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		<title>LA &#8211; Monterey: Einige Überraschungen</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 04:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltreise mit Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[bigsur]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Zwischenzeit sind wir bereits daran das Central Valley zu queren um nach Yosemite zu kommen. Die letzten zwei Wochen fuhren wir der Küste entlang und kämpften dabei etwas mit gesundheitlichen Problemen. Santa Maria &#8211; Pismo Beach Von Santa &#8230; <a href="http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/la_monterey/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Zwischenzeit sind wir bereits daran das Central Valley zu queren um nach Yosemite zu kommen. Die letzten zwei Wochen fuhren wir der Küste entlang und kämpften dabei etwas mit gesundheitlichen Problemen.</p>
<p><strong>Santa Maria &#8211; Pismo Beach</strong></p>
<p>Von Santa Maria ging es wieder Richtung Küste und da durften wir zum ersten Mal den Gegenwind richtig auskosten. Und wir sollten in den nächsten Tagen noch mehrfach darauf hingewiesen werden, dass wir in die falsche Richtung fahren würden&#8230; Na ja. Am Abend erreichten wir schliesslich Pismo Beach und bestaunten den Autostrand. Die Leute zahlen hier Eintritt, damit sie dann mit ihren SUVs und anderen Fahrzeugen im Sand herum kurven dürfen. Und da gibt es dann so skuriles wie Truck mit Wohnanhänger, die dir an der Wasserlinie entgegen kommen.</p>
<p><strong>Pismo Beach &#8211; San Luis Obispo</strong></p>
<p>Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Norden. Eigentlich sollte es nach Morro Bay gehen aber kurz nach San Luis Obispo wollte Ines Knie nicht mehr. Wir entschieden uns deshalb umzukehren und einen Arzt zu konsultieren. Wir hatten kaum gewendet, da wurden wir von Lionel, einem älteren Amerikaner, angehalten. Nach kurzem Gespräch lud er uns zu sich nach Hause ein und teilte dies auch noch seiner Frau Chris mit. Beide waren schon in der Schweiz und wurden da anscheinend sehr freundlich aufgenommen. Das freute mich natürlich und wir durften nun davon profitieren. Nach einem entpannenden Bad in den nahen Termen gab es Nachtessen bei ihnen zu Hause in Pismo Beach. Und wir durften auch noch dort übernachten.</p>
<p>Am nächsten Tag war Sonntag und damit kein Arzttag. Aber um Lionel wird es einem nicht langweilig. Vor dem Frühstück machten er und ich zusammen eine gut stündige Velotour in der nahen Umgebung.  Zusammen mit seiner Frau ging es danach ins Kino in San Luis Obispo und nachher noch etwas in die Stadt. Am Montag ging es dann schliesslich zum Arzt. Der meinte aber nur, dass es lediglich eine Überlastung sei und nichts Ernstes. Einer Weiterfahrt stand damit also theoretisch nichts im Wege. Was machen wir aber mit dem Rest des Tages? Das war keine Frage, da Lionel schon alles geplant hatte. Zuerst ging es einen jungen Baum in Morro Bay retten, der von unwissenden Stadtgärtnern vergiftet wurde. Bäume sind das grosse Thema von Lionel und er setzt sich mit seiner ganzen Energie dafür ein, dass viele und speziel lokale Bäume angepflanzt werden. Schattenspendende Bäume kann es an einem solch warmen Ort wie Kalifornien definitiv gebrauchten. Danach fuhr er uns die Küste hoch bis San Simion und wieder zurück. Uns wurde fast schwindlig von der Geschwindigkeit, da wir für die Strecke mehr als zwei Tage mit dem Velo haben werden&#8230; Lionel liess uns am Schluss aber nicht gehen ohne uns dringlich zu raten, doch den Zug bis nach Seattle zu nehmen und dann von dort Richtung Süden zu fahren. Der Grund dafür: Genau, der Wind. Aber so schnell lassen wir uns nicht von unseren Plänen abbringen. Danke Lionel und Chris für die sehr herzliche Gastfreundschaft!</p>
<p><strong>San Luis Obispo &#8211; Moro Bay &#8211; San Simion</strong></p>
<p>Am nächsten Tag ging es mit dem Velo weiter und der Hoffnung, dass das Knie wirklich hält. Bis Morro Bay klappte es schon mal recht gut. Da die Beschwerden aber nicht weg waren, entschied Ines ihr Fahrrad etwas umzubauen um eine bessere Sitzposition zu bekommen. Die Teile dazu wollte sie im Fahrradladen in Cambria kaufen. Dummerweise schloss der aber drei Wochen vor unserer Ankunft. So hiess es für Ines mit dem Bus zurück nach San Luis Obispo zu fahren um die Teile dort zu erhalten. Ich genoss derweil eine Latte, ein Dessert und Internet im empfehlenswerten Cambria Coffee Roasting Kaffee.</p>
<p><strong>San Simion &#8211; Plaskett Creek &#8211; Pfeiffer Big Sur</strong></p>
<p>Mit frisch umgebauten Fahrrad ging es weiter auf dem Highway 1 Richtung Big Sur. Um dem Wind ein Schnippchen zu schlagen, begannen wir früh aufzustehen und bereits um 8 Uhr abzufahren. Bis Big Sur hatten wir auch Erfolg damit. Die Strecke selbst war wirklich sehenswert. Bis hierher war ich nur mittelmässig begeistert aber dieser Streckenabschnitt hatte es wirklich in sich und ist auch für Radfahrer lohnenswert. Es geht aber auch immer etwas hinauf und wieder hinunter&#8230;</p>
<p><strong>Pfeiffer Big Sur &#8211; Monterey</strong></p>
<p>Im Pfeiffer Big Sur Park fuhren wir dann auch extra wieder früh ab. Aber kaum auf der Strasse wurden wir von starkem Gegenwind begrüsst. Wenn dir eine Fahne am Strassenrand entgegen schaut, dann weisst du, dass etwas nicht stimmt&#8230; Am Rocky Point waren wir dann schon so müde, dass wir beschlossen dort erstmal was Essen zu gehen <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Aber auch so erreichten wir am Nachmittag schliesslich Monterey und damit das Ende unserer Küstenfahrt. Für den Moment jedenfalls.</p>
<p>Ines Knie geht es in der Zwischenzeit viel besser, dafür hatte ich wegen einer Erkältung zwischenzeitlich meine Stimme verloren. Aber die braucht man ja nicht zum Velo fahren <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Nun sind wir daran das Central Valley Richtung Yosemite zu queren. Und wir stehen jeweils wieder früh auf. Nicht mehr wegen dem Wind, sondern wegen der Hitze. Es werden hier im Moment Tagestemperaturen von über 35 Grad Celsius erreicht und das ist in dieser schattenlosen Landschaft einfach zu viel um Velo zu fahren. Ab Übermorgen fängt das grosse Steigen Richtung Yosemite an und dann sollte es auch wieder etwas kühler werden. Nun müssen wir einfach noch herausfinden, wo wir im Park genau übernachten werden, da anscheinend schon alle Campingplätze reserviert sind. Wir werden sehen. Eigentlich wollten wir von Yosemite über den Tioga Pass zum Mono Lake fahren. Der Pass ist seit dieser Woche offen aber anscheinend sind alle Übernachtungsmöglichkeiten noch geschlossen&#8230;</p>
<p>Viele Grüsse aus Merced,</p>
<p>Stefan</p>
<p>PS: Die Bilder sind in der Zwischenzeit in der <a title="http://pictures.biketravel.net/index.php/Best-pictures/North-America-2012/" href="http://pictures.biketravel.net/index.php/Best-pictures/North-America-2012/" target="_blank">Gallerie</a> online. Dafür wurden wir beide krank, da wir wahrscheinlich etwas schlechtes gegessen hatten. In den nächsten Tagen sollte es aber nach Yosemite gehen. Wie genau wird sich noch zeigen.</p>
<div class="ngg-related-gallery"><a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/dscn0691.jpg" title="Plaskett Creek - Pfeiffer Big Sur" class="shutterset_verwandte-bilder-von-la-monterey-einige-uberraschungen" ><img title="Plaskett Creek - Pfeiffer Big Sur" alt="Plaskett Creek - Pfeiffer Big Sur" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/thumbs/thumbs_dscn0691.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/dscn0692.jpg" title="Pfeiffer Big Sur - Monterey" class="shutterset_verwandte-bilder-von-la-monterey-einige-uberraschungen" ><img title="Pfeiffer Big Sur - Monterey" alt="Pfeiffer Big Sur - Monterey" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/thumbs/thumbs_dscn0692.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/dscn0683.jpg" title="San Simion - Plaskett Creek" class="shutterset_verwandte-bilder-von-la-monterey-einige-uberraschungen" ><img title="San Simion - Plaskett Creek" alt="San Simion - Plaskett Creek" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/thumbs/thumbs_dscn0683.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/dscn0690.jpg" title="Plaskett Creek - Pfeiffer Big Sur" class="shutterset_verwandte-bilder-von-la-monterey-einige-uberraschungen" ><img title="Plaskett Creek - Pfeiffer Big Sur" alt="Plaskett Creek - Pfeiffer Big Sur" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/thumbs/thumbs_dscn0690.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/dscn0686.jpg" title="San Simion - Plaskett Creek" class="shutterset_verwandte-bilder-von-la-monterey-einige-uberraschungen" ><img title="San Simion - Plaskett Creek" alt="San Simion - Plaskett Creek" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/thumbs/thumbs_dscn0686.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/dscn0687.jpg" title="San Simion - Plaskett Creek" class="shutterset_verwandte-bilder-von-la-monterey-einige-uberraschungen" ><img title="San Simion - Plaskett Creek" alt="San Simion - Plaskett Creek" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/thumbs/thumbs_dscn0687.jpg" /></a>
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		<title>LA &#8211; Es beginnt von Neuem</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 00:28:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltreise mit Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[LA]]></category>
		<category><![CDATA[santamaria]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Abenteuer Südamerika ging es erstmal mit dem Flugzeug via Atlanta nach Los Angeles in den USA. Glücklicherweise brachte mich (bzw. mein Velo) meine Chilenische Bekannte Mari schon am Tag vorher an den Flughafen, wo ich das Fahrrad über &#8230; <a href="http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/la-lets-start-again/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Abenteuer Südamerika ging es erstmal mit dem Flugzeug via Atlanta nach Los Angeles in den USA. Glücklicherweise brachte mich (bzw. mein Velo) meine Chilenische Bekannte Mari schon am Tag vorher an den Flughafen, wo ich das Fahrrad über Nacht einstellte. Ein Transport mit Metro und Bus wäre eine ziemliche Herausforderung gewesen&#8230; Danke Mari!</p>
<p><strong>Santiago &#8211; Atlanta &#8211; Los Angeles</strong></p>
<p>Am Montag ging es dann auch für mich an den Flughafen. Der Check-In verlief reibungslos und auch mit dem Fahrrad klappte es. Eine Frage ist dabei jedes Mal, wieviel der Transport kosten würde. Dieses Mal verlangte die Fluggesellschaft Delta 150 USD welches wohl etwa dem Schnitt entspricht. Der Flug selbst begann dann etwas dramatisch. Ich kam gerade von der Toilette zurück, als sich verschiedene Leute um den Mann direkt hinter meinem Sitz beugten und versuchten ihn zu Bewusstsein zu bringen. Flight Attendants suchten derweil nach einem Arzt oder einer Ärztin an Bord. Von weitem sah es aus, als wollten sie den Mann wiederbeleben (was in mir natürlich gewisse Erinnerungen weckten), aber zum Glück war er &#8220;nur&#8221; bewusstlos. Kurz darauf reagierte er wieder und schien auch sonst ok. Abgesehen von ein paar Turbulenzen war der Flug ansonsten ruhig.</p>
<p>In Atlanta angekommen ging es erstmal durch die Immigration. Der etwas rundliche Grenzbeamte wollte von mir wissen, was ich den in den USA genau vorhätte. Er konnte es natürlich fast nicht glauben, dass ich mit dem Velo von LA nach Alaska fahren wollte; gab mir aber (auch dank dem vorhandenen Visum) ohne weiteres eine Aufenthaltsgenehmigung von 6 Monaten. Das wäre mal geschafft gewesen. Nun kam der zweite Teil: Mein Velo durch den Zoll zu bringen. Ich wartete 45 Minuten bei der Ausgabe für Sperrgut aber mein Velo wollte einfach nicht eintreffen. Auch Nachfragen bei einem Zustänidgen half da nichts. Er meinte, dass ich das Fahrrad in LA als vermisst melden sollte. Mit einem etwas mulmigen Gefühl machte ich mich auf den Weg zum Gate, da mein nächster Flug schon in weniger als 45 Minuten abheben sollte. Boarding lief dann auch schon, als ich am Gate eintraf&#8230;</p>
<p>Nach weiteren gut 4 Stunden erreichte ich schliesslich LA. Ich hatte noch die leise Hoffnung, dass mein Velo vielleicht trotzdem hier sein würde aber damit war leider nichts. Also auf zum Schalter und eine Vermisstmeldung erstellen. Auch das klappte problemlos und der Zuständige meinte, dass das Velo heute Abend oder morgen eintreffen sollte und sie es mir dann bringen würde. Das hatte für mich natürlich den Vorteil, dass ich mich erstmal nicht um den Transport dieser Riesenkiste sorgen musste.</p>
<p>Um für die ersten Tage etwas flexibler zu sein, hatten wir (Ines, meine neue Reisepartnerin und ich) ein Auto reserviert. Ich ging dieses erstmal abholen und danach einkaufen (ein kleiner Laptop und eine USA SIM Karte für mein Smartphone). Nachher ging es quer durch LA zu Sarah und David, bei denen wir die nächsten Tage verbringen dürfen. Am Abend holte ich dann noch Ines am Flughafen ab. Drei Mal durch LA an einem Tag reicht definitiv. Ich war schon froh zu wissen, dass ich bald wieder Velo fahren darf und mich nicht mit riesigen Freeways herumschlagen muss&#8230; Und tatsächlich: um 1.30 Uhr in der Nacht wurde dann auch noch mein Velo gebracht. Somit waren wir wieder komplett.</p>
<p>Die nächsten Tage verbrachten wir mit einkaufen (u.a. im Outdoorladen REI) und Velos zusammen bauen. Und wir hatten eine super Zeit mit Sarah und David unseren Gastgebern. Vielen Dank Euch beiden!</p>
<p><strong>Los Angeles &#8211; Malibu</strong></p>
<p>Am Samstag Morgen ging es dann bei Sonnenschein endlich los. Zuerst auf&#8217;s Postamt um ein paar Dinge, die wir im Moment nicht brauchen, nach Alaska zu schicken. Und danach quer durch die Stadt Richtung Santa Monica. Unterwegs sprach uns ein Velofahrer an (ich nenne ihn aus meiner Erinnerung mal Eric) und er zeigte uns einen Weg etwas Abseits des vielbefahrenen Santa Monica Boulvards und gab uns sonst noch einige Tips auf den Weg. Unser erster halt war dann beim REI in Santa Monica. Leider war in der Zwischenzeit dichter Nebel aufgezogen und vom Beach in Santa Monica war nicht viel zu sehen. Nach dem Mittagessen ging es dem Strand entlang Richtung Norden. Auf dem Weg sprach uns der nächste Velofahrer an. Tim zeigte uns wiederum etwas den Weg. Den starken Verkehr konnte aber auch er nicht wegzaubern. Am Abend erreichten wir schliesslich Malibu, wo wir auf dem Camping neben unglaublich grossen Wohnmobilen übernachteten&#8230;</p>
<p><strong>Malibu &#8211; Ventura</strong></p>
<p>Am nächsten Tag ging es weiter der Küste entlang; leider immer noch im Nebel. Viel zu berichten gibt es da eigentlich nicht, ausser das ich erstaunt war, wie viele Erdöl- und Erdgasförderstellen es hier gibt. Und ja, der Camping bzw. der RV Park liegt direkt neben dem Freeway 101 und ist entsprechend laut.</p>
<p><strong>Ventura &#8211; Santa Barbara (El Capitan)</strong></p>
<p>Eigentlich sind wir ja im Sonnenstaat Kalifornien unterwegs aber auch heute hielt sich die Sonne zurück. Wenigstens regnete es nicht mehr im Gegensatz zur Nacht. Am Mittag erreichten wir den Ort Carpinteria und trafen dort auf den in den USA lebenden Rumänen Mario. Er war mit dem Velo von Monterey nach San Diego unterwegs, kämpfte aber mit defekten Speichen. Da hatten wir bis jetzt Glück. Weiter ging es nach Santa Barbara, wo wir auf super Velowege stiessen. Und wir hofften hier unseren Camping El Capitan zu finden. Leider war dieser aber nicht am in einer App eingezeichneten Standort sondern noch 15km weiter der Küste entlang. Und so blieb uns nichts anderes übrig als bei Dunkelheit über den unbeleuchteten Freeway 101 zu fahren. Keine sehr angenehme Erfahrung aber zum Glück ging es gut.</p>
<p><strong>El Capitan &#8211; Lompoc</strong></p>
<p>Weiter ging es bei Sonnenschein auf der 101 der Küste entlang bevor wir die Abzweigung auf die 1 nahmen. Der Verkehr liess merklich nach, dafür ging es steil den Berg hinauf. Aber all dies auf Asphalt. Definitiv ein anderes fahren als die vielen Schotterpisten in Südamerika. Am Abend erreichten wir schliesslich die Stadt Lompoc. Diese liegt am Rande der grossen Airforce Basis Vandenberg. Auf dem Camping trafen wir auf zwei junge Amerikaner, die mit dem Velo von San Francisco bis Santa Barbara unterwegs waren. Es war ihre erste grössere Velotour aber sie waren begeistert. Das kann ich gut verstehen <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong>Lompoc &#8211; Santa Maria</strong></p>
<p>Der Wetterbericht für heute war nicht so gut und wir waren deshalb auch nicht überrascht, als es immer mal wieder etwas regnete und auch der Wind auffrischte. Kurz vor Santa Maria passierte uns dann aber eine veritable Front und der böige Wind schob uns glücklicherweise etwas den Berg hoch. Am Nachmittag erreichten wir schliesslich Santa Maria und quartierten uns in einem Motel ein. Ein zusätzlicher Ruhetag sollte hoffentlich auch dem Knie von Ines gut tun, welches Velo fahren im Moment nicht so cool findet.</p>
<p>Am Freitag geht es dann weiter Richtung Norden. Eigentlich sollte nun auch die Landschaft etwas interessanter werden. Bis jetzt hat es mich nicht vom Sattel gehauen aber ich bin wahrscheinlich von Südamerika her auch etwas verwöhnt&#8230;</p>
<p>Unser Momentaner Plan besteht darin bis Monterrey der Küste entlang zu fahren und danach das Tal Richtung Yosemite Park zu queren. Aber Pläne sind ja auch da um geändert zu werden (was wir bereits einmal gemacht haben). Irgendwann im Mai sollten wir dann in San Francisco sein.</p>
<p>Viele Grüsse aus Kalifornien,</p>
<p>Stefan</p>
<div class="ngg-related-gallery"><a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/DSCN0666.jpg" title="Santa Barbara - Lompoc" class="shutterset_verwandte-bilder-von-la-es-beginnt-von-neuem" ><img title="Santa Barbara - Lompoc" alt="Santa Barbara - Lompoc" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/thumbs/thumbs_DSCN0666.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/northamerica_2012/DSCN0669.jpg" title="Pacific Bike Route" class="shutterset_verwandte-bilder-von-la-es-beginnt-von-neuem" ><img title="Pacific Bike Route" alt="Pacific Bike Route" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/northamerica_2012/thumbs/thumbs_DSCN0669.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/northamerica_2012/20120418_012903.jpg" title="Bike arrived finally" class="shutterset_verwandte-bilder-von-la-es-beginnt-von-neuem" ><img title="Bike arrived finally" alt="Bike arrived finally" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/northamerica_2012/thumbs/thumbs_20120418_012903.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/DSCN0655.jpg" title="LA Santa Monica" class="shutterset_verwandte-bilder-von-la-es-beginnt-von-neuem" ><img title="LA Santa Monica" alt="LA Santa Monica" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/thumbs/thumbs_DSCN0655.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/northamerica_2012/20120420_140608.jpg" title="Union Station" class="shutterset_verwandte-bilder-von-la-es-beginnt-von-neuem" ><img title="Union Station" alt="Union Station" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/northamerica_2012/thumbs/thumbs_20120420_140608.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/DSCN0658.jpg" title="Malibu - Ventura" class="shutterset_verwandte-bilder-von-la-es-beginnt-von-neuem" ><img title="Malibu - Ventura" alt="Malibu - Ventura" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/thumbs/thumbs_DSCN0658.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/northamerica_2012/DSCN0659.jpg" title="Camping in Ventura" class="shutterset_verwandte-bilder-von-la-es-beginnt-von-neuem" ><img title="Camping in Ventura" alt="Camping in Ventura" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/northamerica_2012/thumbs/thumbs_DSCN0659.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/DSCN0664.jpg" title="Santa Barbara" class="shutterset_verwandte-bilder-von-la-es-beginnt-von-neuem" ><img title="Santa Barbara" alt="Santa Barbara" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/thumbs/thumbs_DSCN0664.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/northamerica_2012/20120420_103928.jpg" title="LA" class="shutterset_verwandte-bilder-von-la-es-beginnt-von-neuem" ><img title="LA" alt="LA" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/northamerica_2012/thumbs/thumbs_20120420_103928.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/northamerica_2012/20120420_141959.jpg" title="Union Station" class="shutterset_verwandte-bilder-von-la-es-beginnt-von-neuem" ><img title="Union Station" alt="Union Station" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/northamerica_2012/thumbs/thumbs_20120420_141959.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/DSCN0672.jpg" title="Lompoc - Santa Maria" class="shutterset_verwandte-bilder-von-la-es-beginnt-von-neuem" ><img title="Lompoc - Santa Maria" alt="Lompoc - Santa Maria" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/thumbs/thumbs_DSCN0672.jpg" /></a>
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<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/northamerica_2012/20120418_164242.jpg" title="REI LA" class="shutterset_verwandte-bilder-von-la-es-beginnt-von-neuem" ><img title="REI LA" alt="REI LA" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/northamerica_2012/thumbs/thumbs_20120418_164242.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/DSCN0654.jpg" title="LA Sunset Blvd" class="shutterset_verwandte-bilder-von-la-es-beginnt-von-neuem" ><img title="LA Sunset Blvd" alt="LA Sunset Blvd" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/road_northamerica_2012/thumbs/thumbs_DSCN0654.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/northamerica_2012/20120418_164212.jpg" title="REI LA" class="shutterset_verwandte-bilder-von-la-es-beginnt-von-neuem" ><img title="REI LA" alt="REI LA" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/northamerica_2012/thumbs/thumbs_20120418_164212.jpg" /></a>
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		<title>Auf Wiedersehen, Südamerika</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 14:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem wir in Santiago angekommen waren, war ich mir nicht sicher, ob ich für die restliche Zeit nach Norden nach San Pedro de Atacama soll oder doch wieder Richtung Süden in der Hoffnung, dass der Llaima doch noch ausbricht. Da &#8230; <a href="http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/bye-bye-south-america-for-now/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir in Santiago angekommen waren, war ich mir nicht sicher, ob ich für die restliche Zeit nach Norden nach San Pedro de Atacama soll oder doch wieder Richtung Süden in der Hoffnung, dass der Llaima doch noch ausbricht. Da der Vulkan sich aber einen Deut um meine Wünsche kümmerte, ging ich schliesslich doch in die Atacama Hochebene. Und dies bei Bus (etwa 23h). Ursprünglich wollte ich ja von Santiago Richtung Norden fahren und dieses Gebiet wäre dann auf der Strecke gelegen. Ich fuhr also mit einem lachenden und weinenden Auge dorthin.</p>
<p><strong>San Pedro de Atacama</strong></p>
<p>Der Ort und die Umgebung ist sehr touristisch. Das heisst, es hat (sehr) viele Touristen. Man findet aber auch unzählige geführte Touren, die man machen kann. Da ich nicht so der Typ für geführte Touren bin, habe ich mich auf die wichtigsten beschränkt. Das waren:</p>
<ul>
<li>Valle de la Luna, Valle de la Muerte</li>
<li>Geyser Tatio</li>
<li>Laguna Chaxa, Lagunas Miscanti und Miñiques</li>
<li>und eine Astronomie-Tour</li>
</ul>
<p>Die Touren waren gut, ich hätte sie aber doch lieber mit dem Fahrrad gemacht <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Auf die grosse Tour über die Salar Uyuni nach Bolivien habe ich bewusst verzichtet. Ich möchte diese unbedingt einmal mit dem Velo machen und wollte deshalb die Spannung für mich selbst noch etwas erhalten. Es ist einfach nicht das gleiche, wenn man das erste Mal an einem solchen Ort ist oder eben schon das zweite Mal. Nun muss ich halt einfach nochmals hier hin. Wer kommt mit? <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Weiter geht&#8217;s</strong></p>
<p>Nach etwas mehr als einer Woche in San Pedro, ging es wieder mit dem Bus zurück nach Santiago. Ich hatte das grosse Glück für die restlichen zwei Tage bei einer Chilenischen Bekannten in Santiago unterzukommen. Muchas Gracias, Mari a te y todo la familia! Ich hoffe das war einigermassen korrektes Spanisch.</p>
<p>Das ist es also mit Südamerika. Für den Moment jedenfalls. Ich hoffe sehr, dass ich auf dieser Reise nochmals hier vorbei komme. Es war fantastisch.</p>
<p>Jetzt geht es aber erstmal in die USA. Dort wartet der zweite Teil der Reise auf mich. Ich bin gespannt und hoffe, Ihr reist ebenfalls wieder mit. Ich würde mich freuen.</p>
<p>Also bis bald,</p>
<p>Stefan</p>
<p>PS: Die Bilder aus der Region San Pedro de Atacama findet Ihr in einem separaten Album in der <a href="http://pictures.biketravel.net/index.php/Best-pictures/Coyhaique---Santiago-2012/Atacama-desert" target="_blank">Gallerie</a>. Und ja, alle Einträge sind nun auch in Englisch verfügbar <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<div class="ngg-related-gallery"><a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/_MG_3106.jpg" title="" class="shutterset_verwandte-bilder-von-auf-wiedersehen-sudamerika" ><img title="The moon seen from San Pedro de Atacama" alt="The moon seen from San Pedro de Atacama" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs__MG_3106.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/20120415_140632.jpg" title="Bike boxing, the 2nd" class="shutterset_verwandte-bilder-von-auf-wiedersehen-sudamerika" ><img title="Bike boxing, the 2nd" alt="Bike boxing, the 2nd" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_20120415_140632.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/_MG_2841.jpg" title="View towards Valle de la Luna" class="shutterset_verwandte-bilder-von-auf-wiedersehen-sudamerika" ><img title="View towards Valle de la Luna" alt="View towards Valle de la Luna" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs__MG_2841.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/_MG_2831.jpg" title="Camping in Santiago at a B&B" class="shutterset_verwandte-bilder-von-auf-wiedersehen-sudamerika" ><img title="Camping in Santiago at a B&B" alt="Camping in Santiago at a B&B" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs__MG_2831.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/_MG_2994.jpg" title="On the way back from the Geysers Tatio" class="shutterset_verwandte-bilder-von-auf-wiedersehen-sudamerika" ><img title="On the way back from the Geysers Tatio" alt="On the way back from the Geysers Tatio" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs__MG_2994.jpg" /></a>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Alarmstufe gelb: Rund um den Vulkan Llaima</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 11:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltreise mit Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Chile/Argentina 2012]]></category>
		<category><![CDATA[llaima]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun sind wir schon auf dem Weg nach Santiago de Chile (mit dem Bus) und das Velo fahren ist für den Moment beendet. Michu wird die nächsten paar Wochen mit seiner Familie herum reisen und danach weiter Richtung Norden fahren. &#8230; <a href="http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/around-volcano-llaima/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun sind wir schon auf dem Weg nach Santiago de Chile (mit dem Bus) und das Velo fahren ist für den Moment beendet. Michu wird die nächsten paar Wochen mit seiner Familie herum reisen und danach weiter Richtung Norden fahren. Für mich geht es Mitte April in die USA nach Los Angeles und von dort mit dem Velo nordwärts. Aber zuerst hatten wir da noch ein kleines Thema mit einem Vulkan.</p>
<p><strong>Melipeuco &#8211; Conguillo &#8211; Curacautin</strong><br />
Der Vulkan Llaima war ja nun seit kurzer Zeit auf Alarmstufe gelb, was bedeutete, dass ein Ausbruch innert Tagen oder Wochen möglich sei. Auf der Fahrt von Cunco nach Melipeuco hielten wir deshalb natürlich gespannt ausschau nach dem Vulkan; wegen Wolken war er aber bis zu unserer Ankunft in Melipeuco nicht sichtbar. Wir genehmigten uns deshalb auf dem Dorfplatz mal unsere Sandwiche. Und siehe da, die Wolken verzogen sich und der Llaime erschien. Von irgendwelchen visuellen Zeichen einer bevorstehenden Eruption war aber nichts zu sehen. Da wir wiedersprüchliche Angaben bekamen, ob der Park Conguillo (in dem liegt auch der Llaima) offen sei oder nicht, beschlossen wir erstmal in Melipeuco zu übernachten. Zudem hätten wir so eine super Sicht auf einen möglichen Ausbruch gehabt&#8230; Aber auch am Abend sah man nichts. So gingen wir halt schlafen.<br />
Um 3 Uhr in der früh gab es schliesslich einen Sirenenalarm im Ort. So schnell war ich schon lange nicht mehr aus dem Bett und am Fenster. Aber wiederum nichts. Die Leute rannten zwar auf der Strasse herum aber schliesslich beruhigte sich alles wieder. Ein Fehlalarm, wie wir später erfuhren.<br />
Am nächsten Morgen war immer noch nicht klar, ob der Park nun geschlossen sei oder nicht. Die Carabinieri im Ort waren zwar sehr nett, konnten uns aber auch keine abschliessende Auskunft geben. Deshalb beschlossen wir, es einfach mal drauf an kommen zu lassen. Das hat sich bis jetzt meist gut bewährt. So fuhren wir den Berg hinauf Richtung Parkeingang. Unterwegs hörten wir wiederum die Sirene. Es stoppte uns aber niemand und es war auch sonst nichts zu sehen und zu hören.<br />
Schliesslich erreichten wir den Parkeingang und dort war tatsächlich die Barriere geschlossen. Der Vulkan sei auf Alarmstufe gelb, meinte der Zuständige vor Ort. Und der Park deshalb geschlossen. Nach einigem Diskutieren meinte er dann aber, wie lange wir bräuchten um durch den Park zu fahren. Spätestens um 18h müssten wir wieder draussen sein. Wir meinten, dass die vorhanden 5.5 Stunden für die gut 37km reichen sollten (ohne wirklich zu wissen, wie die Strecke aussieht). Er holte über Funk das ok, aber dann durften wir rein. Mit Übernachten war aber definitiv nichts. Wenn wir bis 18h nicht draussen seien, dann komme uns die Carabinieri suchen&#8230;<br />
Los ging es den Berg hinauf. Zuerst durch einen Wald und danach durch ältere und neuere Lavafelder. Der Vulkan war ruhig, die sandige Piste anstrengend. Aber wir kamen einigermassen voran. Ein paar Fotohalte mussten dann aber schon sein. Schliesslich erreichten wir die Araucanias (die typischen Bäume hier) nahe der Lagune Conguillo. Und da nervte es uns dann schon, dass wir nicht übernachten durften. Dafür hatte ich die Erkenntniss, dass im Garten meiner Ex-WG in Luzern tatsächlich so ein Baum steht!<br />
Schliesslich erreichten wir den Kontrollposten im Park und meldeten uns dort, wie geheissen. Eigentlich sollte die Zeit reichen. Kurz nachher ging es dann aber nochmals heftigst den Berg hinauf und ich bekam meine Zweifel. Überraschenderweise kam dann aber der letzte Kontrollposten schon vor erreichen der 37km. Wir waren mehr als eine Stunde zu früh&#8230; Danach ging es rasant den Berg hinunter durch ein Gebiet, welches beim Ausbruch von 2008 von einer Glutlawine getroffen wurde. Bei einem Ausbruch möchte ich definitiv nicht hier sein.<br />
Da alle Unterkünfte geschlossen waren, ging unsere Fahrt weiter bis nach Curacautin. Und der Llaima war schon wieder ziemlich weit weg.</p>
<p><strong>Curacautin &#8211; Termas Manzanar &#8211; Curacautin</strong><br />
Nach der doch etwas anstrengenden Fahrt gönnten wir uns ein Bad in den Thermen. Eigentlich hatten wir vor dies als Abschluss zu machen aber durch die schnelle Fahrt durch den Park ist unser Programm etwas durcheinander geraten. Aber so Thermen nimmt man ja auch mal gerne zwischen durch. Und wir gingen nicht nur Baden sondern auch Essen. Für gut 30 CHF gab es das Bad und ein sehr gutes mehrgängiges Mittagessen. Man glaubt es kaum, aber wir waren tatsächlich satt danach und verzichteten auf Kuchen auf der Rückfahrt <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Ist also sehr zu empfehlen.</p>
<p>Am Abend hatten wir dann noch eine Erfahrung der etwas anderen Art. Wir waren gerade am Abwasch, als wir meinten etwas zu schwanken. Erst dachten wir, es sei wegen dem Wein, den wir zum Essen hatten. Als aber auch der Rest der Küche anfing sich zu bewegen wussten wir, dass es sich um ein Erdbeben handeln würde. Die Frage war nun nur, ob es sich um ein nahes Erdbeben, z.B. vom Vulkan Llaima handeln würde, oder um starkes und ein weit entferntes. Das Fernsehen berichtete es schon nach sehr kurzer Zeit: Es war ein starkes (7.1 auf der Richterskala) und einige Hundert Kilometer entferntes Beben. Bei uns bewegte sich alles ziemlich sanft hin und her. In der Naehe des Epizentrum war die Erschütterung aber erheblich. Zum Glück blieb der befürchtete Tsunami aus.</p>
<p><strong>Curacautin &#8211; Cherquenco &#8211; Vilcun</strong><br />
Wir hatten nun die Möglichkeit entweder mehr oder weniger direkt nach Temuco zu fahren und damit unsere Veloreise zu beenden, oder doch nochmals näher an den Vulkan heran zu fahren. Wir entschieden uns fürs Zweite. So ging es auf der gleichen Strasse wie vor zwei Tagen wieder Richtung Llaima. Noch immer war Alarmstufe gelb, aber eine Aktivität war noch immer nicht zu erkennen. Wir entschlossen uns nicht direkt in den nächsten Ort zu fahren, sondern zu campieren. Nur das mit dem Campieren war nicht so einfach, da die Campings alle zu waren. Da nützte auch mehrstündiges Warten bei einem Camping nichts. Auf wildes Camping hatten wir nicht wirklich Lust und so genehmigten wir uns ein letztes Mal ein Cabana. Dazu gab es kostenlos einen alten, im Schlaf schnarchenden Hund <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Und für mich die Möglichkeit einen Zeitraffer des Sternenhimmels zu machen. Das Resultat gibt es (hoffentlich) irgendwann zu sehen.<br />
Nach einem guten Frühstück, welches uns ins Cabana gebracht wurde, ging es weiter den Berg hinauf. Es sollte nochmals so richtig heiss werden heute. Und die Strasse wurde auch immer schlechter. Grosse Steine und loses Geschiebe zwangen uns mehr als einmal zu einer längeren Schiebepartie. Unsere Geschwindigkeit sank auf um die 7km pro Stunde. Dafür war die Landschaft eindrücklich und wir wurden etwas fürs nicht Übernachten im Park Conguillo entschädigt.<br />
Nachdem wir das Centro de Esqui (Skizentrum) passiert hatten, ging es wieder rasant hinunter. Unterwegs machten wir noch ein Bild von Michu und mir beim Fahren. Ist wohl das einzige <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Eigentlich hatten wir dann vor im Ort Cherquenco zu übernachten. Da gab es aber schlicht keine Möglichkeit und so fuhren wir halt weiter bis nach Vilcun, in der Überzeugung, dass es dort schon was haben würde. Nach längerer Suche fanden wir auch tatsächlich ein Restaurant, welches auch Zimmer vermietet. Zuerst konnte uns aber niemand sagen, ob es noch Platz hat. Die zuständige Person war gerade nicht dort. Wir wurden etwas unruhig, da es draussen langsam aber sicher dunkel wurde. Und wir wollten nicht in der Dunkelkeit noch nach Temuco. Schliesslich wurden wir in ein Haus gebracht, wo wir in einem Zimmer übernachten durften. Das Zimmer war ok, aber den Rest vergessen wir mal besser. Dafür war es günstig <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Vilcun &#8211; Temuco</strong><br />
Nach einer erstaunlich erholsamen Nacht und einem stärkenden Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Temuco. Unser letzter Velotag. Viel zu sagen dazu gibt es nicht, ausser dass der Verkehr auf den abgelegenen Strassen und Pisten definitiv angenehmer ist. Schon am Mittag erreichten wir unseren Zielort und quartierten uns im Hostel TribuPiren ein. Ich kannte dieses schon von meiner letzten Reise. Zur Feier des Tages und der Reise genehmigten wir uns in einem italienischen Restaurant feine Pizzas. Und die waren so gross, dass wir beide fast platzten. Aber gut war es; so wie die letzten 1.5 Monate <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Das wars für den Moment! Vielen Dank allen fürs Lesen und schreiben! Ich werde in den nächsten Tagen vielleicht noch ein Fazit schreiben und vielleicht auch sonst noch etwas aus Chile berichten. Je nachdem, was ich noch so mache. Ab Mitte April geht es auf diesem Kanal weiter mit dem Reisebericht &#8220;Los Angeles (Kalifornien) &#8211; Anchorage (Alaska)&#8221;.</p>
<p>Viele Grüsse aus (dem Bus nach) Santiago,</p>
<p>Stefan</p>
<p>PS: Die besten Bilder gibt es wie immer in der <a title="http://pictures.biketravel.net/index.php/Best-pictures/Coyhaique---Santiago-2012?page=7" href="http://pictures.biketravel.net/index.php/Best-pictures/Coyhaique---Santiago-2012?page=7" target="_blank">Gallerie</a> <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . In der Zwischenzeit sind auch alle Bilder richtig beschriftet.</p>
<div class="ngg-related-gallery"><a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/the-best/imagen-001.jpg" title="Llaima" class="shutterset_verwandte-bilder-von-alarmstufe-gelb-rund-um-den-vulkan-llaima" ><img title="Llaima" alt="Llaima" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/the-best/thumbs/thumbs_imagen-001.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/dscn0612.jpg" title="" class="shutterset_verwandte-bilder-von-alarmstufe-gelb-rund-um-den-vulkan-llaima" ><img title="Melipeuco - Curacautin" alt="Melipeuco - Curacautin" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/thumbs/thumbs_dscn0612.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/dscn0630.jpg" title="" class="shutterset_verwandte-bilder-von-alarmstufe-gelb-rund-um-den-vulkan-llaima" ><img title="Curacautin - Vilcun" alt="Curacautin - Vilcun" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/thumbs/thumbs_dscn0630.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0611.jpg" title="Llaima" class="shutterset_verwandte-bilder-von-alarmstufe-gelb-rund-um-den-vulkan-llaima" ><img title="Llaima" alt="Llaima" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0611.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/dscn0619.jpg" title="" class="shutterset_verwandte-bilder-von-alarmstufe-gelb-rund-um-den-vulkan-llaima" ><img title="Melipeuco - Curacautin" alt="Melipeuco - Curacautin" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/thumbs/thumbs_dscn0619.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/the-best/imagen-002.jpg" title="Llaima" class="shutterset_verwandte-bilder-von-alarmstufe-gelb-rund-um-den-vulkan-llaima" ><img title="Llaima" alt="Llaima" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/the-best/thumbs/thumbs_imagen-002.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0626.jpg" title="Electrification is still going on" class="shutterset_verwandte-bilder-von-alarmstufe-gelb-rund-um-den-vulkan-llaima" ><img title="Electrification is still going on" alt="Electrification is still going on" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0626.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0617.jpg" title="Araucaria trees and volcano Llaima
" class="shutterset_verwandte-bilder-von-alarmstufe-gelb-rund-um-den-vulkan-llaima" ><img title="Araucaria trees and volcano Llaima" alt="Araucaria trees and volcano Llaima" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0617.jpg" /></a>
</div>
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		<title>Entre Lagos &#8211; Villarrica &#8211; Melipeuco</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 20:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltreise mit Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Chile/Argentina 2012]]></category>
		<category><![CDATA[melipeuco]]></category>
		<category><![CDATA[pirehueico]]></category>
		<category><![CDATA[sietelagos]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Zwischenzeit sind wir schon auf dem Weg zum Vulkan Llaima. Die Zeit rennt! Was bisher geschah: Entre Lagos &#8211; Puyehue Wir machten uns auf den Weg Richtung Grenze und würden dabei den aktiven Vulkan Puyehue passieren. Eigentlich hätte &#8230; <a href="http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/entre-lagos-villarrica/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Zwischenzeit sind wir schon auf dem Weg zum Vulkan Llaima. Die Zeit rennt! Was bisher geschah:</p>
<p><strong>Entre Lagos &#8211; Puyehue</strong></p>
<p>Wir machten uns auf den Weg Richtung Grenze und würden dabei den aktiven Vulkan Puyehue passieren. Eigentlich hätte ich ihn gerne besucht aber das schien nicht so einfach zu sein. Deshalb hatte ich mich auch bereits darauf eingestellt, dass damit nichts werden würde. Umso schöner war es dann, als sich auf dem Camping im Parque Puyehue doch noch eine Möglichkeit ergab. Den Bericht zum Trekking zum Vulkan findet Ihr unten.</p>
<p><strong>Puyehuhe &#8211; Siete Lagos &#8211; San Martin de los Andes</strong></p>
<p>Nach dem Trekking ging es weiter Richtung Argentinische Grenze. Rechts und links der Strasse türmten sich Berge von Bimsstein und anderem Auswurfsmaterial vom Puyehuhe. Es sah aus wie Schnee, war es aber nicht. Diverse Lagunen waren komplett mit Bimsstein überdeckt. Nach einer sehr schweisstreibendenden Fahrt erreichten wir schliesslich die Passhöhe auf gut 1300m. Den Chilenischen Grenzposten hatten wir bereits vorher ohne Probleme passiert. Auch beim Argentinischen Grenzposten gab es keine Probleme. Schliesslich hatten wir extra vorher noch eine grosse Portion Schinken/Käse und Brot verdrückt, die uns ein freundliches Autofahrerpaar vor der Grenze geschenkt hatte. Sie durften es nicht über die Grenze nehmen. Wir auch nicht, aber in unseren Mägen schon <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Wir übernachteten auf einem eigentlich schon geschlossenen Camping am Anfang der Siete Lagos Rute. Es gab nur nur noch eine kalte Dusche, dafür war es günstiger. Wir waren aber auch die einzigen Gäste&#8230;</p>
<p>Die nächsten Tage fuhren wir durch den Park. Die Folgen des Vulkanausbruchs waren immer mal wieder zu sehen. Und auch zu spüren, wenn einzelne Teilstrecken schon fast wüstenhaft waren. Schliesslich erreichten wir San Martin de los Andes und genossen die Vorzüge einer Argentinischen Stadt, inkl. All what you can eat Restaurants (Tenedor libre) und fantastische Konditoreien.</p>
<p><strong>San Martin de los Andes &#8211; Puerto Fuy &#8211; Conaripe</strong></p>
<p>Nach einem Ruhetag (ja, das machen wir manchmal auch), an dessen Abend wir noch die beiden Schweizer Velofahrer Julie und Alex im Hostal trafen, ging es schon wieder Richtung Chile. Auch dieses Male wieder über einen Pass und weiter mit einer Fähre. Also ähnlich wie unsere geplante Tour von Ensenada aus. Wir gingen aber davon aus, dass diese Schifffahrt erheblich weniger als die damaligen 280 USD kosten würden; liessen uns aber überraschen. Wir fuhren um 10 Uhr ab und wussten, dass die Fähre in Chile um 16 Uhr fahren würde. Summa sumarum hatten wir also 6 Stunden Zeit für gute 60km Schotterpiste. Das sollte eigentlich reichen. Ansonsten müssten wir einen Tag auf die nächste Fähre warten&#8230;<br />
Die 50km zur Grenze brachten wir recht flott hinter uns. Auch der Argentinische Zoll war kein Problem. Der Chilenische nahm es dann aber genau. Wir hatten deklariert, dass wir Lebensmittel dabei hatten, was auch der Fall war. Aber keine Frischprodukte wie Fleisch oder Käse. Der Zuständige wollte dann aber trotzdem alle Taschen durchsuchen. Zwar schaute er der Inhalt nicht genau an, aber dies hiess für uns trotzdem alle Taschen abladen und aufmachen. Die Zeit wurde langsam knapp. Es seien aber nur noch 8km bis zur Fähre und es ginge alles abwärts, meinte er. Das mit den 8km stimmte in etwas. Abwärts war wohl Autofahrersicht. Ich hoffte jedenfalls auf der ganzen Reststrecke, dass wir von einer Panne verschont bleiben würden&#8230; Am Schluss hatten wir noch gute 15 Minuten Reserve, als wir die Anlegestelle in Puerto Pirehueico erreichten. Für knappe 8 USD pro Person ging es dann über den Lago Pirehueico. Ein Schnäppchen. Unterwegs unterhielt uns noch ein Gewitter (siehe Gallerie). Nach gut 90 Minuten erreichten wir Puerto Fuy. Und da es immer noch regnete, blieben wir für die Nacht gleich im Ort.</p>
<p>Am nächsten Tag ging es weiter. Zuerst über eine Schotterpiste rasant abwärts und dann über Asphalt dem Lago Pangupulli entlang. Zum Tagesabschluss nahmen wir noch die Piste 201 nach Conaripe. Diese hielt als Zückerchen ein paar knackige Anstiege bereit. Als knackig bezeichnen Veloführer-Bücher Steigungen, die so steil sind, dass man sich fragt, wie man da hochkommen soll, es aber dann doch irgendwie geht. Aber etwas Fluchen muss dann schon sein&#8230; Eigentlich wollten wir vor Conaripe auf einem Zeltplatz unterkommen, um den Vulkan Villarrica bei Sonnenuntergang und in der Nacht fotografieren zu können. Leider waren aber alle Zeltplätze schon geschlossen. Saisonende. Und wild zu campieren ist hier ziemlich schwierig. Deshalb landeten wir halt schlussendlich wieder in einem Hospedaje.</p>
<p><strong>Conaripe &#8211; Villarrica &#8211; Cunco &#8211; Melipeuco</strong></p>
<p>Über Asphalt ging es am nächsten Tag weiter, zuerst nach Lican Ray. In der dortigen Panaderia genehmigten wir uns Berlines (kein Verschreiber!) und kauften ein paar Empanades, welche wir ein paar Kilometer weiter als Mittagessen verzehrten. Am früheren Nachmittag erreichten wir schliesslich den Ort Villarrica, wo wir im Hostel La Torre Suiza bei Helena und Alonso unterkamen. Sie übernahmen das Hostel vor zwei Jahren von Claudia und Beat, sind ab April aber auch wieder zurück in der Schweiz. Zwei junge Chilenen werden das Hostel dann weiterführen. So ist es im Leben. Alles ein wenig im Fluss <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Wir verzichteten auf eine Besteigung des Vulkans Villarrica und zogen statt dessen via Cunco weiter Richtung Vulkan Llaima. Als ich am Abend in Cunco etwas im Internet surfte, glaubte ich meinen Augen nicht: Seit gestern ist dieser Vulkan auf Alarmstufe gelb, was soviel bedeutet, dass ein Ausbruch möglich ist. Als Folge davon scheint nun der Park Conguillo, in welchem der Vulkan liegt, geschlossen zu sein bzw. er darf nur am Tag passiert werden. Das bedeutet für uns wahrscheinlich, dass wir einen Umweg fahren und auf den Park verzichten müssen. Aber erstmal hoffen wir, dass ein Ausbruch wirklich stattfindet und halten unsere Kameras bereit. Es wäre aber natürlich ein enormer Zufall, wenn dies tatsächlich geschehen würde <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Viele Grüsse aus Melipeuco,</p>
<p>Stefan</p>
<p>PS: Bilder, Links, Formatierungen etc. folgen wiederum später.</p>
<div class="ngg-related-gallery"><a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/dscn0567_small.jpg" title="Puyehue - Paso Internacional Cardenal Samoré" class="shutterset_verwandte-bilder-von-entre-lagos-villarrica-melipeuco" ><img title="Puyehue - Paso Internacional Cardenal Samoré" alt="Puyehue - Paso Internacional Cardenal Samoré" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/thumbs/thumbs_dscn0567_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/DSCN0603.jpg" title="Sun protection - an every day job" class="shutterset_verwandte-bilder-von-entre-lagos-villarrica-melipeuco" ><img title="Sun protection - an every day job" alt="Sun protection - an every day job" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_DSCN0603.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/dscn0568_small.jpg" title="Paso Internacional Cardenal Samoré - Siete Lagos" class="shutterset_verwandte-bilder-von-entre-lagos-villarrica-melipeuco" ><img title="Paso Internacional Cardenal Samoré - Siete Lagos" alt="Paso Internacional Cardenal Samoré - Siete Lagos" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/thumbs/thumbs_dscn0568_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/dscn0573_small.jpg" title="Siete Lagos" class="shutterset_verwandte-bilder-von-entre-lagos-villarrica-melipeuco" ><img title="Siete Lagos" alt="Siete Lagos" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/thumbs/thumbs_dscn0573_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/DSCN0605.jpg" title="One of our great sandwiches" class="shutterset_verwandte-bilder-von-entre-lagos-villarrica-melipeuco" ><img title="One of our great sandwiches" alt="One of our great sandwiches" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_DSCN0605.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/DSCN0607.jpg" title="Vulcano alert in Melipeuco" class="shutterset_verwandte-bilder-von-entre-lagos-villarrica-melipeuco" ><img title="Vulcano alert in Melipeuco" alt="Vulcano alert in Melipeuco" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_DSCN0607.jpg" /></a>
</div>
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		<title>Expedicion Puyehue</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 20:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltreise mit Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Chile/Argentina 2012]]></category>
		<category><![CDATA[puyehue volcano]]></category>

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		<description><![CDATA[Michu und ich waren auf der Suche nach einer Unterkunft für die Nacht und hielten deshalb beim Camping Anticura im Parque Puyehue an. Gonzalo, einer der Angestellten dort, registrierte uns für den Camping und zeigte uns nebenbei noch Bilder von &#8230; <a href="http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/expedicion-puyehue/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michu und ich waren auf der Suche nach einer Unterkunft für die Nacht und hielten deshalb beim Camping Anticura im Parque Puyehue an. Gonzalo, einer der Angestellten dort, registrierte uns für den Camping und zeigte uns nebenbei noch Bilder von einer Tour kürzlich, die er mit seiner Organisation zum aktiven Vulkan Cordon Caulle Puyehue machte. Michu und ich (ja, beide!) waren natürlich sofort Feuer und Flamme und wollten ebenfalls eine solche Tour machen. Da der Preis für die ca. 2-tägige Tour lediglich etwa CHF 140.-/Person war, stellte sich nur noch die Frage, ob das Wetter mitmachen würde.</p>
<p><strong>Es geht los</strong><br />
In der Nacht auf den Montag und am Montag Morgen regnete es wieder mal so richtig und es sah nicht gut aus. Aber am Nachmittag wurde es trockener und dann ging es tatsächlich los. Zuerst mit einem Auto und dann zu Fuss. Mit dabei: Gonzalo der Guide und sein Hund Mara, Diego ein lokaler Angestellte, Michu und ich. Zu fünft kämpften wir uns den Berg hoch. Zuerst durch waldiges Gebiet, wobei die Bäume ziemlich stark unter dem Ausbruch des Vulkans bzw. der gigantischen Menge ausgeworfenem Materials gelitten hatten. Nach gut einem drittel der Strecke füllten wir die Wassersäcke, da es später kein Wasser haben sollte. Die Last am Rücken war nun definitiv an der Schmerzgrenze, wobei Michu noch mehr trug, da mein Rucksack zu klein war.</p>
<p>Am frühen Abend erreichten wir in dichtem Nebel das Refugio Puyehue. Überall hatte es feine Asche und die Umgebung um das Refugio war eingepudert. Nach einer stärkenden Portion Spaghetti hiess es Nachruhe. Morgen geht es weiter den Berg hinauf.</p>
<p><strong>Der Vulkan</strong><br />
<a class="shutterset_" title="Refugio Puyehue" href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0496_small.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0496_small.jpg" alt="Refugio Puyehue" /></a>Am Morgen wurde wir dann durch die Sonne geweckt. So sah die Landschaft schon viel einladender aus, auch wenn die ganze Umgebung der Hütte dick eingepudert war. Nach dem Frühstück (mit gekochten Eier!) ging es weiter, zuerst mal hoch Richtung Zentralkrater des Puyehue. Bald war des letzte Gras durch das Auswurfsmaterial zugedeckt und deshalb ging es weiter durch rutschiges Material, welches von tiefen Furchen (durch Wasser errodiert) durchzogen war. Dies erschwerte das Vorwärtskommen doch erheblich und man musste gut aufpassen, dass man sich nicht den Fuss oder andere Körperteile verdrehte&#8230;<br />
Am Nachmittag wurde der aktive Teil des Vulkans (Caulle) langsam sichtbar. Zuerst nur eine Rauchsäule und dann der Rest. Ich war beeindruckt, aber auch etwas enttäuscht, da der aktive Krater doch noch ziemlich weit weg war und wegen all den tiefen Furchen nur sehr schwer zu erreichen war. Dafür war unser &#8220;Campingplatz&#8221; umso besser: Wir hatten eine perfekte Sicht auf den Vulkan. Und nachdem wir die Flanke des Berges etwas eingeebnet hatten, stand auch das Zelt wie eine eins. Sofort machten Michu und ich uns ans Fotografieferen. Unser Guide Gonzalo bereite wiederum ein sehr gutes Nachtessen zu. Unglaublich, was der alles aus dem Rucksack zauberte!<br />
Nachdem Sonnenuntergang wurde auch etwas glühendes Material beim Vulkan sichtbar. Wobei es Langzeitaufnahmen brauchte um das auch sichtbar zu machen.</p>
<p><strong>Und wieder hinunter</strong><br />
<a class="shutterset_" title="Volcano Caulle" href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0532_small.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0532_small.jpg" alt="Volcano Caulle" /></a>Nach einer kurzen Nacht (ich machte noch Nachtaufnahmen für einen Zeitraffer), präsentierte sich uns ein wunderbarer Sonnenaufgang. Was will man mehr! Wir konnten uns kaum losreissen, aber wir mussten wieder zurück. Mit etwas leichteren Rucksäcken ging es wieder Richtung Refugio. Auch dieses Mal war der Weg nicht einfach und meine Füsse und Knie begannen zu schmerzen. Und ich merkte, dass ich langsam dehydrierte, da ich zuwenig getrunken hatte. Ich traute dem Wasser aus den Wassersäcken nicht. Ich war deshalb sehr froh, als wir das Refugio wieder erreichten. Denn hier gab es in einem Bach Wasser und ich wusste, dass ich dieses 24h vorher ertrug. Nach einer Stärkung ging es weiter hinunter. Nach einem Abstieg von fast 1&#8217;500 Metern erreichten wir schliesslich wieder unser Taxi. Ich war ziemlich erschöpft aber gleichzeitig begeistert von unserer Expedition. Danke, Gonzalo! Es war perfekt!</p>
<p>Bilder von dieser Tour findet Ihr unten. Die besten Bilder findet Ihr aber wie immer in der Gallerie! Ich habe da ein <a title="http://pictures.biketravel.net/index.php/Best-pictures/Coyhaique---Santiago-2012/Expedicion-Puyehue" href="http://pictures.biketravel.net/index.php/Best-pictures/Coyhaique---Santiago-2012/Expedicion-Puyehue" target="_blank">Zusatzalbum</a> erstellt <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>In der Zwischenzeit sind wir schon wieder weitergefahren und befinden uns nun in Argentinien in San Martin de los Andes. Morgen geht es aber schon wieder zurück nach Chile, sofern alles klappt. Michu und mir bleiben noch gut 12 Tage, bevor wir in Santiago sein &#8220;müssen&#8221;. Und hier gibt es noch soviel zu sehen! Deshalb mache ich mal Schluss hier. Danke für&#8217;s Lesen und bis bald!</p>
<p>Stefan</p>
<p>PS: Mehr zu lesen und sehen gibt es natürlich auch bei <a title="http://blog.travelpod.com/travel-blog-entries/michu_on_bici/1/1332013583/tpod.html" href="http://blog.travelpod.com/travel-blog-entries/michu_on_bici/1/1332013583/tpod.html" target="_blank">Michu</a>.</p>
<div class="ngg-related-gallery"><a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0518_small.jpg" title="Last break" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="Last break" alt="Last break" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0518_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0526_small.jpg" title="Michu and Mara" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="Michu and Mara" alt="Michu and Mara" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0526_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0511_small.jpg" title="Here it is :-)" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="Here it is :-)" alt="Here it is :-)" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0511_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0550_small.jpg" title="Difficult path" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="Difficult path" alt="Difficult path" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0550_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0492_small.jpg" title="Refugio Puyehue" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="Refugio Puyehue" alt="Refugio Puyehue" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0492_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0497_small.jpg" title="Towards Puyehue volcano" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="Towards Puyehue volcano" alt="Towards Puyehue volcano" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0497_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0502_small.jpg" title="View over Lago Puyehue" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="View over Lago Puyehue" alt="View over Lago Puyehue" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0502_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0496_small.jpg" title="Refugio Puyehue" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="Refugio Puyehue" alt="Refugio Puyehue" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0496_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0544_small.jpg" title="Volcano Osorno in the back" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="Volcano Osorno in the back" alt="Volcano Osorno in the back" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0544_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0508_small.jpg" title="Difficult path" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="Difficult path" alt="Difficult path" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0508_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0503_small.jpg" title="Difficult path" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="Difficult path" alt="Difficult path" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0503_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0520_small.jpg" title="Preparation for our tent" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="Preparation for our tent" alt="Preparation for our tent" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0520_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0491_small.jpg" title="Refugio Puyehue" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="Refugio Puyehue" alt="Refugio Puyehue" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0491_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0546_small.jpg" title="View back" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="View back" alt="View back" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0546_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0559_small.jpg" title="On the way down" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="On the way down" alt="On the way down" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0559_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0522_small.jpg" title="Great view" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="Great view" alt="Great view" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0522_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0541_small.jpg" title="Ready to go back" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="Ready to go back" alt="Ready to go back" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0541_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0530_small.jpg" title="Our guide Gonzalo is cooking in the storm" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="Our guide Gonzalo is cooking in the storm" alt="Our guide Gonzalo is cooking in the storm" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0530_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0523_small.jpg" title="Isn't it?" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="Isn't it?" alt="Isn't it?" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0523_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0532_small.jpg" title="Volcano Caulle" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="Volcano Caulle" alt="Volcano Caulle" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0532_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0554_small.jpg" title="Volcano Osorno" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="Volcano Osorno" alt="Volcano Osorno" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0554_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0517_small.jpg" title="Not that active anymore but still enough" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="Not that active anymore but still enough" alt="Not that active anymore but still enough" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0517_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0510_small.jpg" title="First impression of the volcano" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="First impression of the volcano" alt="First impression of the volcano" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0510_small.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0488_small.jpg" title="The start, got a taxi" class="shutterset_verwandte-bilder-von-expedicion-puyehue" ><img title="The start, got a taxi" alt="The start, got a taxi" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0488_small.jpg" /></a>
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		<title>Puyehue</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 00:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltreise mit Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Chile/Argentina 2012]]></category>
		<category><![CDATA[puyehue]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind gerade von unserem Trekking zum Puyehue Vulkan zurück gekommen. Nachfolgend ein paar Eindrücke. Mehr wenn wir wieder eine bessere Internet Verbindung haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind gerade von unserem Trekking zum Puyehue Vulkan zurück gekommen. Nachfolgend ein paar Eindrücke. Mehr wenn wir wieder eine bessere Internet Verbindung haben.</p>
<p><a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/uploads/2012/03/wpid-MG_19251.jpg"><img class="alignnone" title="_MG_1925.jpg" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/uploads/2012/03/wpid-MG_1925.jpg" alt="image" /></a></p>
<p><a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/uploads/2012/03/wpid-MG_19861.jpg"><img class="alignnone" title="_MG_1986.jpg" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/uploads/2012/03/wpid-MG_1986.jpg" alt="image" /></a></p>
<p><a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/uploads/2012/03/wpid-MG_19991.jpg"><img class="alignnone" title="_MG_1999.jpg" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/uploads/2012/03/wpid-MG_1999.jpg" alt="image" /></a></p>
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		<title>Kommt es anders als man denkt: Hornopirén-Entre Lagos</title>
		<link>http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/hornopiren-entre-lagos/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 19:40:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Chile/Argentina 2012]]></category>
		<category><![CDATA[cows]]></category>
		<category><![CDATA[ensenada]]></category>
		<category><![CDATA[entrelagos]]></category>
		<category><![CDATA[sinalco]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist die zweite Version des Artikels nach dem die erste Version auf meinem Smartphone im Datennirvana verschwunden ist. Ich hoffe, dass diese so gut wird, wie die erste war . Eigentlich hatten wir geplant nach dem Beenden der Carretera &#8230; <a href="http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/hornopiren-entre-lagos/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist die zweite Version des Artikels nach dem die erste Version auf meinem Smartphone im Datennirvana verschwunden ist. Ich hoffe, dass diese so gut wird, wie die erste war <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .<br />
Eigentlich hatten wir geplant nach dem Beenden der Carretera Austral via Petrohué mit dem Schiff nach Bariloche über zu setzen. Aber es kam anders&#8230;</p>
<p><strong>Hornopirén-Contao<br />
</strong>Nachdem es die ganze Nacht immer mal wieder geregnet hatte (z.T. Sinnflut artig), erbarmte sich Petrus der armen Velofahrern und schickte am Morgen die Sonne vorbei. Nachdem wir unsere Vorräte wieder mal etwas aufgestockt hatten, ging es erstmal etwas den Berg hoch. Nach gut 15km passierten wir die Termas de Pichicolo. Leider war es für ein warmes Bad aber noch etwas zu früh. Und so ging es weiter; immer mal wieder hinauf und hinunter. Am späteren Nachmittag erreichten wir schliesslich den Ort Contao und erklärten ihn zu unserem Tagesziel. Die Senora in unserem Hospedaje tischte gleich mal Brot und Butter auf; ein Geschenk sei dies, meinte sie. Wir griffen natürlich wie immer gerne zu <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong>Contao &#8211; Puelo<br />
</strong>Wiederum bei Sonnenschein ging es am nächsten Morgen weiter. Nach gut 10km passierten wir den Fähranleger in Caleta Puelche. Von dort fährt eine Fähre nach Caleta la Arena, von wo man weiter nach Puerto Montt fahren kann. Dorthin wollten wir aber nicht, weshalb unser Weg weiter dem Fjord entlang Richtung Norden führte. Auf Google Map schien dieses Stück extrem hügelig zu sein; so schlimm wurde es dann aber zum Glück nicht. Unterwegs öffnete sich uns immer wieder ein wunderbarer Blick über das Meer und die angrenzenden Berge und Vulkane. Unzählige Fotohalte wurden so nötig.</p>
<p>Kurz vor Puelo erschien dann auf einmal ein Bauer auf der Strasse, der daran war den angrenzenden Zaun zu flicken. Dies war an und für sich noch nichts spezielles. Er trug aber ein T-Shirt mit einem grossen Sinalco Logo auf dem Rücken. Und etwas viel schweizerischeres als dieses Getränk gibt es ja fast nicht. Er verschwand dann aber wieder so wie er erschiehn und wir werden deshalb nie erfahren, wie er zu diesem Shirt kam&#8230;</p>
<p><strong>Puelo &#8211; Cochamó<br />
</strong>Nachdem wir die letzten vier Apfel Empanadas unseres Hospedajes aufgekauft hatten, ging es wiederum bei Sonnenschein weiter. Heute lag eine recht kurze Etappe auf dem Programm. Dafür wollten wir noch im Valle Rio Cochamó etwas wandern gehen. Schliesslich sprach der Lonely Planet da vom Yosemite von Chile. Unsere Fahrt ins Tal hinein endete aber schon nach wenigen Kilometern vor einem grossen Schlammloch. Und da uns die Zeit fehlte noch mehrere Stunden wandern zu gehen, beliessen wir es bei einem Fussbad im Rio Cochamó bevor wir in den gleichnamigen Ort weiterfuhren. In der Unterkunft trafen wir dann drei Deutsche. Zwei davon (Mareike und Björn) sind auf einer Weltreise und waren zuvor schon mit dem Velo in Neuseeland. In Chile sind sie aber mit ÖV und PW unterwegs.</p>
<p><strong>Cochamó &#8211; Ensenada &#8211; Petrohué<br />
</strong>Die Sonne war auch heute unsere Begleiterin, was schon etwas ungewohnt war. Die ersten gut 15km ging es über Schotterpiste weiter dem Fjord entlang. Dann hatten wir überraschenderweise auf einmal Asphalt unter den Rädern. Wir erwarteten den eigentlich erst einige Kilometer weiter. Aber wir waren natürlich auch nicht böse darüber <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Schon bald zeigte sich der Vulkan Osorno das erste Mal am Horizont. Mit seiner fast perfekten Kegelform ist er wirklich schön zum Anschauen.</p>
<p>Wir fuhren dann weiter nach Ensenada um uns in einem Internetcafe über die Fahrt mit dem Schiff nach Bariloche zu erkunden. Was wir dann aber sahen verschlug uns fast die Sprache: Die <a title="http://www.crucedelagosandinos.com/" href="http://www.crucedelagosandinos.com/" target="_blank">Betreiberin</a> wollte dafür 280 USD bei einer Gepäcklimite von 30 kg. Wir hätten also für die Velos evtl. noch zusätzlich zahlen müssen. Dies war für uns inakzeptabel, entsprach der Preis doch etwa 14 Übernachtungen in einem Hospedaje. Dies für ein paar wenige Stunden Schiff- und Bus fahren. So entschlossen wir uns auf die Überfahrt zu verzichten und halt weiter auf der Chilenischen Seite der Anden Richtung Norden zu fahren. Wir besuchten aber trotzdem die Wasserfälle von Petrohué und campierten am Lago Todos Los Santos.</p>
<p><strong>Petrohué &#8211; Ensenada<br />
</strong>Eigentlich wollten wir am Morgen noch die Rundfahrt auf dem See machen. Die Schiffe waren aber so voll, dass wir schlussendlich nicht mal mehr fragten, ob es noch Platz hätte und fuhren statt dessen gleich nach Ensenada.</p>
<p><strong>Ensenada &#8211; Entre Lagos<br />
</strong>Die ersten 40km führten uns über Asphalt am Fuss des Osorno entlang. Danach wechselten wir auf eine sehr staubige und holprige Schotterpiste, welche uns an den Lago Rupanco führte. Danach ging es überraschenderweise auf Asphalt weiter bis zum Ort Entre Lagos. Keine Schönheit von einem Ort, dafür gab es dort einen neuen Ersatzschlauch für mein Velo <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Unterwegs sah man immer mal wieder die Eruptionswolke des Vulkans Puyehue Cordon Caulle. Wir wussten, dass dieser aktiv ist, aber wir wussten nicht, welchen Effekt er auf die Strassenverbindungen hat. Dies scheint aber kein grosses Problem zu sein und wir entschieden uns deshalb wieder Richtung Argentinien zu fahren. Zweiter Versuch. Dieses Male aber ohne Schiff.</p>
<p>Im Moment sind wir im Parque Nacional Puyehue auf dem Camping und wenn alles klappt, werden wir in den nächsten Tagen ein Trekking zum aktiven Vulkan machen. Mehr gibt es danach <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Viele Grüsse,</p>
<p>Stefan</p>
<p>Die besten Bilder sind wiederum in der <a title="http://pictures.biketravel.net/index.php/Best-pictures/Coyhaique---Santiago-2012?page=5" href="http://pictures.biketravel.net/index.php/Best-pictures/Coyhaique---Santiago-2012?page=5" target="_blank">Gallerie</a> zu finden <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<div class="ngg-related-gallery"><a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/dscn0463.jpg" title="Cochamo - Ensenada" class="shutterset_verwandte-bilder-von-kommt-es-anders-als-man-denkt-hornopiren-entre-lagos" ><img title="Cochamo - Ensenada" alt="Cochamo - Ensenada" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/thumbs/thumbs_dscn0463.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0479.jpg" title="Have a break" class="shutterset_verwandte-bilder-von-kommt-es-anders-als-man-denkt-hornopiren-entre-lagos" ><img title="Have a break" alt="Have a break" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0479.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/dscn0481.jpg" title="Ensenada - Entre Lagos" class="shutterset_verwandte-bilder-von-kommt-es-anders-als-man-denkt-hornopiren-entre-lagos" ><img title="Ensenada - Entre Lagos" alt="Ensenada - Entre Lagos" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/thumbs/thumbs_dscn0481.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/dscn0478.jpg" title="Ensenada - Entre Lagos" class="shutterset_verwandte-bilder-von-kommt-es-anders-als-man-denkt-hornopiren-entre-lagos" ><img title="Ensenada - Entre Lagos" alt="Ensenada - Entre Lagos" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/thumbs/thumbs_dscn0478.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/dscn0482.jpg" title="Get some shadow..." class="shutterset_verwandte-bilder-von-kommt-es-anders-als-man-denkt-hornopiren-entre-lagos" ><img title="Get some shadow..." alt="Get some shadow..." src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_dscn0482.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/dscn0451.jpg" title="Contao - Puelo / Sinalco Men" class="shutterset_verwandte-bilder-von-kommt-es-anders-als-man-denkt-hornopiren-entre-lagos" ><img title="Contao - Puelo / Sinalco Men" alt="Contao - Puelo / Sinalco Men" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/thumbs/thumbs_dscn0451.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/dscn0455.jpg" title="Puelo - Cochamo" class="shutterset_verwandte-bilder-von-kommt-es-anders-als-man-denkt-hornopiren-entre-lagos" ><img title="Puelo - Cochamo" alt="Puelo - Cochamo" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/thumbs/thumbs_dscn0455.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/dscn0480.jpg" title="Ensenada - Entre Lagos" class="shutterset_verwandte-bilder-von-kommt-es-anders-als-man-denkt-hornopiren-entre-lagos" ><img title="Ensenada - Entre Lagos" alt="Ensenada - Entre Lagos" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/thumbs/thumbs_dscn0480.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/dscn0473.jpg" title="Ensenada - Entre Lagos" class="shutterset_verwandte-bilder-von-kommt-es-anders-als-man-denkt-hornopiren-entre-lagos" ><img title="Ensenada - Entre Lagos" alt="Ensenada - Entre Lagos" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/50km_southamerica_2011_2012/thumbs/thumbs_dscn0473.jpg" /></a>
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		<title>Chaiten und Parque Pumalin</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 01:44:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltreise mit Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Chile/Argentina 2012]]></category>
		<category><![CDATA[chaiten]]></category>
		<category><![CDATA[chaiten volcano]]></category>
		<category><![CDATA[pumalin]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem letzten Eintrag haben wir schon wieder einiges erlebt und sind weiter unterwegs Richtung Norden. Im Moment habe ich nur Internetzugang via meinem Smartphone. Deshalb ist der Artikel nur wenig formatiert und auch die Bilder fehlen noch. Kommt alles &#8230; <a href="http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/chaiten-and-parque-pumalin/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem letzten Eintrag haben wir schon wieder einiges erlebt und sind weiter unterwegs Richtung Norden. Im Moment habe ich nur Internetzugang via meinem Smartphone. Deshalb ist der Artikel nur wenig formatiert und auch die Bilder fehlen noch. Kommt alles noch aber es braucht noch etwas Zeit.</p>
<p><strong>Villa Santa Lucia &#8211; Puerto Cardenas<br />
</strong>Wir konnten uns fast nicht von unserem Cabana trennen, speziell nicht, da es draussen regnete und stürmte. Trotzdem machten wir uns auf den Weg den kleinen Pass hinauf. Der Wind liess nach, dafür regnete umso stärker auf der ganzen Strecke und das Wasser sammelte sich in den Schuhen. Auf der Abfahrt vom Pass hinunter im Regen frohr ich wie bis jetzt nie auf dieser Reise. Deshalb überlegten wir uns in einer Lodge am Lago Yelcho zu übernachten. Dass die Zimerpreise ausserhalb unseres Budgets sein würden. Dass aber auch der Camping mit 60 US$ etwa das 6-fache der teureren Campins hier kosten würde, überraschte uns doch. Und dies ohne Frühstück oder andere Spezialleistungen. So genossen wir halt nur den Tischtennisraum zum Kleider wechseln und etwas essen und fuhren dann weiter bis ans Ende des Sees. Dort übernachten wir in einem Hospedaje (einfaches Hotel) und zahlten dafür inkl. Nachtessen und Frühstück knappe 50 US$. Für zwei Personen zusammen, wohlgemerkt.</p>
<p><strong>Puerto Cardenas &#8211; Chaiten<br />
</strong>Nachdem es den ganzen restlichen Tag und auch die Nacht weiter geregnet hatte, liess er zum Glück am Morgen etwas nach. Unsere Kleider und Schuhe waren aber von gestern noch immer nass. Trotzdem fuhren wir weiter Richtung Chaiten. Wobei wir noch einen Abstecher in die Termas El Amarillo machten und uns im 41°C heissen Wasser so richtig durchkochen liessen. Und wir trafen dort auch Nicolas von Chaitur.com, welcher ich bei meinem letzten Besuch in Chaiten vor gut zwei Jahren kennenlernte. Er brachte eine Gruppe Touristen zu den Termen. Ich freute mich sehr ihn wieder zu treffen und er gab uns viele nützliche Tips für die nächsten Tage. Vielen Dank, Nicolas!</p>
<p>Mit schweren Beinen machten wir uns wieder auf den Weg nach Chaiten. Da wir in der Zwischenzeit wieder Asphalt unter den Rädern hatten, trafen wir schon bald in der vom Ausbruch des gleichnamigen Vulkans schwer beschädigten Ortschaft ein. Die Schäden waren immer noch immens aber im Unterschied zu 2009 wird der Ort nun auch offiziell wieder aufgebaut und die Strom- und Wasserversorgung funktionieren wieder. Ich werde voraussichtlich später noch einen separaten Artikel über Chaiten schreiben.</p>
<p><strong>Chaiten &#8211; Caleta Gonzalo<br />
</strong>Nach ein paar Tagen in Chaiten (wir warteten auf gutes Wetter&#8230;) fuhren wir weiter Richtung Norden um den fantastischen Parque Pumalin (bzw. einen Teil davon) zu durchqueren. Unserer Weg führte uns auch am Vulkan Chaiten vorbei. Wir (bzw. besonders ich) konnten natürlich nicht einfach nur daran vorbei fahren. Speziell da es 2009 für eine Besteigung des Vulkans nicht reichte. Dies holten wir dieses Male nach. Zu Fuss ging es in gut 90 Minuten durch den vom Ausbruch zerstörten Wald hinauf auf den Caldera Rand, wo sich uns ein eindrücklicher Blick auf den gewaltigen Dom des Vulkans bot. Dieser bildete sich im Krater des Vulkans, welcher einen Durchmesser von mehreren Kilometern hat. Aktive Fumarolen bilden eine Dampffahne, die auch gut von Chaiten aus sichtbar ist. Michu erstellte einen Zeitrafferaufnahme und ich ein Panorama des Doms und seiner Umgebung. Nach längerem Aufenthalt in dieser eindrücklichen Umgebung ging es wieder hinunter zu den Velos. Schon fast in der Dunkelheit erreichten wir schlussendlich den Camping El Vulcan. Die Zeit reichte aber um unterwegs noch ein paar Bilder des Sonnenunterganges zu machen. Es ist einfach eine Frage der Prioritäten <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>In der Nacht öffnete Petrus wieder mal die Schleusen und wir mussten am Morgen erstmal die Zelte etwas abtropfen lassen. Danach ging es weiter Richtung Norden, begleitet von kürzeren Regenschauern. Beim Camping Los Cascadas hielten wir unsere Mittagspause ab und machten eine Fotosafarie zu den Wasserfällen. Das Ergebnis davon findet sich in der Gallerie <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Nach einem kürzeren Halt bei den grossen Alerce Bäumen ging es bei Regen weiter Richtung Caleta Gonzalos. Petrus hatte kein Erbarmen mit uns und öffnete erneut die Schleusen. Als wir triefend nass in Caleta Gonzalos ankamen, erkundeten wir uns deshalb nach einer trockenen Unterkunft. Die Cabanas waren aber ausserhalb unseres Budgets (ca. 130 US$) und so blieb uns nur der Camping.</p>
<p><strong>Caleta Gonzalos &#8211; Hornopiren<br />
</strong>Zu den offenen Schleusen kam in der Nacht noch ein veritabler Sturm, welcher uns nur schlecht schlafen lies. Etwas übernächtigt packten wir am Morgen unser Zeugs zusammen und waren froh um den grossen gedeckten Bereich gleich neben unseren Zelten, so konnten wir unsere sieben Sachen wenigstens etwas trocknen lassen und geordnet einpacken. Am Abend vorher musste ich leider auch feststellen, dass eine der kleinen zusätzlichen Ortlieb-Aussentaschen auf der Strecke verloren hatte. Zum Glück war da nichts wichtiges drin ausser das Olivenöl. Da werde ich wohl bei Veloplus noch eine Ersatztasche bestellen müssen&#8230;</p>
<p>Über eine Hängebrücke machten wir uns auf den Weg zurück auf die Strasse. Wir waren gerade daran unsere Velos wieder zu beladen, als ein Pickup neben uns hielt. Cesar, ein junger Chilene, fragte uns, ob wir auf die Fähre wollten. Das war unser Ziel, aber dafür mussten wir noch einen freundlichen Autofahrer finden, der unsere Velos mitnehmen würde. Velos waren anscheinend auf der Fähre selbst nicht erlaubt oder man musste dafür zusätzlich zahlen. Cesar erwies sich als dieser gesuchte Autofahrer. Innert kürze waren unsere Räder verstaut und nach einem kurzen Imbiss im Restaurant ging es schon los aufs Meer hinaus. Zuerst für gut 20 Minuten mit der ersten Fähre, gefolgt von einer 10km Autofahrt, bevor es mit einer weiteren Fähre weiter ging. Am früheren Abend erreichten wir schlussendlich unser Zielort Hornopiren. Und wir hatten Glück und rutschten durch die Maschen, sprich mussten nichts für die Fähre zahlen <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>In den nächsten Tagen geht es nun weiter Richtung Norden. Dies via Puelo (wo wir beim Schreiben dieses Artikels gerade sind), Cochamo und Ensenada. Danach zieht es uns ziemlich sicher Richtung Osten über die Anden nach Bariloche. Aktuelles erfährt Ihr wie immer in der rechten Spalte unter Twitter.</p>
<p>Bild folgen in den nächsten Tagen. Die besten Bilder findet Ihr wie immer in der Gallerie unter <a title="http://pictures.biketravel.net" href="http://pictures.biketravel.net" target="_blank">http://pictures.biketravel.net</a> . Diese Bilder werden jeweils nicht unter dem Artikel angezeigt. In der Gallerie findet Ihr unter anderem auch eine Aufnahme des Sternenhimmels in Patagonien und viele weitere schöne Bilder <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Oder natürlich bei Michu, mit dem ich immer noch (und hoffentlich noch lange) unterwegs bin.</p>
<p>Viele Grüsse aus Puelo,</p>
<p>Stefan</p>
<p>PS: Die Bilder vom Vulkan Chaiten und der Strasse durch den Pumalin Park sind von 2010. In der Zwischenzeit ist die Strasse wieder gut befahrbar.</p>
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<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/the-best/imagen-024.jpg" title="Chaiten" class="shutterset_verwandte-bilder-von-chaiten-und-parque-pumalin" ><img title="Chaiten" alt="Chaiten" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/the-best/thumbs/thumbs_imagen-024.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/the-best/imagen-004_0.jpg" title="Chaiten" class="shutterset_verwandte-bilder-von-chaiten-und-parque-pumalin" ><img title="Chaiten" alt="Chaiten" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/the-best/thumbs/thumbs_imagen-004_0.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/DSCN0399.jpg" title="Chaiten volcano" class="shutterset_verwandte-bilder-von-chaiten-und-parque-pumalin" ><img title="Chaiten volcano" alt="Chaiten volcano" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_DSCN0399.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/the-best/imagen-011_0.jpg" title="Chaiten" class="shutterset_verwandte-bilder-von-chaiten-und-parque-pumalin" ><img title="Chaiten" alt="Chaiten" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/the-best/thumbs/thumbs_imagen-011_0.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/DSCN0404.jpg" title="Chaiten volcano" class="shutterset_verwandte-bilder-von-chaiten-und-parque-pumalin" ><img title="Chaiten volcano" alt="Chaiten volcano" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_DSCN0404.jpg" /></a>
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<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/the-best/imagen-013_1.jpg" title="Chaiten" class="shutterset_verwandte-bilder-von-chaiten-und-parque-pumalin" ><img title="Chaiten" alt="Chaiten" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/the-best/thumbs/thumbs_imagen-013_1.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/DSCN0425.jpg" title="Los Cascadas in Parque Pumalin" class="shutterset_verwandte-bilder-von-chaiten-und-parque-pumalin" ><img title="Los Cascadas in Parque Pumalin" alt="Los Cascadas in Parque Pumalin" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_DSCN0425.jpg" /></a>
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<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/the-best/imagen-001_0.jpg" title="Chaiten" class="shutterset_verwandte-bilder-von-chaiten-und-parque-pumalin" ><img title="Chaiten" alt="Chaiten" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/the-best/thumbs/thumbs_imagen-001_0.jpg" /></a>
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		<title>Diverse Strassensperren und ein Loch später</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 02:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltreise mit Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Chile/Argentina 2012]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach einigen zum Teil etwas turbulenten Tagen sind wir in der Zwischenzeit in Villa Santa Lucia eingetroffen. Aber alles der Reihe nach. Coyhaique &#8211; Villa Maniuales Wie schon geschrieben, wird in der Region Aysen in der wir uns befinden, zurzeit &#8230; <a href="http://blog.biketravel.net/de/bike-around-the-world/several-blockages-and-a-puncture-later/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einigen zum Teil etwas turbulenten Tagen sind wir in der Zwischenzeit in Villa Santa Lucia eingetroffen. Aber alles der Reihe nach.</p>
<p><strong>Coyhaique &#8211; Villa Maniuales</strong><br />
Wie schon geschrieben, wird in der Region Aysen in der wir uns befinden, zurzeit ziemlich heftig protestiert und Teil der Proteste sind auch Blockaden der Verkehrswege. Eine Folge davon konnten wir am Abend vor unserer Abfahrt in Coyhaique hautnah erleben, als wir in einem lokalen Restaurant assen: Totaler Stromausfall. Zum Glück erst als unser Essen schon gekocht war. So kamen wir in den Genuss von einem Nachtessen bei Kerzenlicht <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Der Strom kam erst in der Nacht wieder zurück&#8230;<br />
Am nächsten Tag ging es mit dem Velo weiter. Zuerst über einen Pass kurz nach Coyhaique, den ich nun ebenfalls schon zum Dritten Mal befuhr. Danach ging es bei bedecktem Himmel weiter das Tal hinunter und dann das nächste Tal wieder hoch. Unterwegs trafen wir unzählige Veloreisende. Soviele habe ich 2009/2010 wohl auf meiner ganzen Reise zusammen angetroffen! Kurz vor Maniuales passierten wir dann die erste Blockade, die aber nicht mehr aktiv betrieben wurde. Wegen den verschiedenen Blockaden zwischen Puerto Aysen und weiteren Orten auf unserer Strecke waren aber extrem wenige Autos unterwegs, welches das Fahren für uns natürlich um einiges angenehmer machte. In Maniuales selbst übernachtetem wir im Casa de Ciclistas vom Chilenen Jorge. Dieser stellt Veloreisenden kostenlos ein Nachtlager mit Dusche zur Verfügung. Danke nochmals, Jorge! Mit uns waren in dieser Nacht weitere 9 Velofahrer in dieser Unterkunft&#8230;</p>
<p><strong>Maniuales &#8211; Nähe Piedra del Gato</strong><br />
Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Norden. Zuerst passierten wir problemos (da Velofahrer) die Blockade nördlich von Maniuales. Danach ging es bei wunderbaren Wetter weiter Richtung Norden. Unterwegs vernahmen wir von anderen Velofahrern, dass es kurz vor Villa Amengual wiederum eine Blockade habe, und dass dort auch Velofahrer nur alle zwei Stunden passieren könnten. Nach einer längeren Mittags- und Fotopause erreichten wir diese Sperre pünktlich. Genauso pünktlich wurde diese Sperre dann auch geöffnet und wir konnten passieren. Wir kauften im Ort Verpflegung ein und fuhren dann über einen kleinen Pass ins Nachbartal des Rio Cisnes hinunter. Bei meiner letzten Durchfahrt 2010 war dieser Strassenabschnitt noch eine Schotterpiste. In der Zwischenzeit wurde auch hier asphaltiert. Im Tal selbst suchten wir nach einer Unterkunft und wurden bei einem Förster fündig auf dessen Land wir gegen Bezahlung die Zelte aufstellen konnten. Am Abend hatten wir das Vergnügen in seiner Hütte bei Kerzenlicht dem knisternden Radiosender aus Coyhaique zu lauschen. Dies sind die ganz speziellen Momente auf einer solchen Reise <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . In der Nacht machte ich dann die ersten Nachtaufnahmen der Sterne und Milchstrasse (Bilder folgen bald).</p>
<p><strong>Piedra del Gato &#8211; Puyuhuapi</strong><br />
Nachdem wir unsere Zelte dank der Sonne einigermassen trocken gebracht hatten, ging es bei schönem Wetter weiter. An der Abzweigung zum Passo Quelat war dann fertig mit Asphalt. Über eine Naturstrase, die z.T. gerade erneuert wurde was uns zum Schieben zwang, ging es die steile Strasse hoch Richtung Passhöher. Schlussendlich war der Pass aber einiges weniger schlimm als ich ihn vom letzten Jahr in Erinnerung hatte. Rassant ging es auf der anderen Seite wieder hinunter. Unterwegs traffen wir wiederum unzählige Veloreisende. Darunter ein Schwesternpaar aus Deutschland und eine Gruppe Chilenen, die gerade am Velo reparieren waren. Die Chilenen meinten dann auch, dass der Camping mit Gletscher Colgante sehr wahrscheinlich wegen den Protesten geschlossen sei. Leider hatten sie Recht und so mussten wir zu unserem Ärger bis Puyuhuapi weiterfahren. Wenigstens bei schönstem Sonnenschein. Nachdem wir noch eine letzte Blockade vor dem Ort erfolgreich passierten, übernachtetem wir im sehr schönen Casa Ludwig, welches von der Tochter einer der Deutschen Gründer der Siedlung betrieben wird.<br />
Da der Wetterbericht für die nächsten Tage nicht wirklich gut war, entschieden wir uns noch einen Tag länger in Puyuhuapi zu bleiben. Und damit wir nicht völlig einrosteten, fuhren wir mit einem Kajak etwas in der Buch des Ortes herum. War ganz gut mal was mit den Armen zu machen und nicht nur mit den Beinen.</p>
<p><strong>Puyuhuapi &#8211; Villa Vanguardia</strong><br />
Die Proteste gingen auch heute weiter. Ein Haupziel der Leute scheint zu sein, dass der Präsident und die Minister zu ihnen kommen und mit ihnen über die Probleme sprechen, anstatt irgendwelche Stellvertreter zu senden und weiterhin alles in Santiago zu entscheiden. Sie sehen die Blockaden als einzigen Weg dies zu erreichen und mit ihren Problemen auch in die Chilenischen Massenmedien zu kommen. Diese berichten bis jetzt aber leider meist nur von den Ausschreitungen und dies auch sehr kurz. Andere Themen bekommen massiv mehr Sendezeit&#8230;<br />
Für uns hatten die Blockaden weiterhin den Vorteil, dass nur sehr wenige Autos unterwegs waren. So fuhren wir bei April mässigen Wetter bis nach Junta. Dort deckten wir uns mit Empenadas und Brot ein um noch ein paar Kilometer weiter zu fahren. Aus diesen paar Kilometer wurden schliesslich 40, da wir keine Unterkunft oder Camping fanden. Wir hatten zudem die Hoffnung, dass dies in Villa Vanguardia besser sei, wo wir kurz vor Nachteinbruch eintrafen. Leider war aber auch hier alles besetzt, wobei besetzt hier wohl eher hiess, dass die Besitzerin des Hospedajes/Camping keine Lust hatte. Immerhin hätten wir unser Zelt auf einem freien Feld aufstellen dürfen. Wir beschlossen dann aber unsere Schlafsäcke in einem noch nicht fertigen Cabana hinzulegen. Diesmal aber ohne zu fragen&#8230;</p>
<p><strong>Villa Vanguardia &#8211; Villa Santag Lucia</strong><br />
Am Morgen verliessen wir Villa Vanguardia wieder. Nach wenigen Kilometer erblickten wir ein Schild welches Kaffee und Brot versprach. Und da konnten wir natürlich nicht wiederstehen. Dies wäre definitiv ein besserer Ort für die Übernachtung gewesen, aber davon wussten wir nichts. Nach einem längeren Halt ging es weiter. Wir wurden immer mal wieder durch Regen begleitet und kamen deshalb auch nicht sehr schnell voran. Ich war gerade etwas in Gedanken versunken, als es plötzlich hinter mir heftig knallte. Ein Blick zurück zeigte den Grund: Ich hatte eine Platten. Es es war keiner der kleinen Sorte. Sowohl der Schlauch als auch der Pneu war zerfetzt und auch in der Schotterpiste hatte es einen kleinen Krater, was die Wucht der &#8220;Explosion&#8221; zeigte. Was genau der Grund dafür war, weiss ich nicht. Am Ehesten Ermüdung, da ich den Pneu und den Schlauch von meinem alten Tourenvelo übernommen habe (da er so lange hielt&#8230;). Das Reparieren war dann ein mittleres Abenteuer im Regen. Da der Ersatzpneu kleiner schien als der bestehende, entschied ich zuerst einen anderen Ersatzschlauch zu nehmen. Dieser hatte aber ein anderes Ventil. Zudem erwies sich das Ventil nach Einbau des Rades als defekt. So ging es zurück auf Startplatz eins und ich nahm den vermeintlich zu kleinen Schlauch. Damit klappte es dann (jedenfalls bis jetzt). Die ganze Aktion dauerte mehr als eine Stunde aber Michu half mir Geduldig dabei&#8230;<br />
Eigentlich wollten wir weiter als nur bis Villa Santa Lucia. In der Zwischenzeit war es aber zu spät dafür. So entschieden wir uns hier zu übernachten. Nur war die Suche nach einer Unterkunft wiedererum sehr schwierig da die erste Unterkunft &#8220;besetzt&#8221; und bei der zweiten Unterkunft niemand da war. So entschieden wir uns schlussendlich ein Cabana zu nehmen. Dieses Male aber ein richtiges mit Fenster, Kochstelle, Dusche, Bett und sogar einem Fernseher mit zwei Kanälen <img src='http://blog.biketravel.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Und zu meinem Erstaunen scheint es hier sogar Mobilfunkabdeckung zu geben, was das veröffentlichen dieses Berichtes ermöglichen sollte.</p>
<p>Am Montag geht es hoffentlich weiter Richtung Chaiten, wo wir voraussichtlich am Dienstag oder Mittwoch eintreffen werden. Bis dahin wird uns wohl weiterhin der Regen begleiten&#8230; Bis dann!</p>
<p>PS: In der Zwischenzeit sind auch die Bilder online. Die besten Bilder sind wiederum in <a title="http://pictures.biketravel.net/index.php/Best-pictures/Coyhaique---Santiago-2012" href="http://pictures.biketravel.net/index.php/Best-pictures/Coyhaique---Santiago-2012" target="_blank">der Gallerie</a> zu finden.</p>
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<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/test/26122009720.jpg" title="km 600 - Villa Vanguardia" class="shutterset_verwandte-bilder-von-diverse-strassensperren-und-ein-loch-spater" ><img title="km 600 - Villa Vanguardia" alt="km 600 - Villa Vanguardia" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/test/thumbs/thumbs_26122009720.jpg" /></a>
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<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/the-best/imagen-023_0.jpg" title="Villa Amengual: They have a direct connection to God ;-)" class="shutterset_verwandte-bilder-von-diverse-strassensperren-und-ein-loch-spater" ><img title="Villa Amengual: They have a direct connection to God ;-)" alt="Villa Amengual: They have a direct connection to God ;-)" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/the-best/thumbs/thumbs_imagen-023_0.jpg" /></a>
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<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/the-best/imagen-021_0.jpg" title="Near Villa Amengual" class="shutterset_verwandte-bilder-von-diverse-strassensperren-und-ein-loch-spater" ><img title="Near Villa Amengual" alt="Near Villa Amengual" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/the-best/thumbs/thumbs_imagen-021_0.jpg" /></a>
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<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/IMG_1086.jpg" title="Old blockage near Villa Maniuales" class="shutterset_verwandte-bilder-von-diverse-strassensperren-und-ein-loch-spater" ><img title="Old blockage near Villa Maniuales" alt="Old blockage near Villa Maniuales" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_IMG_1086.jpg" /></a>
<a href="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/img_1091.jpg" title="Near Villa Maniuales" class="shutterset_verwandte-bilder-von-diverse-strassensperren-und-ein-loch-spater" ><img title="Near Villa Maniuales" alt="Near Villa Maniuales" src="http://blog.biketravel.net/wp-content/gallery/south-america-2012/thumbs/thumbs_img_1091.jpg" /></a>
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