch, wo wir eigentlich übernachten würden. Ausser ein paar wenigen Farmen gab es hier nicht viel. Nach längerem Suchen fanden wir schliesslich einen sehr einfachen Zeltplatz, der sogar ein WC hatte. Was braucht man mehr. Am nächsten Morgen ging es weiter und dies erstmal wieder etwas den Berg hinauf. Daraufhin stärkten wir uns im Café in Tarras erstmal ausgiebig. Speziell das Sandwich Torpedo ist empfehlenswert aber auch die Kuchen waren super. Wir schlugen wieder mal richtig zu… Am späteren Abend erreichten wir schliesslich den Ort Wanaka und zelteten im Kiwi Holiday Park.</p>
<p><strong>Wanaka &#8211; Queenstown &#8211; Te Anau/Milford Sound</strong><br />
In Wanaka bezogen wir erstmal einen Ruhetag bevor es weiter ging. Und zwar über die Crown Range, die höchste asphaltierte Strasse in Neuseeland. Wobei diese mit 1&#8217;076m weniger hoch ist als es so tönt. Aber steil war sie schon, speziell am Schluss. Aber dafür hatten wir uns unterwegs im Restaurant in Cardrona ausgiebig gestärkt. Gewisse sollen sogar zwei Portionen des Kuchens bestellt haben… Ich war es für einmal nicht <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . In rasanter Fahrt ging es dann hinunter Richtung Queenstown, wo wir bei einem Hostel unsere Zelte aufschlugen. In Queenstown könnte man wieder richtig viel Geld ausgeben für Bungy Jumping, Sky Diving, etc. Wir verzichteten darauf und fuhren weiter. Beziehungsweise wir nahmen das Schiff. Für einmal verliessen wir den Asphalt und wechselten auf Schotterpiste. Aber dafür mussten wir zuerst einmal den Lake Wakatipu mit einem kohlengetriebenen Dampfschiff überqueren. Das fühlte sich doch etwas wie zu Hause auf dem Vierwaldstättersee an. Wobei die Rauchwolke wegen der Kohle doch erheblich dunkler war… Die Überfahrt war ziemlich stürmisch und wir waren uns nicht so sicher, ob es eine gute Idee war an diesem Tag schon weiter zu fahren. Aber bei Ankunft an Land in Walter Peak schien die Sonne wieder und wir fuhren los. Zuerst entlang dem See und dann ins Tal des Von River hinein. Und zur Abwechslung gab es hier nach ein paar Kilometern eine Furt. Aber dafür hat man ja Sandalen dabei. Das Wasser war nicht sehr tief, aber ein Motorradfahrer, der von der anderen Seite kam, machte hier kehrt <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Wir fuhren unbeirrt weiter. Als nächstes zeigte uns das Wetter, zu was es in der Lage ist. Aber nach einem kurzen stürmischen Regenfall klarte es wieder auf und wir fuhren weiter. Nun eine ziemlich knackige Steigung hoch, die nicht mehr enden wollte. Und kaum oben angekommen, begann es heftig zu graupeln. Man konnte es schon fast Hagel nennen. Aber auch das war von kurzer Dauer und die Sonne zeigte sich wieder und tauchte die Gegend in ein warmes Licht. Ich war langsam aber sicher müde, aber wir beschlossen bis an die Mavora Lakes weiter zu fahren. Dazwischen lagen aber nochmals zwei Furten… Die Sonne war dann auch schon hinter dem Horizont verschwunden, als wir schliesslich die Seen erreichten. Nach einem mehr oder weniger ausgiebigen Nachtessen verschwanden alle in ihren Zelten.</p>
<p>In der Nacht wurde es so kalt wie schon lange nicht mehr (wohl einige Grade unter Null) und wir hatten dem entsprechend am Morgen Eis auf unseren Zelten. Aber bald zeigte sich die Sonne und es wurde wieder angenehm warm. Weiter ging es Richtung Süden. Und bald hiess es sich zu verabschieden. Stephan wollte weiter an die Westküste, ich aber erstmal nach Te Anau. Mehr als zwei Wochen waren wir zusammen unterwegs. Wie die Zeit doch schnell vergeht. Heinz und ich fuhren weiter und erreichten am späteren Nachmittag den Ort Te Anau, den südlichsten Punkt meiner Neuseeland Tour. Und da stellten wir das Velo erstmal in die Ecke. Am nächsten Tag machten Heinz und ich einen Ausflug auf den Lake Manapouri inklusive Besuch des Kraftwerks, welches sie in den Berg hinein gebaut haben. Der Ausfluss des Kraftwerks geht über einen mehrere Kilometer langen Stollen direkt ins Meer in den Doubtful Sound. Auch diesen bekamen wir von weitem noch zu Gesicht.</p>
<p>Am nächsten Tag besuchte ich auf einer weiteren Tour den Milfourd Sound. Das Wetter war nicht optimal aber der Besuch war ok.</p>
<p>Danach hatte ich genug von Touren und auch genug Geld ausgegeben. Deshalb ging es wieder Richtung Norden. Aber mehr dazu im nächsten Blogeintrag. Dieser hier wurde auch so schon mehr als lange genug <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Danke für&#8217;s Lesen.</p>
<p>Viele Grüsse aus Neuseeland,</p>
<p>Stefan</p>
<p>PS: Bilder gibt es wie immer in der <a title="http://pictures.biketravel.net/index.php/Traveling/New-Zealand-2012-13/4-Christchurch---Mt-Cook---Te-Anau" href="http://pictures.biketravel.net/index.php/Traveling/New-Zealand-2012-13/4-Christchurch---Mt-Cook---Te-Anau" target="_blank">Gallery</a>.</p>
<p>PS: PS: Michu, mein ehemaliger Mitreisender, zeigt am 23. Februar in Ostermundigen seine Multivision über seine Reise. Mit dabei vielleicht auch ein paar Bilder von oder mit mir. Sicher empfehlenswert <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a title="http://www.olalei.ch/ehywrzjh#" href="http://www.olalei.ch/ehywrzjh#" target="_blank">http://www.olalei.ch/ehywrzjh#</a></p>
<div class="ngg-related-gallery"><a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2788.jpg" title="Kea on the way to Milford Sound" class="shutterset_verwandte-bilder-von-windig-christchurch-cook-te-anau" ><img title="Kea on the way to Milford Sound" alt="Kea on the way to Milford Sound" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2788.jpg" /></a>
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<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2668.jpg" title="Stormy weather at Lake Tekapo" class="shutterset_verwandte-bilder-von-windig-christchurch-cook-te-anau" ><img title="Stormy weather at Lake Tekapo" alt="Stormy weather at Lake Tekapo" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2668.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2758.jpg" title="River crossing in Von Valley" class="shutterset_verwandte-bilder-von-windig-christchurch-cook-te-anau" ><img title="River crossing in Von Valley" alt="River crossing in Von Valley" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2758.jpg" /></a>
</div>
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		<title>Südinsel: Wellington &#8211; Christchurch</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jan 2013 10:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltreise mit Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland 2012/13]]></category>
		<category><![CDATA[christchurch]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Zwischenzeit habe ich Christchurch schon wieder verlassen und bin weiter unterwegs Richtung Süden. Auch bis zur grössten Stadt der Südinsel gab es einiges zu erleben und ich habe auch wiederum ein paar interessante Personen kennen gelernt . Tongariro &#8230; <a href="http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/south-island-wellington-christchurch/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a class="shutterset_" title="Auf dem Weg nach Kaikoura" href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/mg_6188.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" title="Auf dem Weg nach Kaikoura" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_mg_6188.jpg" alt="Auf dem Weg nach Kaikoura" width="150" height="100" /></a>In der Zwischenzeit habe ich Christchurch schon wieder verlassen und bin weiter unterwegs Richtung Süden. Auch bis zur grössten Stadt der Südinsel gab es einiges zu erleben und ich habe auch wiederum ein paar interessante Personen kennen gelernt <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong>Tongariro &#8211; Wellington &#8211; Nelson</strong><br />
Um die Reise wieder einmal etwas zu beschleunigen, nahm ich vom Tongariro National Park aus den Zug nach Wellington. Den Zug deswegen, weil dort der Fahrradtransport sehr einfach ist und man durch Gegenden fährt, wo es keine Strasse hat. Dies im Gegensatz zum Bus, auch wenn dieser günstiger gewesen wäre. Nachdem der Zug mit etwas Verspätung (wegen Bauarbeiten) eintraf ging es weiter Richtung Süden. Über Kopfhörer erfuhr man unterwegs interessante Informationen zur Gegend. So zum Beispiel, dass vor vielen Jahren in 1953 südlich des Nationalparks ein verheerendes <a title="http://en.wikipedia.org/wiki/Tangiwai_disaster" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tangiwai_disaster" target="_blank">Zugunglück</a> geschah. Vom Kratersees des Vulkans Ruapehu ergoss sich dabei, nach Einbruch der Nacht, eine Schlammlawine (ein sogenannter Lahar) Richtung Tal. Dieser zerstörte eine Eisenbahnbrücke. Zwar sah dies ein Autofahrer, aber es gelang ihm nicht mehr den herannahenden Schnellzug Wellington &#8211; Auckland rechtzeitig zu stoppen. Dieser stürzte daraufhin in das Flussbett und wurde teilweise von den Fluten mitgerissen. 151 Menschen starben dabei. In der Zwischenzeit wurde ein Alarmsystem aufgebaut, um solche Unglücke in der Zukunft zu verhindern. Und so fuhren wir beruhigt weiter Richtung Wellington, wo wir schliesslich mit gut einer Stunde Verspätung eintrafen.</p>
<p>In Wellington traf ich meinen Finnischen Ex-Mitfahrer Jocke Eriksson nochmals. Er hatte schon mal Tickets für den Film &#8220;The Hobbit&#8221; organisiert. Auf dem Weg zum Kino erlebten wir das Wetter von Wellington so mal richtig und wurden ausgiebig geduscht. Aber da der Film gute drei Stunden dauerte, hatten wir ausgiebig Zeit unsere Kleider im Kino zu trocknen. Auf dem Rückweg ins Hostel bekamen wir dann nochmals eine Ladung ab. Willkommen in Wellington.</p>
<p>Nach ein paar Tagen in der Stadt ging es am 17ten Dezember auf die Fähre Richtung Südinsel. Die Weihnachts- und Neujahrszeit ist die Hauptreisezeit in Neuseeland. Frühzeitiges buchen der Fähre ist deshalb ein Muss; auch für Radfahrer. Bei starken Winden querten wir in etwas mehr als drei Stunden die Cook Strait und erreichten Picton auf der Südinsel. Mit dabei auch Helen und ihre Freunde aus den UK. Sie leben aber alle in Wellington und sind über die Festtage mit dem Fahrrad Richtung Westküste unterwegs. Ich hatte ein gutes Gespräch mit ihr und bekam auch schon ein paar Tipps für die Westküste. Da ich mir ein Packet nach Nelson schicken liess, ging es für mich am nächsten Tag in diese Richtung weiter. Es war bedeckt und der Queen Charlotte Sound war deshalb nicht so eindrücklich wie erwartet aber trotzdem schön. Nach einer Übernachtung an der Pelorus Bridge ging es weiter über hügeliges Terrain. Und das war doch ziemlich anstrengend. Unterwegs fuhr ich in der Landschaft draussen an einer dekorierten Tanne vorbei. Ach ja, es war ja bald Weihnachten. Bei den warmen Temperaturen hielten sich die Weihnachtsgefühle aber zurück.</p>
<p>Die nächsten Tage verbrachte ich in Nelson und feierte dort mit vielen Teenagern und Tweens Weihnachten. Das Essen im Hostel war sehr gut. Der Rest hielt sich in Grenzen.</p>
<p><strong>Nelson &#8211; Kaikoura</strong><br />
Ursprünglich wollte ich am 26ten Dezember weiter. Aber der Wetterbericht war für diesen Tag sehr schlecht, und so entschied ich mich noch einen Tag länger zu bleiben. Schlussendlich schien aber fast den ganzen Tag die Sonne. Wetterberichte sind hier in Neuseeland mit Vorsicht zu geniessen… Am nächsten Tag ging es schlussendlich doch noch weiter. Bei starker Bewölkung, aber es regnete nicht. Und um die Bewölkung war ich froh, war es doch eine ziemlich anspruchsvolle und lange Etappe. Ich war jedenfalls bei Ankunft in Saint Arnaud ziemlich müde.</p>
<p>Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Belheim an der Ostküste. Unterwegs traf ich immer mal wieder eine Kanadierin und eine Schottin, die auf dem gleichen Zeltplatz in St. Arnaud übernachtet hatten und ebenfalls mit dem Fahrrad unterwegs waren. Bei einem Zwischenhalt diskutierten wir mit einem Schweizer Velofahrerpaar über die Fahrweise der Kiwis. Mein Standpunkt war, dass es hier nicht viel schlimmer als an anderen Orten sei, aber auch nicht wirklich besser. Vor allem überholen viele zu schnell und zu eng. Nach dieser Diskussion gingen alle wieder ihre Wege. Etwa 20km vor erreichen des Zieles begann es zu regnen. Auf einen Anhöhe machte ich einen Pause um etwas zu trinken. Im Augenwinkel erregte etwas meine Aufmerksamkeit. Und als ich dorthin blickte sah ich, dass gerade ein Fahrzeug aus der Kurve raus in den nächsten Weinberg hinein geflogen war. Ich fuhr daraufhin dorthin und sah, dass der Zaun zwischen Weinberg und Strasse komplett niedergewalzt war. Das Auto selbst fuhr dem Zaun entlang weiter bis zum nächsten Tor und verliess den Weinberg wieder. Der Autofahrer/die Autofahrerin überprüfte auf der Strasse kurz das Fahrzeug und fuhr weiter. Soviel zum vorhergehenden Thema. Dann wurde mir klar, dass ich durchaus in dieser Kurve hätte sein können, als der Unfall geschah. Auf den letzten Kilometern bis zum Hostel war es mir entsprechend mulmig zumute… Siehe auch die nachstehende Bildserie. Auf einem Ausschnitt eines Bildes ist sogar das Unfallfahrzeug zu sehen…</p>
<p><a class="shutterset_" title="Courve where the car left the road" href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2570.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left" title="Courve where the car left the road" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2570.jpg" alt="Courve where the car left the road" width="75" height="56" /></a><a class="shutterset_" title="Damaged fence after accident" href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2571.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left" title="Damaged fence after accident" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2571.jpg" alt="Damaged fence after accident" width="75" height="56" /></a><a class="shutterset_" title="Road after accident with car" href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2572.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left" title="Road after accident with car" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2572.jpg" alt="Road after accident with car" width="75" height="56" /></a><a class="shutterset_" title="Close up of the car involved in the accident" href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2572-2.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left" title="Close up of the car involved in the accident" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2572-2.jpg" alt="Close up of the car involved in the accident" width="75" height="56" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei schönem Wetter ging es am nächsten Tag weiter durch die Weinberge und dann entlang der Küste Richtung Süden. Unterwegs traf ich die Holländerin Femke. Sie war von Christchurch aus mit dem Fahrrad alleine um die Südinsel gefahren. Ziemlich beeindruckend als erste Velotour. Ihr Ziel war Christchurch und meines ebenfalls. Und so fuhren wir die nächsten Tage bei fantastischem Wetter Richtung Kaikoura. Dies nachdem wir in einer super Unterkunft speziell für Radfahrer übernachtet hatten (<a title="http://www.paradise-press.co.nz/accom.html" href="http://www.paradise-press.co.nz/accom.html" target="_blank">Pedalers Rest in Ward</a>, sehr zu empfehlen). Mir wurde von verschiedenen abgeraten diese Strecke zu fahren, da es sehr viel Verkehr hätte. Andere meinten aber auch, dass es eine fantastische Strecke sei. Schlussendlich hatten beide Recht. Die Landschaft war bei schönstem Wetter eine Augenweide. Und auch der Wind war uns mehrheitlich wohlgesonnt. Gleichzeitig wurde die Westküste auf der anderen Seite der Berge von starken Regenfällen heimgesucht… Der Finne Jocke hatte weniger Glück, war er doch an der Westküste unterwegs.</p>
<p><strong>Kaikoura &#8211; Christchurch</strong><br />
Kaikoura ist unter anderem bekannt für Whale watching. Ich habe auf dieser Reise ja schon zwei Whale watchings in Alaska absolviert, aber es lohnt sich immer. Deshalb war es natürlich ein Muss auch in Kaikoura auf eine solche Tour zu gehen Speziell auch, da Femke noch nie Wale gesehen hatte. Leider wurde unsere gebuchte Tour am 31. Dezember aber wegen starkem Wind und Wellen abgesagt. Alternative am 1. Januar war entweder 6.45 oder 15 Uhr. 15 Uhr war uns zu spät, da wir noch weiter wollten. So blieb noch die frühe Tour. Sagen wir es mal so: Ich war schon wacher. Aber auch so war es ein fantastischer Tag mit Neujahrs-Sonnenaufgang und dann Whale watching, bei dem wir fünf Wale sahen. Anscheinend muss man hier schon zufrieden sein, wenn man einen Wal sieht… Neujahr war um vielfaches besser als Weihnachten <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Um die Reise etwas zu beschleunigen, nahmen wir danach den Zug bis Mina/Cheviot, welches gut 120km vor Christchurch liegt. Wir waren die einzigen, die an diesem einsamen &#8220;Bahnhof&#8221; ausstiegen. Der Zug hielt extra für uns an <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Der nächste Tag war für Femke der letzte Velofahrtag auf ihrer Tour rund um die Südinsel, bevor sie mit einer Freundin noch per Auto die Nordinsel entdecken würde. Es war ein ziemlich langer, windiger Tag und Regen gab es auch noch etwas. Halt das ganze Neuseelandprogramm nochmals kurz zusammengefasst. Und dann waren wir in Christchurch.</p>
<p>Christchurch ist speziell, da die Stadt in den letzten drei Jahren von zwei starken Erdbeben getroffen wurde. Praktisch kein Stein blieb auf dem anderen und sehr, sehr viele Gebäude, speziell im Stadtzentrum, mussten abgerissen werden. Wenn man, wie ich, noch nie dort gewesen ist, dann fallen einem die einzelnen beschädigten Gebäude auf und auch die Schutthalden. Wirklich bewusst wurde mir das Ausmass der Zerstörung aber erst, als ich die alte Stadt auf Google Maps sah. Ganze Strassenzüge sind schlicht nicht mehr vorhanden. Sehr eindrücklich und natürlich verheerend für die BewohnerInnen der Stadt. In der Zwischenzeit haben wenigstens die Erdbeben aufgehört und die Stadt macht sich an den Wiederaufbau. Aber das ist natürlich ein jahrelanges Projekt.</p>
<p>Nun bin ich weiter unterwegs Richtung Süden. Mehr darüber im nächsten Blogeintrag. Ich möchte es aber nicht versäumen, Euch allen noch ein gutes, neues Jahr zu wünschen und hoffe, ihr bleibt mir auch in diesem Jahr noch als LeserInnen erhalten. Noch ist meine Reise nicht zu Ende <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Viele Grüsse aus Lake Tekapo,</p>
<p>Stefan</p>
<p>PS: Die schöneren Bilder sind wie immer in der <a title="http://pictures.biketravel.net/index.php/Traveling/New-Zealand-2012-13/3-Wellington---Nelson---Christchurch" href="http://pictures.biketravel.net/index.php/Traveling/New-Zealand-2012-13/3-Wellington---Nelson---Christchurch" target="_blank">Gallerie</a> zu finden.</p>
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<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/20130405_145724.jpg" title="Wellington" class="shutterset_verwandte-bilder-von-sudinsel-wellington-christchurch" ><img title="Wellington" alt="Wellington" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_20130405_145724.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/20130405_145217.jpg" title="Wellington is a windy place. Seen at Mt. Victoria" class="shutterset_verwandte-bilder-von-sudinsel-wellington-christchurch" ><img title="Wellington is a windy place" alt="Wellington is a windy place" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_20130405_145217.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2518.jpg" title="Boat of the SeaSheperd in Wellington" class="shutterset_verwandte-bilder-von-sudinsel-wellington-christchurch" ><img title="Boat of the SeaSheperd in Wellington" alt="Boat of the SeaSheperd in Wellington" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2518.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2537.jpg" title="No camping along the Queen Charlotte Sound" class="shutterset_verwandte-bilder-von-sudinsel-wellington-christchurch" ><img title="No camping along the Queen Charlotte Sound" alt="No camping along the Queen Charlotte Sound" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2537.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2572-2.jpg" title="Close up of the car involved in the accident" class="shutterset_verwandte-bilder-von-sudinsel-wellington-christchurch" ><img title="Close up of the car involved in the accident" alt="Close up of the car involved in the accident" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2572-2.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/dscn2570.jpg" title="Courve where the car left the road" class="shutterset_verwandte-bilder-von-sudinsel-wellington-christchurch" ><img title="Courve where the car left the road" alt="Courve where the car left the road" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_dscn2570.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/20130406_124430.jpg" title="Lunch break under trees. It's getting fall" class="shutterset_verwandte-bilder-von-sudinsel-wellington-christchurch" ><img title="Lunch break under trees. It's getting fall" alt="Lunch break under trees. It's getting fall" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/nz_12/thumbs/thumbs_20130406_124430.jpg" /></a>
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