Zürich – Buenos Aires: Logistische Herausforderungen


Wir sind nun bereits mit dem Bus nach La Rioja gefahren, wo endlich unsere Veloreise starten soll. Bis dahin mussten wir erst mal kommen. Speziell schwierig war es nicht, aber die eine oder andere speziell logistische Herausforderung gab es doch.

Zürich – Buenos Aires
Bei kalten Temperaturen transportierten wir die Velos an den Flughafen in Zürich. Das klappte glücklicherweise problemlos. Auch das Check-in mit den Velos bei Iberia (75 Euro pro Weg) war schmerzlos und erstaunlich günstig. Da bin ich immer froh, da es dabei die eine oder andere Überraschung geben kann.
Zuerst ging es nach Madrid und von dort weiter nach Buenos Aires. Es war ein langer Flug, aber wir kamen auch einigermassen zum schlafen.

Zwischenstation in Buenos Aires

Zwischenstation in Buenos Aires

Nach Ankunft in Buenos Aires machten wir uns auf den Weg um unseren bereits für die Velos gebuchten Shuttlebus zu suchen. Zuerst erfolglos, aber schlussendlich fanden wir ihn dank dem Internet doch noch (Notiz an mich: Man sollte sich solche Dinge vor Reiseantritt aufschreiben…). Der Chauffeur meinte dann aber, dass er unsere Fahrradkisten nicht durch den Eingang seines Shuttles bringe. Durch die Hecktüre klappte es aber doch. Und so fuhren wir in die Stadt. Wir stoppten aber nicht vor dem Hostel, sondern in einer anderen Strasse. Von dort sollte uns ein anderer Transporter zum Hostel bringen. Wenn ich etwas gelernt hatte auf meinen bisherigen Reisen, dann in solchen Situationen gelassen zu sein und positiv zu denken (was mir aber nicht immer gelingt…) Und so warteten wir. Zuerst sollte ein anderer Shuttle kommen, dann ein Auto, welches aber zwei Mal fahren würde und schlussendlich ein Kleintransporter. Es waren immer alle sehr nett, aber die Fahrzeuge tauchten auch nach knapp drei Stunden nicht auf. Schlussendlich erklärte sich ein Mitarbeiter dieses Shuttleservices bereit, nach Ende seiner Schicht, unsere Velos mit seinem kleinen PW zu transportieren. Und so transportierten wir schlussendlich die Velos im PW und unser Gepäck in einem Taxi zum Hostel. (Notiz an Fahrradfahrer: www.hostelshuttle.com.ar ist wahrscheinlich nicht die beste Lösung für Euch. Sie sind zwar sehr freundlich und hilfsbereit. Platz für Fahrräder etc. haben sie aber nicht.). Es ist immer das gleiche: Velos sind sehr praktisch, wenn man mit ihnen fahren kann. Sie sind aber äusserst mühsam als Gepäck. Das merkten wir nochmals, als wir die Velos in den Kisten zum Busterminal transportieren mussten. Wir hätten die Velos gerne einfach als normales Gepäck im Bus mitgenommen. Das war aber leider nicht möglich. Wir mussten sie stattdessen spedieren lassen… (http://www.buspack.com.ar/), 760 Argentinische Pesos pro Fahrrad).

Buenos Aires

Strassenmarkt in Buenos Aires

Buenos Aires
Abgesehen von diesen logistischen Herausforderungen entdeckten wir Buenos Aires bei zwei längeren geführten „Free“ Walking Touren (sehr zu empfehlen!) und auch einigen selbständigen Rundgängen. Uns fiel immer wieder auf, wie freundlich und hilfsbereit die Argentinier sind! Da können wir uns eine grosse Scheibe abschneiden! Wir merkten aber beide, dass wir nicht unbedingt für Städtereisen gemacht sind. Und dafür waren wir ja auch nicht in Südamerika. So waren wir beide froh, als es schlussendlich zum Busterminal Retiro ging, wo wir den Nachtbus nach La Rioja bestiegen.

Und in La Rioja sind wir nun auch angekommen.Wir haben in der Zwischenzeit die Velos zusammen gebaut, haben die wichtigsten Lebensmittel eingekauft und wenn alles klappt, dann sollten wir am Mittwoch endlich in den Sättel sitzen und unser Abenteuer Südamerika erst richtig beginnen. Wir freuen uns!

Alles Gute aus La Rioja,

Stefan und Susanna

PS: Unseren aktuellen Standort solltet Ihr dann oben rechts auf der Homepage sehen.


Über Stefan

I'm a telecommunication engineer by profession and like to discover the world by bike. I think, that it is the perfect speed to move but still be in touch with the world and the people which live there. And I'm very happy, that my girlfriend Susanna is joining me now on those adventures. If you are interested in other journeys we did so far, please also check my website www.biketravel.net. Stefan, Switzerland

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