{"id":1671,"date":"2012-10-11T09:09:39","date_gmt":"2012-10-11T08:09:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.biketravel.net\/?p=1671"},"modified":"2025-02-01T23:12:11","modified_gmt":"2025-02-01T22:12:11","slug":"kamikochi-kyoto-hiroshima","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.biketravel.net\/de\/bike-around-the-world\/kamikochi-kyoto-hiroshima\/","title":{"rendered":"Kamikochi, Kyoto, Hiroshima"},"content":{"rendered":"<p>In der Zwischenzeit bin ich schon fast mit der F\u00e4hre von Osaka unterwegs nach Kyushu. Aber vorher war ja eigentlich die Idee durch die Japanischen Alpen nach Kyoto zu fahren. Das klappte leider nicht ganz so wie gedacht.<\/p>\n<p><strong>Matsumoto &#8211; Kamikochi &#8211; Matsumoto<\/strong><br \/>\nWie im letzten Blog Eintrag geschrieben, hatte ich von anderen geh\u00f6rt, dass der Tunnel nach Kamikochi ziemlich m\u00fchsam sei. Ich war deshalb gespannt, was mich da erwarten w\u00fcrde. Zuerst ging es von Matsumoto aus etwas durch die Ebene und dieser Teil war abgesehen von vielen Rotlichtern einfach. Dann ging es das Tal hinauf und die Tunnels begannen. Und diese waren recht m\u00fchsam da schlecht bel\u00fcftet und viele Lastwagen und Busse unterwegs waren. Meine Lunge f\u00fcllte sich mit Russ und ich f\u00fchlte das auch ohne Asthma&#8230; Nach l\u00e4ngerem erreichte ich schliesslich die Abzweigung nach Kamikochi und damit auch den ber\u00fcchtigten Tunnel. Durch diesen d\u00fcrfen nur Busse, Taxis, PWs mit Bewilligung und eben auch Fahrr\u00e4der fahren. Nachdem die anderen Tunnels schon ziemlich unangenehm waren, fragte ich mich etwas, wie die noch zu toppen seien. Und zwar durch die Steigung von 11+% und dies durchgehend auf der ganzen Strecke von mehr als einem Kilometer. Aber davon liess ich mich nicht mehr abschrecken und los ging es. Es war wirklich sehr steil und auch anstrengend. Aber der Verkehr war doch erheblich weniger als in den Tunnels vorher. Ich machte einige kurze Pausen um etwas Luft zu holen, erreichte aber nach gut 20 Minuten das andere Ende. Dieser Tunnel war aus meiner Sicht nicht allzu schlimm. Jedenfalls fand ich diejenigen auf der Zufahrt hierhin unangenehmer&#8230; Nach dem Tunnel ging es noch etwas weiter hoch und nach ein paar Kilometern erreichte ich schliesslich den gesch\u00e4ftigen Busbahnhof im Tal.<\/p>\n<p>Vor der Fahrt durch den Tunnel steckte mir einer der W\u00e4chter einen Zettel zu, auf dem eingetragen war, bis wohin ich mit dem Velo fahren d\u00fcrfe. Und dies war eben nur bis zum Busbahnhof. Der naheste Camping im Tal lag aber doch noch ein St\u00fcck weiter hinten und ich hatte keine Lust all mein Gep\u00e4ck dorthin zu tragen. So stieg ich vom Rad und begann es in Richtung Zeltplatz zu schieben. Ich war gespannt, wie weit ich komme, bis mich jemand stoppen w\u00fcrde. Vorerst ging es gut. Ich wurde zwar etwas komisch angeschaut (wieso auch immer genau) aber man liess mich passieren. Kurz vor Erreichen des Zeltplatzes stellte sich mir aber ein Mann in den Weg, redete auf mich ein und zeigte mit einer Geste, dass man hier mit dem Velo nicht durch d\u00fcrfe. Ich versuchte ihm zu erkl\u00e4ren, dass ich nur bis zum Campingplatz m\u00fcsse und verwendete daf\u00fcr sogar eines der wenigen Japanischen W\u00f6rter, die ich mir merken konnte: tento f\u00fcr Zelt. War ja auch fast Englisch. Aber Englisch verstand der gute Mann leider nicht und ich musste deshalb mit ihm zur\u00fcck zum Busbahnhof. Dort holte er dann jemanden, der etwas Englisch konnte. Die junge Dame erkl\u00e4rte mir, dass ich hier nicht Velo fahren d\u00fcrfe. Ich erkl\u00e4rte ihr dann, dass ich nur zum Camping wolle und nicht all mein Gep\u00e4ck dorthin tragen k\u00f6nne. Nach l\u00e4ngerem willigte sie ein aber meinte, dass ich das Fahrrad stossen m\u00fcsse, was ich ja bereits vorhin tat. Und so probierte ich es halt nochmals. Auch dieses Mal wurde ich komisch angeschaut, aber niemand stoppte mich. So erreichte ich schliesslich den Zeltplatz, stellte mein Zelt auf, kochte etwas zu Essen und ging schlafen. Schliesslich war es um 18h schon wieder komplett dunkel.<\/p>\n<p>Eigentlich w\u00e4re das Tal super sch\u00f6n um einige Wanderungen zu machen. Ich wollte aber m\u00f6glichst bald in Kyoto sein, da ich dort abgemacht hatte. Und so verliess ich das Tal wieder, nachdem mein Zelt einigermassen trocken war. Dieses Mal brauchte ich f\u00fcr den Tunnel nur zwei bis drei Minuten&#8230; Nachher ging es wieder den Berg hinauf bis zum Portal des Abo Tunnels. Eigentlich hatte ich vor durch den Tunnel zu fahren und nicht \u00fcber den Pass. Am Tunnelportal hatte es aber ein Autoschild, wie man es an den Schnellstrassen findet. Dies bedeutet normalerweise, dass Fahrr\u00e4der hier nicht durch d\u00fcrfen. Aber ein eigentliches Veloverbotsschild hatte es nicht. Erstaunlicherweise hatte ich Mobilempfang hier und schaute deshalb im Internet nach. Und dort fand ich doch einige die schrieben, dass man mit dem Velo nicht durch den Tunnel d\u00fcrfe. Und so ging es halt Richtung Pass.<\/p>\n<p>Ich hatte bereit etwa 10 der gut 16 Haarnadelkurven hinter mir, als ein entgegenkommendes Auto anhielt und die Fahrerin meinte, dass der Abo Pass ab heute geschlossen sei; auch f\u00fcr Velofahrer. Ich wollte dies aber nicht wahrhaben und fuhr weiter. Einige Haarnadelkurven sp\u00e4ter stand ich aber tats\u00e4chlich an einer Absperrung. Es war nicht nur ein einfaches Schild sondern die Strasse war regelrecht verbarrikadiert. Nun hatte ich ein ernsthaftes Problem: Der Pass war gesperrt und durch den Tunnel durfte ich nicht. In S\u00fcdamerika w\u00e4re ich trotzdem \u00fcber den Pass gefahren oder vielleicht auch durch den Tunnel. Aber hier wollte ich es nicht riskieren. Ich hatte keine Lust von der Japanischen Polizei aus dem mehr als 5km langen Tunnel geholt zu werden. Deshalb entschied ich mich nach L\u00e4ngerem wieder nach Matsumoto zu fahren. Entt\u00e4uscht und auch frustriert machte ich mich auf den Weg. Ich hatte keine Ahnung, was ich nun machen sollte.<\/p>\n<p>Am Abend erreichte ich schliesslich das Hotel, in welchem ich zwei Tage zuvor schon war. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Aber so ist es halt manchmal. Ich begann alternative Wege nach Kyoto zu suchen und verwarf die eine oder andere Idee auch wieder. Schliesslich entschied ich mich etwas zur\u00fcck zu fahren und dann nochmals einen Weg durch die Berge zu nehmen, genauer gesagt durch das Kiso Tal. Das sollte eigentlich auch noch sch\u00f6n sein.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/blog.biketravel.net\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Golden_Pavilion_in_Kyoto_JP.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"5117\" data-permalink=\"https:\/\/blog.biketravel.net\/de\/bike-around-the-world\/summary-japan-queensland-australia\/attachment\/golden_pavilion_in_kyoto_jp\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/blog.biketravel.net\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Golden_Pavilion_in_Kyoto_JP.jpg?fit=1600%2C1067&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1600,1067\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Golden Pavilion in Kyoto\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/blog.biketravel.net\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Golden_Pavilion_in_Kyoto_JP.jpg?fit=1024%2C683&amp;ssl=1\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5117\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/blog.biketravel.net\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Golden_Pavilion_in_Kyoto_JP.jpg?resize=1170%2C780&#038;ssl=1\" alt=\"Golden Pavilion in Kyoto\" width=\"1170\" height=\"780\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/blog.biketravel.net\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Golden_Pavilion_in_Kyoto_JP.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https:\/\/i0.wp.com\/blog.biketravel.net\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Golden_Pavilion_in_Kyoto_JP.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/blog.biketravel.net\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Golden_Pavilion_in_Kyoto_JP.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/blog.biketravel.net\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Golden_Pavilion_in_Kyoto_JP.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1170px) 100vw, 1170px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Matsumoto &#8211; Kyoto<\/strong><br \/>\nNach einem Japanischen Fr\u00fchst\u00fcck machte ich mich auf den Weg. Es sollte ein sehr langer Tag werden und ich machte relativ wenige Pausen. Mein Ziel war es m\u00f6glichst weit zu kommen, um doch noch rechtzeitig in Kyoto zu sein. Sehr viel von den Sehensw\u00fcrdigkeiten im Tal sah ich leider nicht, da ich daf\u00fcr relativ lange Abstecher h\u00e4tte machen m\u00fcssen. Es war schon dunkel, als ich nach gut 115km einen etwas abseits gelegenen Campingplatz erreichte. Die letzten Kilometer fuhr ich nur noch nach GPS, da ich \u00fcberhaupt nichts mehr sah (keine Strassenbeleuchtung). Der Mann am Schalter konnte es kaum glauben, dass ich mit dem Velo in einem Tag von Matsumoto hierhin gefahren war&#8230; Am Anfang wollte er 4&#8217;700 Yen (\u00fcber 50 CHF) f\u00fcr die \u00dcbernachtung, was mir viel zu viel war (mehr als ein Hotelzimmer). Schliesslich reduzierte er auf 2&#8217;100 Yen (etwa 25 CHF) was immer noch genug war. Aber ich hatte nicht wirklich eine Alternative. Daf\u00fcr hatte ich den ganzen Camping f\u00fcr mich alleine&#8230;<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es weiter Richtung Kyoto. Die Strecke war nicht sehr interessant und ich wollte wiederum m\u00f6glichst weit fahren, aber nicht mehr in der Dunkelheit wie am Tag zuvor. Ich erreichte kurz vor dem Eindunkeln schliesslich einen Zeltplatz in Inuyama. Alle Hostels und Hotels in der Region waren komplett ausgebucht (wegen einem verl\u00e4ngerten Wochenende, wie ich sp\u00e4ter erfuhr). Auch auf dem Zeltplatz war ziemlich viel Betrieb. Auf einer Tafel stand etwas davon, dass man sich registrieren m\u00fcsse. Wo stand aber nicht. Und einer der anderen Camper meinte, dass es kostenlos sei. Und so stellte ich mein Zelt auf und ging relativ fr\u00fch schlafen.<\/p>\n<p>In der Nacht regnete es und ich musste deshalb mein Zelt am Morgen erst mal etwas trocknen lassen. Ich war gerade am Zusammenr\u00e4umen, als ein \u00e4lterer Japaner vorbei kam. Er redete in Japanisch auf mich ein und ich interpretierte soviel, dass ich bei ihm vorbeikommen und mich registrieren m\u00fcsse. Das tat ich dann auch. Nachdem ich das Formular ausgef\u00fcllt hatte, redete er wiederum in Japanisch auf mich ein. Rundherum standen diverse Japaner (auch j\u00fcngere) aber keiner versuchte irgendwas zu \u00fcbersetzen. Nach l\u00e4ngerem kapierte ich, dass ich auch noch 500 Yen zu zahlen h\u00e4tte. Als ich auch dies tat, konnte ich gehen. Lost in Translation&#8230;<\/p>\n<p>Kurz bevor ich diesen Zeltplatz am Tag zuvor erreichte, brach an meinem Hinterrad eine Speiche. Es war die erste defekte Speiche in meinem ganzen Velofahrerleben und ich wusste deshalb nicht recht, ob ich das gleich reparieren m\u00fcsse oder doch noch etwas weiterfahren durfte. Nach Konsultationen zu Hause (Danke, Marco!), wagte ich es und fuhr mit der defekten Speiche los. Die Strecke f\u00fchrte durch dicht besiedeltes Gebiet und war dem entsprechend nichts besonderes. Wegen den vielen Rotlichter kam ich nicht so schnell voran wie gedacht und es wurde mir klar, dass ich es nicht bis zu den Zeltpl\u00e4tzen weiter s\u00fcdlich am Biwa Lake schaffen w\u00fcrde. Ich buchte deshalb wieder ein g\u00fcnstiges Hotel. Kurz vor Sonnenuntergang erreichte ich den Biwa Lake und genoss den Sonnenuntergang. Als ich schliesslich das Hotel erreichte und mein Gep\u00e4ck abgeladen hatte, bemerkte ich, dass sich mein Hinterrad an der Stelle der defekten Speiche massiv verbogen hatte (oder es vorher schon verbogen war) und st\u00e4ndig an der Bremse vorbei schrammte. Kein Wunder war es heute ziemlich anstrengend&#8230; Es blieb mir nichts anderes \u00fcbrig als im Hotelzimmer mein Hinterrad zu reparieren. Eine defekte Speiche am Hinterrad ist wohl fast der worst case abgesehen von gerissenen Felgen oder einem defektem Rahmen. Speziell auch, da man daf\u00fcr spezielles Werkzeug braucht. Und ich war mir nicht sicher, ob ich all das N\u00f6tige dabei hatte. Aber zum Gl\u00fcck klappte es und nach gut einer Stunde war das Rad repariert. Ich hatte es aber nicht gewagt auch gleich die anderen besch\u00e4digten Speichen zu ersetzen&#8230; Die Zukunft wird zeigen, ob die Reparatur auch l\u00e4ngerfristig h\u00e4lt&#8230; F\u00fcr die Strecke nach Kyoto reichte es jedenfalls mal.<\/p>\n<p><strong>Kyoto, Hiroshima und Osaka<\/strong><br \/>\nMein Ziel war am 8ten Oktober in Kyoto zu sein und dies erreichte ich mit einer Punktlandung. F\u00fcr den n\u00e4chsten Tag hatte ich abgemacht. Und es war sehr sch\u00f6n f\u00fcr einmal wieder mit jemanden unterwegs zu sein. Wir besuchten verschiedene Tempel und genossen auch wieder einmal ein richtiges Japanisches Essen. Vielen Dank Roger, Akiko und Familie!<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich hatte ich vor, von Kyoto aus mit dem Velo weiter Richtung Hiroshima zu fahren. Da sich die Bl\u00e4tter in den W\u00e4ldern aber noch nicht verf\u00e4rbt haben und zudem mein Weiterflug eh von Osaka aus ist, m\u00f6chte ich eigentlich Anfangs November nochmals ein paar Tag in der Region verbringen. Es fehlt mir aber die Zeit um dann auch noch mit dem Velo bis nach Kyushu (die s\u00fcdlichste Insel der grossen Japanischen Inseln) zu fahren. Deshalb entschied ich mich mit dem Zug nach Hiroshima zu fahren und dann von Osaka aus die F\u00e4hre nach Kagoshima im S\u00fcden von Kyushu zu nehmen. Dies ist zudem eine gute Entschuldigung um mit einem Shinkansen (Hochgeschwindigkeitszug) zu reisen :-).<\/p>\n<p>Und so ging es mit dem Zug nach Hiroshima (diese Shinkansen sind wirklich schnell!) und von dort gleich weiter auf die Insel Miyajima. Eine\u00a0 der Sehensw\u00fcrdigkeiten dort ist ein Torii (Bogen), der im Wasser steht. Zwar war die Flut schon vorbei, aber es hatte zum Gl\u00fcck immer noch etwas Wasser um den Bogen herum, als ich diesen erreichte. Im Stile eines richtigen japanischen Touristen in Europa ging es dann gleich wieder zur\u00fcck nach Hiroshima und dort besuchte ich das Peace Memorial Museum, den umliegenden Peace Memorial Park und den Atomic Bomb Dome (einem stark besch\u00e4digten Geb\u00e4ude aus dieser Zeit). Es war sehr ersch\u00fctternd zu lesen, was die Atombombe, die am 6ten August 1945 auf die Stadt abgeworfen wurde, dort ausl\u00f6ste und auch wieso die Bombe schlussendlich auf Hiroshima abgeworfen wurde (auch um die Entwicklungskosten begr\u00fcnden zu k\u00f6nnen und ihre Wirkung in einer Stadt zu testen). Bis Ende 1945 starben durch die Bombe mehr als 145&#8217;000 Menschen. Oder wie es im Museum treffend hiess: Nie zuvor wurde ein Massenmord so schnell durchgef\u00fchrt&#8230; Leider ist die Welt diese Erfindung bis heute nicht mehr losgeworden.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es mit dem Shinkansen wiederum zur\u00fcck nach Kyoto.<\/p>\n<p>Und von dort geht es morgen mit dem Velo weiter nach Osaka f\u00fcr einen kurzen Zwischenhalt und dann mit der F\u00e4hre nach Kyushu. Und darauf freue mich sehr, denn dort wartet ein weiterer H\u00f6hepunkt der Reise: Der aktive Vulkan Sakurajima. Hoffentlich ist er auch w\u00e4hrend meinem Aufenthalt in der Region so aktiv wie die letzten paar Wochen :-).<\/p>\n<p>Viele Gr\u00fcsse aus Kyoto,<\/p>\n<p>Stefan<\/p>\n<p>PS: Bilder zu diesem Teil gibt es in der <a title=\"http:\/\/pictures.biketravel.net\/index.php\/Traveling\/Japan-2012\/2-Matsumoto---Kamik-chi---Kyoto---Hiroshima\" href=\"http:\/\/pictures.biketravel.net\/index.php\/Traveling\/Japan-2012\/2-Matsumoto---Kamik-chi---Kyoto---Hiroshima\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gallerie<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Zwischenzeit bin ich schon fast mit der F\u00e4hre von Osaka unterwegs nach Kyushu. Aber vorher war ja eigentlich die Idee durch die Japanischen Alpen nach Kyoto zu fahren. Das klappte leider nicht ganz so wie gedacht. 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